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Fertighäuser  Der Trend zum Fertighaus

Fertighäuser sind keine „Häuser von der Stange“! Wenn Sie sich jetzt für den Bau eines Fertighauses entscheiden, stimmen Sie die Bauweise und den Grundriss Ihres neuen Hauses individuell mit dem Fertigbau-Unternehmen Ihrer Wahl ab. Ein Grund von vielen, warum das Fertighaus im Unterschied zum Massivhaus in Deutschland auch im Jahr 2015 weiter an Marktanteilen hinzugewinnen kann. Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Fertighäuser!

Fertighäuser sind sparsame Effizienzhäuser. Zum Beispiel das Bien-Zenker Musterhaus „Concept M“, das seine Tür für interessierte Besucher in München öffnet. Auf einer Nettogrundfläche von mehr als 200 Quadratmetern setzt der Hersteller Akzente in Sachen Nachhaltigkeit und Innovation. Foto: Bien-Zenker

Individuell geplante Fertighäuser können laut Informationen des Bundesverbands Deutscher Fertigbau e.V. (BDF) ihren Marktanteil gegenüber konventionell gebauten Massivhäusern immer weiter erhöhen: So verzeichnete die deutsche Fertigbaubranche bei den Baugenehmigungen im ersten Quartal 2015 ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. „Wir freuen uns über diese Entwicklungen und gehen auch für das Gesamtjahr 2015 von einem Fertigbauanteil von etwa 16,5 Prozent sowie einer insgesamt stabilen Bauentwicklung aus“, sagt Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des BDF. Doch was sind die Gründe für die aktuelle Popularität moderner Fertighäuser?

Fertighäuser überzeugen durch moderne Architektur

Fertighäuser wurden lange Zeit von vielen Bauinteressenten aufgrund ihrer langweiligen, leicht angestaubten Architektur geschmäht. Doch dieses Bild hat sich in den vergangenen Jahren grundlegend gewandelt. Die Architektur der Häuser ist heute so abwechslungsreich und individuell wie nie zuvor. Davon können Sie sich durch das Stöbern in unserer Traumhaussuche mit mehr als 700 Häusern überzeugen! Ein Fertighaus wird nach den persönlichen Wünschen der Bauherren geplant und entwickelt – einzig die Baustatik und baurechtliche Vorgaben setzen den Architekten im Dienste der Hausanbieter und den Hauskunden Grenzen. Zum guten Service der Anbieter gehört, dass es Kunden jederzeit freisteht, eigene Ideen und architektonische Gestaltungswünsche in die Bauplanung mit einfließen zu lassen und ihrem Zuhause dadurch ein individuelles Antlitz zu verleihen. Egal, ob Putz- oder Holzfassade, Zelt- oder Satteldach: der Wunsch nach Individualität wird bei der Fertigbauweise auf ganzer Linie respektiert.
Doch nicht nur die Dach- und Fassadengestaltung lässt sich nach individuellen Vorgaben planen und umsetzen. Auch das Hausinnere, also Grundriss und Hausausstattung, liegt ganz in den Händen der zukünftigen Bewohner. So werden zum Beispiel Bodenbeläge und Gebäudetechnik im Rahmen der Bemusterung in Augenschein genommen und ausgewählt.

Musterhäuser in Ihrer Nähe

Egal, ob Stadtvilla oder Bungalow, Doppel- oder Einfamilienhaus, mit Flach- oder Pultdach: Wer auf der Suche nach kreativen Ideen für sein Bauprojekt ist, der sollte auf alle Fälle nicht nur die Kataloge der Fertighaus-Hersteller anfordern und durchstöbern, sondern einem der vielen Musterhäuser einen Besuch abstatten und den direkten Kontakt zu den Fertighaus-Anbietern suchen.
Musterhäuser sind komplett ausgestattete, quasi bezugsfertige Häuser, die einen sehr guten Eindruck von der Architektur und dem Technik-Konzept eines Herstellers vermitteln. Mit ihren Musterhäusern öffnen sich die Haushersteller für potenzielle Kunden: Bauberater führen die Besucher durch das gesamte Gebäude, erklären die Hausausstattung und stehen für die Beantwortung aller aufkommenden Fragen zur Verfügung – außerdem informieren sie kompetent über mögliche Varianten des Hauses und andere Haustypen beziehungsweise -modelle.
Sie sind auf der Suche nach Musterhäusern in Ihrer Nähe? Nach Musterhäusern in Deutschland, Österreich und der Schweiz? Sie möchten sich inspirieren und bei einem unverbindlichen Kontakt beraten lassen? Kein Problem! Nutzen Sie unseren speziellen Service: Einfach dem Link zu unserer aktuellen Musterhausliste folgen, Musterhaus auswählen und die Referenzen der Fertighaus-Hersteller bei einer Besichtigung vor Ort entdecken und live erleben.

Kurze Bauzeit und konkrete Fertigstellungstermine

Dank ihrer einzigartigen Bauweise ist die Bauzeit bei Fertighäusern vergleichsweise kurz. So dauert es ab Vertragsschluss in der Regel nur wenige Monate, bis das Traumhaus bezugsfertig an Ort und Stelle steht.
Die meisten Häuser werden im Werk in Holzrahmenbauweise, Holztafelbauweise oder Holzständerbauweise vorgefertigt. Nach der Montage werden die einzelnen Hauselemente per Tieflader auf die Baustelle gefahren und dort binnen weniger Tage zu einem zuvor vertraglich fixierten Zeitpunkt zu einer Villa, einem Doppelhaus oder Bungalow zusammengesetzt – der Innenausbau benötigt dann nur noch wenige Wochen. Die festen Termine wirken sich positiv auf die Planbarkeit aus und ermöglichen, eine Doppelbelastung aus Miete und Baukredit zu umgehen. Hinzu kommt, dass ein Fertighaus dank Werksmontage auch während der Wintermonate gebaut werden kann.

Fertighaus: schlüsselfertig oder Eigenleistung?

Wer ein Fertighaus kaufen möchte, der sollte über die einzelnen Ausbaustufen Bescheid wissen. Ein hohes Maß an Eigenleistung müssen Bauherren beim sogenannten Rohbauhaus oder Bausatzhaus erbringen, denn hier gilt es die Rohbauarbeiten selbst zu übernehmen. Anders verhält es sich beim bezugsfertigen Fertighaus. Bei dieser Ausbaustufe werden inklusive Maler- und Tapezierarbeiten alle Leistungen vom Fertighaus-Hersteller erbracht. Wer sich gerne auf die eigenen Heimwerkerfähigkeiten verlässt, sein Portemonnaie schonen und ein paar Euro sparen möchte, dem sei ein Ausbauhaus empfohlen. Bei einem Ausbauhaus liegt der Innenausbau ganz oder teilweise in den Händen der künftigen Hausbesitzer. Diese Form der Eigenleistung wird mit einem Augenzwinkern häufig als Muskelhypothek bezeichnet und von den Banken wie Eigenkapital behandelt, was finanzielle Vorteile bei der Baufinanzierung mit sich bringt. Bei einem Ausbauhaus ist in der Leistung des Herstellers der Aufbau der Außenhülle inklusive Dach, Dachunterschicht und Schornstein inbegriffen. Auch der Fenstereinbau samt Rollladen sowie Haus- und Terrassentüre gehören in der Regel dazu. Des Weiteren sind üblicherweise auch Abwasserrohre und Gasleitungen sowie Leerrohre für die elektrischen Leitungen inbegriffen. Der Rest fällt in den Aufgabenbereich der Hauseigentümer.
Klar ist: Je mehr Eigenleistung erbracht wird, desto günstiger wird der Preis für das neue Familiendomizil. Wer selbst aktiv wird, der kann den einen oder anderen Euro aus seinem Budget sparen.

Fertighaus-Hersteller: Service wird groß geschrieben

Zur Philosophie und zum Konzept der meisten Hausanbieter gehört es, als starker Partner aufzutreten und ihre ganze Erfahrung einzubringen – sei es nun beim Ausfindigmachen geeigneter Grundstücke, Beratungshilfe bei der Finanzierung des Bauvorhabens oder das Einholen der Baugenehmigung.
Wer sich für ein Fertighaus entscheidet, der kann sich auf die hohe Qualität des fertigen Produkts verlassen. Die Qualitätsgemeinschaft Deutscher Fertigbau (QDF), bei der alle BDF-Unternehmen Mitglied sind, legt strenge Maßstäbe an und stellt hohe Anforderungen. Zudem überwachen Sachverständige regelmäßig die Vorfertigung der Bauelemente im Werk als auch die Hausmontage.

Fertighäuser sind Energiesparhäuser

Dank ihrer speziellen Bauweise sind alle Fertighäuser von Natur aus echte Energiesparhäuser. Das liegt zum einen an der geringen Wärmeleitfähigkeit des Baustoffs Holz, zum anderen an der Konstruktion der Häuser: In den Gefachen der Fertigbauwände ist genügend freier Raum, der von den Fertighaus-Herstellern mit Dämmmaterial ausgefüllt wird. In der Regel sind die Außenwände zusätzlich noch mit einer Fassadendämmung geschützt, die die Energieeffizienz der Häuser zusätzlich erhöht. Die Bewohner eines Fertighauses sparen somit nicht nur über die Jahre jede Menge Heizkosten, sondern können zudem sicher sein, heute aber auch in Zukunft einen positiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Aber es geht noch besser! Ein Fertighaus, das als sogenanntes Plusenergiehaus geplant und errichtet wurde, produziert mehr Energie, als eine Familie unterm Strich verbrauchen kann. Voraussetzung hierfür ist eine Gebäudehülle mit einer zusätzlich verstärkten Wärmedämmung, eine besonders energieeffiziente Heiz- und Haustechnik und eine Photovoltaikanlage zur Stromgewinnung. Apropos Photovoltaik. Eine Solarstromanlage arbeitet besonders lukrativ und mit hoher Effizienz, wenn die Technologie vorhanden ist, mit der sich der Strom speichern lässt. Stichwort: Solarstromspeicher!
Übrigens können Bauherren, die sich ein energieeffizientes Fertighaus bei einem der vielen deutschen Fertigbau-Unternehmen bestellen, im Grunde sicher sein, dafür eine finanziell attraktive Förderung durch die KfW-Förderbank zu erhalten. Wer besonders energieeffizient baut, dessen Geldbeutel wird durch einen attraktiven Zinssatz profitieren.

Fertighäuser haben eine positive Ökobilanz

Fertighäuser punkten mit einer positiven Ökobilanz. Die Herstellung eines Fertighauses in Holzbauweise benötigt beispielsweise weniger Energie als ein vergleichbares Haus in Massivbauweise. Doch nicht nur bei der Herstellung werden natürliche Ressourcen geschont, ein Fertighaus lässt sich auch klimafreundlich bewohnen und später umweltverträglich entsorgen. Kurz, die nachhaltige Holzbauweise schützt die natürlichen Ressourcen, was nicht nur der Umwelt, sondern auch uns Menschen zu Gute kommt. Apropos klimafreundlich. Während seiner Wachstumsphase entnimmt ein Baum der Atmosphäre große Mengen klimaschädliches CO2 und lagert dieses ein. Wird daraus später ein Haus hergestellt, bedeutet das, dass dieses über seine gesamte Lebensphase hinweg als eine Art Kohlenstoffdioxid-Speicher fungiert.

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Musterhäuser sind für zukünftige Bauherren eine gute Möglichkeit, um sich vor Ort über aktuelle Angebote und das Leistungsprofil der Fertighaus-Unternehmen zu informieren oder um den Kontakt zu einem Bauherrenberater herzustellen. Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Musterhäuser.


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Vorteile von Fertighäusern

  • Der Bauherr kann zwischen unterschiedlichen Hauskonzepten wählen. Häufig ist das gewünschte Haus schon mehrfach gefertigt worden und kann vorab besichtigt werden.
  • Fertighäuser sind deutlich schneller bezugsfertig und können auch während der Wintermonate errichtet werden.
  • Durch ihre spezielle Konstruktion haben Fertighäuser kaum mit Feuchtigkeit im Hausinnern zu kämpfen.
  • Der schnelle Bauverlauf spart Handwerkerkosten.
  • Je nach Vertrag sind die Ausgaben auf Euro und Cent perfekt kalkulierbar.
  • Die schlanke Außenwandkonstruktion sorgt für zusätzliche zwei bis fünf Quadratmeter Wohnfläche.
  • Holz, der Grundbaustoff vieler Fertighäuser, verbucht im Vergleich zu anderen Baustoffen den geringsten Energieverbrauch für Herstellung, Transport und Verarbeitung. Außerdem isoliert es in Verbindung mit Dämmmaterialien besser als Stein oder Beton.
  • Bei Reklamationen bieten viele Fertighaushersteller einen Kundendienst an.

Nachteile von Fertighäusern

  • Geringerer Schallschutz als bei einem Massivhaus.
  • Geringerer Wiederverkaufswert als bei einem vergleichbaren Massivhaus.
  • Nachträgliche Änderungswünsche treiben den Preis nach Vertragsschluss meist in die Höhe.

Baulexikon

Passivhaus

Das Passivhaus ist eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses und benötigt im Vergleich zu einem konventionellen Gebäude 80 bis 90 Prozent weniger Heizenergie. Diese Werte werden vor allem durch die konsequente Nutzung der eingestrahlten Sonnenenergie oder auch durch die Körperwärme der Bewohner erzielt. Für frische Luft sorgt eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung.

Ausbauhaus

Ausbauhäuser, die auch als Mitbauhäuser bezeichnet werden, sind eine spezielle Form der Fertighäuser. Das Ausbauhaus ist ein Eigenheim, bei dem der Innenausbau dem Bauherrn selbst obliegt. In der Regel wird die äußere Hülle eines Ausbauhauses vom Hersteller errichtet: inklusive Dach, Fenster, Türen und Außenputz. Die restlichen Arbeiten sind meist in Eigenleistung zu erbringen.

Ausbaustufe

Die Ausbaustufe eines Ausbauhauses legt dessen Fertigstellungsgrad fest. Die restlichen Arbeiten bis zur Fertigstellung werden vom Bauherren in Eigenleistung erbracht. Je niedriger die Ausbaustufe, desto höher fällt die finanzielle Ersparnis für den Bauherren aus. Die niedrigste Ausbaustufe sollte nur von geübten und ambitionierten Heimwerkern gewählt werden.

Bausatzhaus

Bei einem Bausatzhaus werden alle benötigten Materialien zur Baustelle geliefert und dort vom Bauherrn in Eigenregie verbaut. Von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich kann der Bausatz nur die Materialien für den Rohbau oder aber auch die für den kompletten Innenausbau beinhalten.

Schlüsselfertig

Bei einem schlüsselfertig gelieferten Haus werden alle nötigen Baumaßnahmen, inklusive Innenausbau, vom Haushersteller ausgeführt. Der Begriff ist juristisch jedoch nicht eindeutig bestimmt, woraus sich je nach Hersteller kleine aber feine Unterschiede im Fertigstellungsgrad ergeben können.

Holzrahmenbau

Der Holzrahmenbau, eine Vorstufe des Holztafelbaus, wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken mit Plattenwerkstoffen beplankt. Diese Plattenwerkstoffe sind in der Regel Holz- oder Gipsfaserplatten. Die Hohlräume des Tragegerüsts werden mit einer Wärmedämmung ausgefüllt. Ein großer Vorteil der Holzrahmenbauweise ist der relativ hohe Vorfertigungsgrad. Die Wandelemente werden beim Hersteller fix und fertig montiert und im Anschluss auf die Baustelle geliefert. Dort werden die einzelnen Elemente schließlich zusammengefügt.