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Holzskelettbau – Holzbau für exklusive Häuser 

Der Holzskelettbau beziehungsweise die Holzskelettbauweise ist eng mit dem traditionellen Fachwerkbau verwandt. Die Bezeichnung Holzskelettbauweise geht auf das Tragwerk aus senkrechten Stützen und horizontalen Trägern zurück, das charakteristisch für diese Form der Holzbauweise ist.

So sieht ein Fachwerkhaus im Jahr 2015 aus: Als Holzskelettbau können elegante Häuser mit viel sichtbarem Holz, großzügigen Glasflächen und einer stimmungsvollen Atmosphäre realisiert werden. Foto: HUF HAUS Bungalow

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Zusammenfassung:

  • Zwischen dem Holzskelettbau und dem traditionellen Fachwerkbau gibt es viele konstruktive Gemeinsamkeiten.
  • Das äußere und innere Erscheinungsbild eines Holzskelettbaus wird durch seine großflächige Raster- beziehungsweise Gitterkonstruktion geprägt.
  • Der Holzskelettbau ermöglicht Bauherren den Grundriss ihres Eigenheims nahezu frei zu gestalten.

Der Holzskelettbau steht technisch gesehen in direkter Nachfolge des mittelalterlichen Fachwerkbaus, dennoch gibt es zwischen einem traditionellen Fachwerkhaus und einem modernen Skelettbau konstruktive Unterschiede.

Holzskelettbau: Die Konstruktion

Beim Holzskelettbau bilden senkrechte Stützen, die sich auch über mehrere Geschosse erstrecken können, und horizontale Träger das statische Gerüst des Hauses. Im Unterschied zum Holzrahmenbau oder Holztafelbau sind die (Außen-)Wände komplett vom Tragwerk getrennt. Das bedeutet nichts anderes, als dass Bauherren nahezu freie Hand bei der Gestaltung ihres Grundrisses haben! Für die horizontale und vertikale Aussteifung der Konstruktion gegen Windlasten sorgen Stahlverspannungen, diagonale Holzstreben aber auch massive Treppenhäuser oder Aufzugschächte.
Anders als beim Fachwerkbau sind die Spannweiten zwischen den einzelnen Stützen deutlich größer. Mit Stützenabständen von bis zu fünf Metern ergibt sich eine großflächige Raster- beziehungsweis Gitterkonstruktion, das Skelett, die das Erscheinungsbild der Fassade entscheidend prägt.
Alle Stützen und Träger für den Skelettbau sind in der Regel aus Balken- oder Brettschichtholz gefertigt und an Knotenpunkten miteinander verbunden. Auf den horizontalen Trägern liegen quer dazu Balken aus Konstruktionsvollholz, die die Decken des Hauses tragen und auf Wunsch sichtbar bleiben.

Holzskelettbau gibt großen Gestaltungsspielraum

Da die Wände beim Holzskelettbau keine statische Funktion haben, können diese frei angeordnet werden. Ein Holzskelettbau ist darum die richtige Wahl für Menschen, die offene, lichtdurchflutete Räume mit fließenden Übergängen schätzen.
Auch bei der Gestaltung der Wände haben Bauherren nahezu freie Hand. So können sie zum Beispiel die Wände ihres Eigenheims mit einer Dämmung ausfüllen, mit Gipskarton- oder Holzwerkstoffplatten verkleiden und anschließend verputzen lassen. Sie können sich aber auch dazu entschließen, die Wände auszumauern oder mit großformatigen Glasflächen zu verschließen. Große Fensterfronten müssen inzwischen als stilprägend für die moderne Fachwerkarchitektur angesehen werden. Fertighaus-Firmen wie DAVINCI HAUS, HUF HAUS oder KD-Haus haben sich ganz der hochwertigen, exklusiven Skelettbauweise verschrieben, bei der ein freier Blick nach draußen inklusive ist.

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Brandschutz beim Holzhaus

Das Thema Brandschutz beim Holzhaus ist für viele Bauherren von besonderer Wichtigkeit. Häufig stößt man auf das gängige Vorurteil, ein Holzhaus würde im Gegensatz zu einem Massivhaus ein erhöhtes Brandrisiko aufweisen. Tatsache ist jedoch, dass ein Holzbau nicht häufiger brennt als ein Haus anderer Bauweise. Außerdem wird Holz im Brandfall sogar ein günstiges Verhalten attestiert: Beim Brand bildet nämlich die entstehende Holzkohle eine natürliche Dämmschicht, die das Holz darunter vor einem weiteren Abbrennen und damit vor möglichen Stabilitätsverlusten schützt. Dass Holzhäuser kein erhöhtes Brandrisiko aufweisen, ist übrigens auch daran abzulesen, dass Versicherungen einen Holzbau gleich bewerten wie andere Gebäude.

Baulexikon

Brettschichtholz

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Der Holzrahmenbau, eine Vorstufe des Holztafelbaus, wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken mit Plattenwerkstoffen beplankt. Diese Plattenwerkstoffe sind in der Regel Holz- oder Gipsfaserplatten. Die Hohlräume des Tragegerüsts werden mit einer Wärmedämmung ausgefüllt. Ein großer Vorteil der Holzrahmenbauweise ist der relativ hohe Vorfertigungsgrad. Die Wandelemente werden beim Hersteller fix und fertig montiert und im Anschluss auf die Baustelle geliefert. Dort werden die einzelnen Elemente schließlich zusammengefügt.