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Haussanierung auf Kredit – Eine sinnvolle Investition?

Eine Haussanierung auf Kredit kann eine lohnenswerte Investition sein. Das historisch niedrige Zinsniveau macht die Sanierung nämlich derzeit besonders attraktiv. Lesen Sie jetzt, warum eine Haussanierung auf Kredit durchaus Sinn machen kann.

Haussanierung mit Kredit

Foto: Jörg Vollmer/Fotolia

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Besitzer eines Eigenheimes kennen den Ausspruch: Wer oben fertig ist, kann unten wieder anfangen – ein Eigenheim ist ein Projekt, welches nie vollkommen zu einem Ende geführt wird. Immer gibt es etwas zu tun, regelmäßig stehen umfangreiche Renovierungsarbeiten an. Aus wirtschaftlicher Sicht ist die Investition in die eigene Immobilie übrigens keine schlechte Idee, denn im Zuge einer energetischen Sanierung lassen sich die Betriebskosten der Heizungsanlage oftmals deutlich senken.

Durch Renovierung Heizkosten senken

Wer sein Geld auf dem Kapitalmarkt anlegt, wird enttäuscht sein: Der politisch gewollte Niedrigzins sorgt für verschwindend geringe Kapitalerträge. Anleger werden immer kreativer, wenn es darum geht, das eigene Vermögen ohne hohe Risiken zu vermehren. Naheliegend ist dabei das eigene Haus: Wird in eine neue Heizung oder Wärmedämmung investiert, lassen sich die Heizkosten in erheblichem Maße senken. Die Ersparnis beschert in der Regel eine höhere Rendite als Festgeld und andere konventionelle Anlagen. Zudem erhöhen sich die Wohnqualität und der Wert der Immobilie. Dabei ist es noch gar nicht einmal notwendig, eigenes Kapital anlegen zu wollen: Es kann ebenso sinnvoll sein, einen günstigen Kredit aufzunehmen. Die Immobilie als Gegenwert sichert noch einmal günstigere Zinsen, als sie derzeit ohnehin gewährt werden. Bei einem Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 120 bis 150 m² kann davon ausgegangen werden, dass eine Dachdämmung mit zirka 15.000 Euro zu Buche schlägt. Eine komplette Wärmedämmung des Hauses kostet in etwa 20.000 Euro – wodurch sich der Energiebedarf allerdings auch oftmals halbieren lässt, wenn die energetische Sanierung umfangreich getätigt wird. Maßgeblich ist dabei vor allem, wie alt das Gebäude ist. Die höchsten Einsparungen werden bei unsanierten Wohnhäusern der 1970er und 1980er Jahre erreicht, doch auch bei neueren Gebäuden lohnt die Sanierung häufig; zumal die Investitionskosten hier auch geringer ausfallen.

Vor der Renovierung Kreditvergleich durchführen

Die Kosten werden durch Förderungen des Bundeswirtschaftsministeriums gesenkt, weitere Einsparungen lassen sich durch einen Kreditvergleich erzielen. Auch, wenn das Zinsniveau derzeit insgesamt gering ist, sollte ein solcher Vergleich stattfinden. Der Grund: Bei den vergleichsweise hohe Beträgen und langen Laufzeiten wirken sich auch geringe Zinsunterschiede erheblich aus. Vor allem der Online-Vergleich hat hier den Vorteil, dass auch Direktbanken mitberücksichtigt werden. Im Unterschied zu konventionellen Banken verfügen diese nicht über ein Filialnetz. Die geringeren Kosten wegen des fehlenden Unterhalts der Filialen sorgen zumeist für noch bessere Kreditkonditionen. Ein Kredit in Höhe von 20.000 Euro ist bei einer Laufzeit von 84 Monaten bereits zu einem effektiven Jahreszins von weniger als drei Prozent erhältlich. Paare, die gemeinsam für das Renovierungsdarlehen haften, sparen noch etwas mehr Geld. Pauschale Aussagen zu den Kreditkosten lassen sich allerdings kaum treffen: Wichtig ist vor allem die Bonität der Schuldner.

Fazit: Geringes Zinsniveau nutzen

So bleibt also am Ende die Feststellung, dass selbst eine Haussanierung auf Kredit eine lohnenswerte Investition sein kann - sowohl in die eigene Lebensqualität, wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Denn bei einer energetischen Sanierung lassen sich die Heizkosten erheblich senken. Wer mit einer Renovierung leibäugelt, sollte die Gelegenheit ergreifen: Das derzeit geringe Zinsniveau macht die Investition besonders attraktiv.

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