Zuwenig ist schlecht, zuviel ebenfalls – in Sachen Sonne kommt es auf die richtige Dosis an. Mit Sonnenschirm und
Markisen steht der Frischluftsaison jedenfalls nichts im Weg.
Wenn französische Offiziere im Heerlager Besuch von ihren Frauen erwarteten, ließen sie vor ihrem Zelt textile Sonnenschutzdächer
aufstellen, um gemütlich im Freien zu sitzen – starker Sonneneinstrahlung oder leichtem Regen zum Trotz. In Zuge dessen übertrugen
sie den französischen Begriff für Adelsdame Marquise scherzhaft auf das Sonnenschutzdach. Heute – ganze drei Jahrhunderte
später – gehört die Markise, genauso wie das Sonnensegel oder der Sonnenschirm, zur Basisausstattung eines jeden Gartens. Als
praktische Schattenspender schützen sie vor knallender Sommerhitze und verschönern zugleich als dekorativer Blickfang Balkon
und Terrasse.
Modellvielfalt
Im Gegensatz zu den klassischen Schirmständern, die sich beliebig positionieren lassen, beschatten Markisen großflächige Bereiche.
Fest über Glasflächen installiert, kühlen sie den Freiluftbereich wie auch die Innenräume. Eine Markise schmückt über
Jahre hinweg Ihre Fassade. Neben optischen Gesichtspunkten sollten daher funktionale Details nicht zu kurz kommen. Als Allrounder unter den
Außenverschattungen bewährt sich die Gelenkarmmarkise, die sich stufenlos ausfahren lässt. In Kassettenmarkisen fahren Tuch und
Konstruktion vollständig ein und schützen diese vor Wind und Wetter. Ausgeklügelte Systeme lassen sich per Fernbedienung regulieren
– schweißtreibendes Auf- und Abkurbeln gehört damit der Vergangenheit an.
Technische Hilfsmittel
Integrierte Sensoren, die automatisch auf veränderte Witterungsverhältnisse reagieren und die Markise ein- beziehungsweise ausfahren,
runden den Komfort ab. Immer häufiger besitzen die Markisenstoffe eine schmutzabweisende Oberfläche, die sich beim nächsten Regenguss
selbst reinigt und das strahlende Erscheinungsbild des sommerlichen Hitzeschutzes über lange Zeit erhält.
Neben zahlreichen Modellvarianten spricht nicht zuletzt die Materialvielfalt der unterschiedlichen Schattenspender für sich: Moderne Aluminium-
und Stahlkonstruktionen sind dabei ebenso gefragt wie edle Ausführungen aus Teakholz. Individuelle Akzente setzen auch Farben, Muster und Formen.
Egal, ob klassische Kassettenmodelle im bunten Streifenkleid oder flotte Dreiecks-Segel in knalligen Farben, wer heute auf der Suche nach einem
Schattenplätzchen ist, hat die Qual der Wahl.