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Altbausanierung Ross II  Rohbau abgeschlossen

Die Kernsanierung ist in vollem Gange: Dreck und Lärm prägen derzeit den einst verschlafenen Bestandsbau der Sanierer Ralph und Silvia Ross. Insbesondere in energetischer Hinsicht macht das Haus aus den 50er-Jahren einen Quantensprung.

Mehr Platz: Mit diesem Anbau verschafft sich die Umbaufamilie Ross 40 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche.

PROFI-TIPP

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Auf der Baustelle in der Poseidonstraße läuft Musik aus dem Radio. Gelegentlich wird sie unterbrochen vom kreischenden Geräusch der Kreissäge, die der Zimmermann Uwe Krüger im Garten betätigt. Hier errichtet er das Holzständerwerk des Anbaus, der den Modernisierern Silvia und Ralph Ross bald mehr Platz im sanierten Eigenheim verschafft. Die beiden Münsteraner haben vor kurzem ein über 50 Jahre altes Häuschen in Lübeck gekauft – mitten im Grünen. Ihr zehnjähriger Sohn Max freut sich bereits auf den Umzug und auf sein neues Zimmer, das in Teilen des Holzanbaus unterkommen wird.

Wohnraumerweiterung

Zu den ersten Sanierungsschritten gehört das Anlegen des Fundaments für den Anbau, der Familie Ross rund 40 Quadratmeter zusätzliche Wohnfläche beschert. Nachdem die alte Terrasse sowie der darüber liegende Balkon abgerissen waren, legt Maurer Olaf Dorendorf ein Streifenfundament und eine Bodenplatte mit Stahlbewehrung an. Nach zwei Wochen ist der Beton des Fundaments getrocknet und Zimmermeister Uwe Krüger übernimmt die Arbeit. Vor Ort errichtet er die Wände des Anbaus in Holzrahmenkonstruktion. Die tragenden Bauteile werden innen mit OSB-Platten verkleidet und außen mit DWD-Platten verschlossen. Den Hohlraum dazwischen dämmt Krüger mit Mineralwolle. Zum Schluss wird der Anbau mit Paneelen aus sibirischem Lärchenholz verschalt – ein honiggelber Anstrich schützt das Holz vor Witterung, Ungeziefer und Moos, sodass der Anbau auch zehn Jahre nach der Modernisierung noch wie neu aussieht.

Rohbau

Von innen ist der Altbau kaum wiederzuerkennen: Wo vor wenigen Wochen noch Blümchentapete und abgenutzter PVC-Boden Wand & Boden zierten, sind die Räume nun entkernt. Offene Elektroleitungen, eingerissene Wände und herumliegendes Werkzeug zeigen, dass hier eifrig gewerkelt wird. Insbesondere am Herz des Hauses – der Heizung – arbeiten die Handwerker auf Hochtouren. Sämtliche alten Heizkörper samt Heizungsrohren, der alte Speicherofen und der Gas-Niedertemperaturkessel im Keller haben den Altbau verlassen. An ihre Stelle rücken bald moderne Wärmeerzeuger, allen voran der Gas-Brennwertkessel „CGS/CGW“ von Wolf Heiztechnik.

Was der Energieberater rät

Zu dieser Entscheidung trägt maßgeblich Energieberater Tobias Möller bei, ein Kontakt, der über die am Umbau beteiligte Architektin zu Stande kam. Bei der Erstbegehung gemeinsam mit den Bauherren hat der Experte den Ist-Zustand der Immobilie dokumentiert – von den Fensterabmessungen über die Wandstärken bis hin zum Zustand der technischen Anlagen. Schon bei diesem Termin berichtet Ralph Ross von seinen Plänen, das Haus durch einen Anbau zu erweitern. In seinem Bericht erläutert Energieberater Möller die Schwachstellen des Hauses, die typisch sind für ein Gebäude aus den 50er Jahren: Die Schall- und Wärmedämmung der Außen- und Innenwände ist mangelhaft, die Fenster undicht und verzogen. Auch über Haustür und Dach geht viel Heizwärme verloren – sein Rat: eine nachträgliche Wärmedämmung. Zudem sind sämtliche Sanitärobjekte und die Elektroinstallation erneuerungsbedürftig, ganz zu schweigen von der überdimensionierten Heizkesselanlage im Keller, die dringend ausgetauscht werden muss. Tobias Möller erläutert den Sanierern die Zusammenhänge zwischen einer dichten Gebäudehülle, dem eigenen Lüftungsverhalten und der damit zusammenhängenden Behaglichkeit. Nach diesem Gespräch weiß Ralph Ross: „Unser Ziel ist es, die Haushülle dicht zu kriegen“.

Wärmeverteilung

Zum neuen Energiekonzept gehört es auch nicht nur, dem ausgedienten Kessel Lebewohl zu sagen. Gemeinsam mit ihm verabschiedeten sich auch die alten Stahlrohre aus dem Bestandsgebäude. „Die Heizungsleitungen mussten komplett erneuert werden. Wir haben Kupfer und flexible Kunststoffrohre mit Kupferkern verbaut“, berichtet Architektin und Bauleiterin Ilka Guttenberg. Letztere haben den Vorteil, dass sie bis zu einem gewissen Grad biegsam sind. So können schwierige Leitungswege schnell realisiert werden, ohne dass Löten und Schweißen nötig sind. Die Verbindungsstecker (T-Stücke) sind nach wie vor aus Kupfer. So kann das erwärmte Heizungswasser ohne Wärmeverluste direkt an die Heizkörper transportiert werden.
Die Wärmeverteilung übernehmen moderne Flachheizkörper von Purmo, die zusammen mit energiesparenden Ventilen von Danfoss den Brennstoffverbrauch minimieren sollen. Auch auf den Genuss einer Flächenheizung müssen die Umbauer nicht verzichten. In der Küche und in den Bädern des Obergeschosses ließen Silvia und Ralph Ross eine Fußbodenheizung verlegen. So ist angenehme Fußwärme vorprogrammiert.

Interview

Unsere Umbaufamilie setzt auf die „Multipor“-Mineraldämmplatte zum Schutz vor zu hohen Energiekosten. Wir befragen Oliver Beltermann von Xella zum Thema.

Hurra-wir-bauen: Familie Ross ließ die Fassade ihres Eigenheims mit einem Wärmedämmverbundsystem nachträglich dämmen. Wie ist das Dämmsystem genau aufgebaut?

Oliver Beltermann: Das „Multipor“-Wärmedämmverbundsystem besteht aus der rein mineralischen „Multipor“- Mineraldämmplatte und dem „Multipor“-Leicht- und Armierungsmörtel, mit welchem die Platte geklebt und armiert wird. Die weiteren Bestandteile wie Anputzleisten, Schienen, Oberputze und Farben sind auch im „Multipor“-System verfügbar, unterscheiden sich jedoch nur geringfügig von anderen nicht mineralischen Wärmedämmverbundsystemem.

Hurra-wir-bauen: Die neue Wärmedämmung basiert auf einem vollmineralischen Dämmkern. Mit welchen positiven Eigenschaften punktet dieser Dämmstoff?

Oliver Beltermann: Die „Multipor“-Mineraldämmplatte ist rein mineralisch und daher nicht brennbar. Dies macht es zu einem sicheren System beim Thema Brandschutz. Des Weiteren ist „Multipor“ durch die rein mineralischen Rohstoffe massiv und druckfest. Ein Vorteil, da die Dämmung massiv klingt und somit Spechte das Interesse verlieren, sich in ihr einzunisten. Wie auch andere Tiere, die gerne in Dämmungen nisten. Algen, Pilze und Mikroorganismen finden auf dem „Multipor“-Wärmedämmverbundsystem auch keinen Nährboden, sodass die Fassade ihre schöne, saubere Oberfläche behält. Dies ist dem diffusionsoffenem System geschuldet, das Feuchtigkeit schnell abtransportiert und abgibt. Somit haben Algen und Pilze – ohne den Einsatz von Bioziden – keine Chance.

Hurra-wir-bauen: Für welche Art von Gebäuden eignet sich die Dämmlösung besonders?

Oliver Beltermann: Das „Multipor“- Wärmedämmverbundsystem ist massiv, dabei sehr flexibel und schnell zu verarbeiten und eignet sich daher für jede Art von Gebäuden. Auch runde Ecken, wie zum Beispiel an unserer Firmenzentrale in Duisburg, sind für „Multipor“ kein Problem, da es einfach zugeschliffen werden kann.

Hurra-wir-bauen: Wie hoch liegt der angestrebte Wärmedämmwert?

Oliver Beltermann: Der angestrebte Dämmwert der Gesamtkonstruktion hängt von vielen Faktoren ab. Maßgeblich ist natürlich immer die Qualität der zu dämmenden Gebäudehülle. „Multipor“ hat einen Lambdawert von 0,045 W/(mK) und erfüllt somit die gesetzlichen Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV). Den energetischen Standard bestimmt letztlich der Kunde, mit „Multipor“ sind den dem jedoch kaum Grenzen gesetzt.

Hurra-wir-bauen: Stichwort Nachhaltigkeit – ist die Dämmung recyclebar?

Oliver Beltermann: Ja, „Multipor“ ist vollständig recyclebar, da rein mineralische Rohstoffe verwendet werden. „Multipor“ besteht ja schließlich nur aus Sand, Kalk, Zement und Wasser. Diese Stoffe sind so in der Natur zu finden und werden umweltverträglich und regional abgebaut. Der Einsatz erfolgt dann hoch effizient, denn aus ein Kubikmeter Rohstoff entstehen acht Kubikmeter „Multipor“. Diese Nachhaltigkeit wurde Multipor auch durch das natureplus Zertifikat bestätigt, welchen besonders ökologischen Baustoffen verliehen wird.

Hurra-wir-bauen: Vielen Dank für das Interview!

Interview

Ein neues Heizsystem sowie gedämmte Außenwände sorgen für Energieeinsparungen im Hause Ross, genauso wie die Designheizkörper von Purmo. Im Wohnzimmer beispielsweise verrichten die modernen Vertikalheizkörper „Faro“ ihren Dienst.

Hurra-wir-bauen: Umbaufamilie Ross hat sich für Heizkörper von Purmo entschieden. Was macht den „Ramo Ventil Compact“ energetisch effizient?

Martin Hennemuth: Diese Heizkörper ermöglichen effizientes Heizen in modernen, gut gedämmten Gebäuden auch mit niedrigen Vorlauftemperaturen ab 45 Grad Celsius – was typisch ist für Wärmepumpen und Brennwerttechnik. Diese Heizkörpertechnologie passt sich durch geringe thermische Masse und mittels Thermostatventil schnell etwaigen Temperaturveränderungen an. Die Heizkörper reagieren binnen kurzer Zeit – beispielweise dann, wenn die Raumtemperatur plötzlich durch Sonneneinstrahlung steigt. Das bedeutet mehr Komfort für die Bewohner bei gleichzeitig weniger Energieverbrauch.

Hurra-wir-bauen: Im Kinder- und Elternbad des neuen Hauses ließen Ute und Ralph Ross Badheizkörper verbauen, die sich praktisch als Handtuchhalter nutzen lassen. Mit welchen weiteren Raffinessen warten die Modelle auf?

Martin Hennemuth: Zunächst einmal mit einer besonderen Optik: Der „Elato“ sieht nämlich nicht aus wie ein typischer Heizkörper. Er verfügt über waagerechte Flachrohre, die in Dreiergruppen angeordnet sind. Dieses asymmetrisch-offene Design sticht sofort ins Auge. Der Badheizkörper „Elato“ wurde für die „Ein-Hand-Bedienung“ entwickelt, denn Handtücher können in verschiedenen Höhen von der Seite her übergelegt oder abgenommen werden, da er nach links oder nach rechts offen ist. Die zahlreichen Abmessungen ermöglichen eine Anpassung an die baulichen Gegebenheiten im Badezimmer. Der Heizkörper erwärmt Räume zudem schnell, effektiv – und genau dann, wenn er gebraucht wird. Ab Sommer 2014 gibt es „Elato“ auch als rein elektrische Variante.

Hurra-wir-bauen: Die zwei Heizkörper der Serie „Faro“ im Wohnzimmer sind um 90 Grad nach oben gedreht, sodass sie den Platz an der Wand bestmöglich nutzen. Wie wirkt sich dies auf die Wärmeverteilung aus?

Martin Hennemuth: An der Wärmeverteilung ändert sich dadurch nichts. Er heizt genauso effizient wie ein waagerecht montierter Heizkörper. Auch beim Wärmeempfinden gibt es keinen Unterschied. Warum also vertikal? Der Vorteil dieser Konstruktionsweise liegt in der bedarfsgerechteren Nutzung und Anbringung, die durch eine vertikale Ausrichtung erleichtert wird. Heizkörper müssen ja in den energieeffizienten Häusern von heute nicht mehr zwangsweise unterm Fenster hängen. Sie können stattdessen genau dort angebracht werden, wo sie auch benötigt werden – oder eben ausreichend Platz vorhanden ist. Mit den vertikalen lässt sich das wesentlich einfacher realisieren als mit den klassischen Heizkörpern. Sie ermöglichen eine platzsparende Montage bei gleicher Wärmeleistung. Denn sie verbrauchen in der Breite eben weit weniger Platz. Und sie sind obendrein dekorativer als Radiatoren unter der Fensternische.

Hurra-wir-bauen: Was raten Sie bei der Heizkörperwahl?

Martin Hennemuth: Sowohl in der Sanierung als auch im Neubau können Heizkörper auf Grund ihrer Vielfalt und Kompatibilität mit allen Wärmeerzeugern genutzt werden. Zur effizienten Nutzung erneuerbarer Energien, zum Beispiel aus Wärmepumpe oder Solarthermie, können moderne Heizkörper somit in jedes Heizanlagenkonzept integriert werden. Auch die Kombination aus Flächenheizung und Heizkörpern ist eine immer häufiger verwandte Lösung. Generell gilt: Vom vertikalen Designheizkörper über Röhrenradiatoren und Kompaktheizkörper bis zu Elektrolüftern gibt es für jede Bausituation den adäquaten und bedarfsgerechten Heizkörper.

Hurra-wir-bauen: Viele Besitzer von Bestandsgebäuden scheuen sich vorm Heizkörpertausch, da sie einen hohen baulichen Aufwand vermuten ...

Martin Hennemuth: Diese Scheu ist unbegründet. Die Montage eines Heizkörpers ist keine große Sache – zumindest, wenn Anschlüsse vorhanden sind und die Technik passt. Purmo bietet dafür Modernisierungsheizkörper an. Diese Heizkörper passen exakt auf die vorhandenen Anschlüsse. Damit geht der Austausch schnell vonstatten und ist ohne irgendwelche Umbauten und Änderungen am Rohrnetz möglich. Der alte Heizkörper wird entleert, abgeschraubt und der neue Heizkörper angeschraubt – fertig. Selbst möblierte und mit Teppich ausgelegte Räumlichkeiten lassen sich so schonend und schnell modernisieren. Und es lassen sich gegenüber alten Heizkörpern rund 15 Prozent Energie sparen. Daher: Heizkörpertausch lohnt sich!

Hurra-wir-bauen: Vielen Dank für das Interview!

Interview

Programmierbare Heizkörperthermostate bedeuten nicht nur einen Komfortgewinn, sondern helfen auch noch wertvolle Heizkosten einzusparen. Wir sprechen mit Marius Caciauna von Danfoss.

Hurra-wir-bauen: Mit programmierbaren Heizkörperthermostaten kann Familie Ross künftig viel Heizenergie sparen. Wie werden diese installiert?

Marius Caciauna: Der Heizungsfachmann baut die neuen, elektronischen Fühler im sogenannten Montagemodus, der für die Installation aktiviert wird, ein. Danach werden alle installierten Fühler am Zentralregler „angemeldet“ und einem Netzwerktest unterzogen. So ist gewährleistet, dass die Funkkommunikation zwischen Zentralregler und den jeweiligen Fühlern funktioniert. Die eigentliche Programmierung erfolgt am Zentralregler „Danfoss Link“. Für verbaute Situationen, zum Beispiel Heizkörper hinter Verkleidungen, stehen übrigens Raumfühler zur Verfügung.

Hurra-wir-bauen: Wie funktionieren diese kleinen Helfer?

Marius Caciauna: Die elektronischen Regler sind PID-Regler, die als äußerst präzise gelten. In den ersten sieben Tagen „lernt“ der Fühler, wann der ideale Heizstartzeitpunkt ist, um zum programmierten Zeitpunkt die eingestellte Temperatur zu erreichen. Diese so genannte adaptive Funktion ist permanent aktiv, um auf Veränderungen reagieren zu können.

Hurra-wir-bauen: Können Laien die Thermostate selbstständig einbauen und programmieren?

Marius Caciauna: Die Installation und die Erst-Inbetriebnahme sollte man dem Heizungsfachmann überlassen. Die Programmierung per Touchscreen ist für den Laien intuitiv möglich. Pro Tag können bis zu drei Komfort- und Absenkphasen programmiert werden. Fenster-offen-Funktion, Frostschutz-Betrieb und Antiblockier-Funktion – was steckt dahinter? Marius Caciauna: Die Fenster-offen-Funktion wird bei einem freistehenden Heizkörper bei einem Temperatursturz aufgrund einer Querlüftung aktiviert, wenn ein Fenster voll geöffnet wird. Der Thermostat wird für bis zu 30 Minuten ausgeschaltet. Die Frostschutz-Funktion schützt das Gebäude und die Anlage vor Frostschäden. Sie wird aktiviert, wenn eine definierte Raumtemperatur (zum Beispiel sechs Grad Celsius) erreicht wird, die nicht unterschritten werden soll. Und um die Anlage permanent einsatzfähig zu halten, werden alle Ventile außerhalb der Heizperiode einmal wöchentlich komplett geöffnet und wieder geschlossen. Diese Funktion wird als Antiblockier-Funktion bezeichnet.

Hurra-wir-bauen: Wie viel Energie lässt sich mit den Thermostaten einsparen?

Marius Caciauna: Laut einer Untersuchung der FH Aachen können unter bestimmten Voraussetzungen und je nach Ausgangslage bis zu 23 Prozent eingespart werden. Damit tut man nicht nur etwas für die Umwelt, sondern auch fürs eigene Portemonnaie. Von Vorteil und empfehlenswert ist ein hydraulischer Abgleich der Anlage, der einfach und kostengünstig vom Heizungsfachmann vorgenommen werden kann.

Hurra-wir-bauen: Vielen Dank für das Interview!

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