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Altbausanierung Willner VII  Wohnen im modernisierten Altbau

So sehen glückliche Sanierer aus: Unsere Umbaufamilie hat sich in ihrem modernisierten Zuhause sichtlich gut eingelebt. Die Räume des einst düsteren Altbaus sind kaum wiederzuerkennen: Mehr Platz, Helligkeit und ein modernes Innenleben prägen jetzt das einladende Familiendomizil.

Die junge Baufamilie Willner glücklich vereint in ihrem neu gestalteten Wohn-Essbereich.

PROFI-TIPP

PROFI-TIPP

Gerade vier Monate lang leben Verena, Andreas und Karlotta Willner in ihrem sanierten Einfamilienhaus im baden-württembergischen Herrenberg, unweit von Stuttgart. Der Umbau hatte es in sich: Die Familie ließ sämtliche Fenster austauschen, die Fassade neu dämmen, mehrere Wände einreißen und eine neue Heizung installieren. Heute ist der Altbau kaum wiederzuerkennen – anstelle der einst kleinen, dunklen Räume dominieren nun großzügige Wohnlandschaften und viel Tageslicht das Gebäudeinnere. Dazu trägt auch der Anbau in Holzrahmenbauweise bei, der den Bauherren zu weiteren Quadratmetern Wohnfläche verhilft. „Wir haben uns bestens eingelebt“, strahlt Andreas Willner, der auf der Baustelle oft selbst Hand anlegte. „Von Anfang an fühlen wir uns hier wohl“, und schmunzelt: „Mittlerweile kenne ich mich auch mit der Haustechnik aus“. Diese umfasst neben der Luftwärmepumpe von Stiebel Eltron verschiedene Heizkörper sowie die in den neuen Räumen des Anbaus verlegte Fußbodenheizung von Kermi. „Es ist ein riesen Unterschied über die Holzdielen oder Fliesen zu laufen, unter denen sich eine Fußbodenheizung verbirgt“, berichtet Verena Willner. Gerne hätte sie auch im Altbau ein Flächentemperiersystem installieren lassen – leider hat diesen Plan jedoch die zu geringe Aufbauhöhe des Fußbodens im Bestand zunichtegemacht. „Das hätte eine Stufe gegeben zum neuen Anbau“, erklärt die Bauherrin.

Technische Highlights

Für ein hohes Maß an Komfort sorgen zudem vereinzelte Hausautomationsanwendungen im sanierten Eigenheim der Willners. Dahinter steckt ein BUS-System, das die Firma Albrecht Jung im Familiendomizil installierte. Bestimmte Funktionen lassen sich einfach mittels Steuerzentrale einspeichern und bei Bedarf abrufen: Verlässt die Familie etwa für längere Zeit das Haus, können mit einer Taste sämtliche Lichter im Haus gelöscht und alle Rollläden heruntergefahren werden. Das Programmieren übernimmt der Hausherr selbst: "Irgendwer musste sich da einarbeiten, und es war schnell klar, wer", lacht Andreas Willner und versichert: "Aber das System ist wirklich leicht zu handhaben."

Wahrgewordener Küchentraum

Funktional und aufgeräumt zeigt sich das Herz des Hauses: Die neue Küche, in der Verena Willner bereits diverse Kaffeerationen für die noch arbeitenden Handwerker kochte. Mattgraue Oberflächen dominieren die Küchenlandschaft von Leicht, die ohne Griffe auskommt. „Das macht sie absolut pflegeleicht“, weiß Verena Willner bereits aus Erfahrung. Moderne Haushaltsgeräte, wie ein Dampfgarer und ein Induktionskochfeld, runden das Küchenparadies ab – die Spülmaschine verschwindet hinter einer Front und reiht sich harmonisch in das Ambiente ein. In den Schubladen und Auszügen sorgen hochwertige Innenausstattungen für Ordnung. Willners konnten aus einer Vielzahl von Einsätzen und variablen Unterteilungen aus massivem Holz, Kunststoff oder Glas individuell wählen.
Sowohl in der Küche, als auch im angrenzenden Wohn-Essbereich sind Landhausdielen verlegt. Die großformatigen Holzdielen stammen von ter Hürne, einem Unternehmen für hochwertige Bodenbeläge. „Die Dielen gefallen uns sehr – sie haben den richtigen Altbaulook“, freut sich die Bauherrin. Auch wenn mal etwas in der Küche daneben geht, macht das dem Holzboden nichts aus. „Ich wische gleich alles weg, wenn mir mal etwas auf den Küchenboden tropft“, erklärt die Bauherrin und bestätigt die Robustheit des Materials. Denn aushalten muss der Fußboden schon etwas: Die 16 Monate alte Tochter des Bauherrenpaares spielt nämlich mit Vorliebe im Wohnzimmer und fährt hier des Öfteren mit dem Bobbycar spazieren. Auch im Außenbereich werden bald Holzdielen von ter Hürne verlegt: spezielle Terrassendielen aus Resystra – einem Material, das überwiegend aus Reishülsen besteht, aber in Haptik und Aussehen Tropenholz ähnelt.

Neue Türen

Für noch mehr Helligkeit in den Wohnräumen sorgen weiße Innentüren von Herholz. Die Bauherrin hat sich die Türmodelle ausgesucht, da sie gut zum Altbauambiente ihres neuen Zuhauses passen. „Im Grunde ähneln sie sehr den alten Türen, die wir ausbauen ließen“, erinnert sich Verena Willner. Diese haben jedoch nach den vielen Gebrauchsjahren ausgedient: „Eine Aufarbeitung wäre zu aufwändig und teuer gewesen“, so die Bauherrin. Zum Keller und Dachgeschoss führt der Weg über spezielle Isoliertüren. Diese sind stark gedämmt und verhindern, dass Wärme in die unbeheizten Nutzräume dringt und verloren geht. Der Eingang ist ausgestattet mit einer teilweise verglasten Aluminium-Haustür: Das Hörmann-Produkt ist ebenso robust wie sicher: Die Tür ist besonders schwer „zu knacken“ und schützt die Familie vor Einbrechern. Ein weiterer Clou ist der integrierte Fingerscanner. Die Familienmitglieder kommen so ohne Schlüssel aus und verschaffen sich Eintritt mit ihrem individuellen Fingerabdruck, der im Türöffnungssystem gespeichert ist.

Badoase

Während im Erdgeschoss eine kleine Gästetoilette untergebracht ist, eröffnen sich im Obergeschoss gleich zwei Wellnesswelten: Die kleine Karlotta hat direkt neben ihrem Kinderzimmer ein Bad mit Dusche, Toilette und Waschtisch. Ihre Eltern können im Wohnbad mit bodenebener Dusche und Badewanne täglich entspannen. Verlegt sind in beiden Badezimmern großformatige Fliesen von Meissen. „Beim Bad wollten wir nichts falsch machen und haben es klassisch ausgestattet“, verrät Verena Willner. Die quer verlegten, weißen Fliesen strecken den Raum optisch in die Länge und lassen ihn zudem ruhig wirken. In starkem Kontrast heben sich die dunklen Bodenfliesen im Elternbad ab. „Mein Bruder hat alles in dunkelgrauer Schieferoptik gefliest, das sieht zwar gut aus, macht aber sein Badezimmer dunkel“, berichtet Verena Willner. In der Folge entschieden sich die Bauherren für eine Mischung aus Hell und Dunkel. Design von Laufen komplettiert die Badausstattung. Auf den maßangefertigten Waschtischen aus Holz setzen sich die weißen Waschbecken gekonnt in Szene: Ihre organisch-weichen Formen fügen sich harmonisch in das Badambiente ein und wirken zeitlos schön. Badewanne und Toiletten wählte das Ehepaar bewusst in einer puristischen Form. Die schicken Armaturen verleihen dem Raum zusätzliche Eleganz. Insbesondere über die Regendusche freuen sich die Bauherren, die ihr Wohnbad als Wellnessraum erleben.

Neue Fassade

Auch äußerlich erscheint die Immobilie der Familie Willner im neuen „Outfit“: Nachdem die Dämmplatten von Caparol an der Fassade verdübelt waren, komplettierten die Handwerker das Wärmedämm-Verbundsystem (WDVS) mit einer Armierungsschicht und Spachtel. Um die Außenwand besser gegen Witterungseinflüsse und sonstige Beanspruchungen zu schützen, setzt der Hersteller Spachtelmasse mit Carbonfasern ein. Der „CarbonSpachtel“ (Armierungsmasse) bildet mit dem eingebetteten Armierungsgewebe eine elastische Schutzschicht gegen Stöße und Rissbildung. Die Schlagfestigkeit des carbonfaserverstärkten Unterputzes übertrifft die gesetzlich geltenden Normen deutlich, sodass die Fassade selbst fünf Zentimeter dicken Hagelkörnern standhält. Anschließend ließen Willners ihr Haus in einem leichten Roséton streichen.

Absehbares Ende

Die Umbaumaßnahmen sind so gut wie abgeschlossen: Neben den Fensterläden fehlen noch der Balkon & Terrasse, auch der Garten liegt noch brach. Familie Willner plant, dies alles in den nächsten Wochen und Monaten in Angriff zu nehmen. Die Handwerker vermisst Frau Willner schon jetzt: „Auf der Baustelle hatten wir mit allen ein gutes Verhältnis. So mancher gehörte da schon beinahe zur Familie!“ Lesen Sie in der nächsten Ausgabe, wie die letzten Baumaßnahmen zu Ende gehen!

Interview

Für ein hohes Maß an Komfort sorgen vereinzelte Hausautomationsanwendungen im sanierten Eigenheim unserer Umbaufamilie Willner. Dahinter steckt ein BUS-System, das die Firma Albrecht Jung im Familiendomizil installierte. Wir sprechen mit Rüdiger Fischer, Systemberater bei Albrecht Jung, der unsere Willners bei der Wahl verschiedener Hausautomationsanwendungen beraten hat.

Hurra-wir-bauen: Unsere Renovierer haben ihr neues Eigenheim mit Schaltern von Jung ausgestattet. Aus welchen Farben und Materialien konnten die Bauherren wählen?

Rüdiger Fischer: Das Jung-Schalterdesign bietet eine einmalige Vielfalt in Form, Material und Farbe. Der Fokus liegt hier vor allem auf der hochwertigen Materialauswahl, die von robustem Kunststoff über farbiges Glas bis hin zu Metallvarianten wie Aluminium, Edelstahl, Messing, Gold und Glanzchrom reicht. Familie Willner hat sich für unser Schalterprogramm „A creation“ entschieden, das mit klarer Form und breitem Rahmen Akzente setzt. Hier fiel die Wahl auf die Ausführung mit alpinweißem Glasrahmen.

Hurra-wir-bauen: Die Tastsensoren der Schalter sind mit verschiedenen Funktionen belegt. Beispielsweise können so die Jalousien heruntergelassen oder einzelne Lichtquellen bedient werden. Wie funktioniert die Programmierung?

Rüdiger Fischer: Zusammen mit der Familie Willner haben wir uns für das 24-V-System „Jung Bus“ entschieden; dieses bietet auf kleinstem Raum eine große Funktionsvielfalt. Als Steuerzentrale dient hierbei die Relaisstation, die sich als Reiheneinbaugerät im Schaltschrank „versteckt“. Zur Bedienung von Beleuchtung, Jalousien und Rollläden werden Tastsensoren und Sensor-Module im Jung-Schalterdesign eingesetzt. Bei gleichzeitig geringem Installationsaufwand kann die Programmierung ohne Software von jedem Elektroinstallateur einfach durchgeführt werden. Leicht lässt sich hier auch eine Zentral- oder eine Szenenfunktion für noch mehr Komfort festlegen.

Hurra-wir-bauen: Inwiefern sorgen die verbauten Produkte für mehr Sicherheit im neuen Zuhause der Familie?

Rüdiger Fischer: Unter anderem sorgt die automatische Beleuchtungsregelung im und außerhalb der Hauses für mehr Sicherheit. Bewegungsmelder im Innenbereich schalten das Licht genau dann ein, wenn sich eine Person im Erfassungsfeld bewegt – ohne, dass erst nach dem Lichtschalter gesucht werden muss. Gerade nachts, in Fluren und an Treppenaufgängen, reduziert das die Stolper- beziehungsweise Verletzungsgefahr. Und auch die Außenbeleuchtung ist automatisch durch Bewegungsmelder geregelt, was einen doppelten Vorteil hat: Familie Willner und Besucher müssen keine dunklen Wege fürchten – potenzielle Einbrecher hingegen schreckt das Automatiklicht wohl eher ab. Außerdem lassen sich Rollläden und Jalousien zentral für das ganze Haus hoch- oder herunterfahren. Das schafft Schutz und Sicherheit, auch wenn die Familie nicht zu Hause ist.

Hurra-wir-bauen: Vielen Dank für das Interview!

Interview

Die neue Haustüre unserer Umbaufamilie Willner ist ebenso robust wie sicher: Die Tür ist besonders schwer aufzubrechen und schützt die Familie vor Langfingern. Ein weiterer Clou ist der integrierte Fingerscanner, der einen Schlüssel unnötig macht. Wir befragten Lisa Modest, Pressesprecherin der Hörmann KG, über die neue Haustür unserer Umbaufamilie Willlner.

Hurra-wir-bauen: Die neue Haustür verfügt auch über einen Fingerscanner. Welche Vorteile bietet diese technische Neuerung?

Lisa Modest: Ein Fingerscanner hat den Vorteil, dass das Haus ohne Haustürschlüssel betreten werden kann. Bis zu 100 Fingerabdrücke können ohne Computer am Scanner eingelesen werden. Besonders schön, wenn Kinder draußen spielen und die Gefahr besteht, dass sie ihren Schlüssel verlieren könnten. Die Haustür mit einem Fingerscanner auszustatten hat ebenfalls den Vorteil, dass sich Fremde nicht, wie bei einem Schlüsselverlust oder -diebstahl, Zutritt zum Haus verschaffen können.

Hurra-wir-bauen: Den Eingang zum sanierten Eigenheim unserer Umbaufamilie ziert eine Hörmann-Haustür. Was zeichnet das gewählte Türmodell aus?

Lisa Modest: Die Haustür „TopPrestigePlus“ von Hörmann ist aus dem hochwertigen Material Aluminium. Aluminiumtüren sind Haustüren aus Kunststoff und Holztüren in vielerlei Hinsicht überlegen. Sie bieten einen hohen Schallschutz, eine hohe Wärmedämmung, eine hohe Stabilität, hohe Sicherheit und müssen auch nach Jahren nicht nachgestrichen werden. Sie sind außerdem in elf preisgleichen Vorzugsfarben und vielen verschiedenen Motiven mit und ohne Verglasung erhältlich.

Hurra-wir-bauen: Wie schützt die Tür die dreiköpfige Familie vor Langfingern?

Lisa Modest: Die Haustür von Familie Willner enthält standardmäßig eine „RC 2“-Sicherheitsausstattung. Das bedeutet, dass die Tür einem Einbruchversuch mit herkömmlichem Werkzeug von bis zu drei Minuten standhält. Studien haben erwiesen, dass ein durchschnittlicher Einbruchsversuch nicht länger als drei Minuten dauert.

Hurra-wir-bauen: In Herrenberg kann der Winter für tiefe Minusgrade sorgen. Inwiefern bewahrt die Eingangstür unsere Baufamilie vor Wärmeverlusten?

Lisa Modest: Das thermisch getrennte 80 Millimeter Profilsystem sowie die 70 Millimeter starke, gedämmte Füllung des Türblatts sorgen dafür, dass die Haustür einen Wärmedurchgangswert von bis zu 1,1 Watt pro Quadratmeter mal Kelvin (W/m²K) erreicht. Laut Energieeinsparverordnung sind maximal 1,8 W/m²K vorgeschrieben.

Hurra-wir-bauen: Worauf sollten Verbraucher bei der Wahl ihrer Haustür achten?

Lisa Modest: Beim Kauf einer Haustür sollte auf hochwertig verarbeitete Materialien geachtet werden. Aluminium-Haustüren bieten optimale Wärmedämmung, Robustheit und Stabilität. In punkto Sicherheit weisen besonders Türen, die einer Widerstandsklasse (= Resistance class) entsprechen, einen guten Einbruchschutz auf. Optische Highlights, wie ein innen und außen ebenes Türblatt, lassen auf einen hohen Qualitätsanspruch schließen.

Hurra-wir-bauen: Vielen Dank für das Interview!

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