Flächenheizungen – Rundum versorgt

07.12.2018 | Anzeige
Beratungsgespräch zum Thema Wärmepumpe
Traumpaar
Am besten arbeitet die Flächenheizung mit einer Wärmepumpe zusammen – das Niedertemperatursystem ist ideal. Foto: VdZ

Heizungen unter Fußböden und hinter Wänden erfreuen sich wachsender Beliebtheit – im Neubau, aber auch bei der Sanierung bestehender Gebäude. Kein Wunder, schließlich überzeugen diese sogenannten Flächenheizungen mit einer Reihe von Vorteilen: Sie bieten mehr Freiheit in der Raumgestaltung, verbreiten angenehme Wärme und arbeiten kostensparend. Bei der Installation verlegt der Fachhandwerker Heizrohre in den Innenfl ächen des Hauses, statt separate Heizkörper einzubauen. Die Heizung verschwindet aus dem Blickfeld. Fußboden- und Wandheizungen geben – ähnlich wie Kachelöfen – größtenteils wohltuende Strahlungswärme ab. Diese Art der Wärme erwärmt nicht die Luft, sondern Gegenstände und Körper im Raum. Dadurch wird weniger Staub aufgewirbelt, was insbesondere Allergikern zugutekommt. Flächenheizungen punkten auch mit hoher Wirtschaftlichkeit. Da die Wärme über eine größere Fläche in den Raum abgegeben wird, muss das Heizwasser weniger stark erhitzt werden als bei herkömmlichen Heizkörpern. Besonders rentabel sind Flächenheizungen, werden sie mit einer Wärmepumpe betrieben. „Wärmepumpen arbeiten mit geringen Vorlauftemperaturen am effizientesten“, erklärt Kerstin Vogt, Leiterin der Geschäftsstelle des Forums für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik VdZ. „Grundsätzlich lassen sich Flächenheizungen aber mit allen Energiequellen betreiben, zum Beispiel mit einem Öl- oder Gas-Brennwertkessel.“

Clever kombinieren

Es muss sich nicht zwingend eine Wand- oder Fußbodenheizung sein. Auch die Kombination beider Systeme kann sich lohnen. Im Fußboden verlegte Heizungen reagieren relativ Rundum versorgt langsam auf Änderungen am Temperaturregler. Wandheizungen werden näher an der Oberfläche verbaut, was sie weniger träge macht. Im Kinderzimmer etwa sorgt die Kombination von Fußboden- und Wandheizung dafür, dass der Raum beim Spielen warm und beim Schlafen kühl ist. Und in Räumen mit geringer Bodenfläche – wie einem kleinen Bad – kann der Einsatz beider Systeme den Komfort erhöhen. Beim Ausloten sinnvoller Kombinationen berät Sie der Fachhandwerker, ebenso prüft er Fördermöglichkeiten. So bezuschusst die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bei einer bestehenden Heizungsanlage beispielsweise den erstmaligen Einbau von Flächenheizungen mit Vorlauftemperaturen von maximal 35 Grad Celsius. Weitere Informationen zu effizienter Heiztechnik und Fördermitteln erhalten Verbraucher auf dem Serviceportal intelligent-heizen.info.

  • VdZ- Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.
    Oranienburger Straße 3
    10178 Berlin

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