Grünes Heizöl – Grünes Heizöl im Einsatz

Hausbesitzer, die sich ein neues Öl-Brennwertgerät einbauen lassen, können sich jetzt an der Pilotinitiative „future:fuels@work“ beteiligen und treibhausgasreduziertes Heizöl tanken.

29.09.2021 | Anzeige
Mit „future:fuels@work“ erhalten teilnehmende Haushalte als erste Tankfüllung nach der Modernisierung eine treibhausgasreduzierte Mischung aus einer nahezu CO2- neutralen Brennstoff- Komponente und Premium-Heizöl. Fotos: IWO | Zur Fotostrecke

Das Institut für Wärme und Mobilität (IWO) sucht gemeinsam mit führenden Heizgeräteherstellern ab sofort nach Haushalten, die eine Modernisierung mit Öl-Brennwerttechnik planen oder gerade im Begriff sind, diese umzusetzen – und treibhausgasreduzierten Brennstoff nutzen möchten. Diese Haushalte können sich um die Teilnahme an der Pilotinitiative bewerben. Der Vorteil für Hausbesitzer: Sie sparen nicht nur klimaschädliche CO2-Emissionen, sondern auch bares Geld. Denn mit „future:fuels@work“ gibt es als erste Tankfüllung (maximal 2.000 Liter) nach der Modernisierung eine klimaschonende Mischung aus einer nahezu CO2-neutralen Brennstoff-Komponente (Anteil: 33 Prozent) und Premium-Heizöl (Anteil: 67 Prozent) zum Vorzugspreis. Berechnet wird der bundesweite Niedrigstpreis von Premiumheizöl der vergangenen zwölf Monate ab Bestellzeitpunkt gemäß dem Onlineportal tecson.de. Den Mehrpreis für den neuen und innovativen Brennstoff trägt die Initiative.

Mitmachen, Prämie sichern

Befüllung Heizöltank
Die erste Tankfüllung nach der Modernisierung ist eine besondere: Was aussieht wie gewöhnliches Heizöl ist eine treibhausgasreduzierte Mischung aus Premium-Heizöl und einer nahezu klimaneutralen Komponente.

„Die nahezu klimaneutrale Komponente des Brennstoffs wird aus biobasierten Reststoffen wie Altfetten oder Pflanzen- und Holzabfällen gewonnen“, erklärt IWO-Geschäftsführer Adrian Willig. „Geplant ist in einer späteren Phase zudem auch die Beimischung von synthetischen Brennstoffen auf Basis von grünem Wasserstoff und recyceltem CO2, sogenannten E-Fuels.“ Alle eingesetzten Mischungen entsprechen der aktuellen Heizölnorm und sind von den teilnehmenden Herstellern für den Einsatz freigegeben. Wer im Zuge der energetischen Modernisierung noch über die Heizungssanierung hinausgeht und es schafft, am Ende die bisherigen CO2-Emissionen um mehr als 80 Prozent zu reduzieren, hat damit bereits nicht nur künftige Klimaziele erreicht. Diese „Top-Sanierer“ haben im Rahmen von „future:fuels@work“ zudem die Chance auf eine Klima-Prämie in Höhe von 5.000 Euro. Mehr Informationen auf www.zukunftsheizen.de.
Bereits runderneuert ist die Technik im Heizungskeller der Familie Seidel in der niedersächsischen Gemeinde Wedemark: Nach ersten Sanierungsmaßnahmen war die Heizung an der Reihe. Mittlerweile stehen bei ihnen eine neue Heizung und ein neuer Heizöltank. Vor den Umbauarbeiten hat sich die Familie bei der Pilotinitiative beworben, und das mit Erfolg. Nach der Modernisierung hat Carsten Seidel nun die erste Tankfüllung erhalten und nun lagert das „grünere“ Heizöl in seinem neuen Heizöltank. So spart die Familie ab sofort mehrfach: Die neue Heizung reduziert den Brennstoffbedarf und so Kosten sowie CO2-Emissionen. Die Future Fuels im Tank reduzieren den CO2-Ausstoß zusätzlich um weitere 25 Prozent. Familie Seidel hat aber noch viel mehr vor: Auf dem Vordach ist bereits eine Photovoltaik-Anlage installiert, die mit 2,5 Kilowatt Spitzenleistung rund 2.500 Kilowattstunden grünen Strom pro Jahr produziert. Außerdem soll die Fassade des Hauses nachträglich gedämmt werden und auch der Austausch von veralteten Fenstern und der Eingangstür ist vorgesehen. So erneuert die Familie ihr Eigenheim nördlich von Hannover nach und nach und verbessert den energetischen Stand des Hauses stetig. Und genau das ist dem Eigentümer wichtig: „Die Energiewende setze ich an und in meinem eigenen Haus gern um“, so Carsten Seidel. „Aber die Maßnahmen müssen für mich sinnvoll sein. Daher habe ich mich auch gleich für die Teilnahme an future:fuels@work beworben.“

  • Institut für Wärme und Oeltechnik e. V.
    Süderstraße 73a
    20097 Hamburg

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