Eigenverbrauch – Der eigene Stromversorger werden – wie geht das?

Seit Jahren ärgern wir uns darüber: Die Strompreise für private Haushalte steigen unaufhaltsam, und niemand kann absehen, wie stark der Preis in den kommenden Jahren steigen wird. Dazu kommt das Gezerre um die Energiewende. Alle wissen, dass wir wegen des Klimawandels etwas tun müssen, aber was?

07.04.2020 | Anzeige
Haus mit Photovoltaik-Anlage
Bild: SENEC

Jetzt kommt die gute Nachricht. Hausbesitzer können zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und die Energiewende selbst in die Hand nehmen. Und damit verabschieden sie sich auch von ständig steigenden Strompreisen.

Klingt zu gut, um wahr zu sein? Es ist aber einfach: Wer ein Haus besitzt, kann sich selbst mit Solarstrom versorgen. Er braucht dazu eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach und einen Stromspeicher im Haus. Das rechnet sich, weil Solaranlagen und Speicher in den vergangenen Jahren deutlich günstiger geworden sind.

Viele Bauherren und Eigentümer schrecken noch davor zurück, die Kraft der Sonne zu nutzen. Dabei lohnt es sich für sie und ihre Kinder, und sie müssen auch gar nicht so schrecklich viel dafür tun.

Was heißt „unabhängig vom Stromversorger“?

Wer sich selbst versorgt, weiß genau, wo sein Strom erzeugt wird, nämlich auf dem eigenen Dach. Das ist umweltfreundlich und gut für das Klima – und günstiger wird der Strom auch noch. Und wenn die Sonne eine Weile nicht scheint, sitzen die Eigenversorger auch nicht im Dunklen. Sie bekommen den benötigten Strom dann weiterhin von einem Energieversorger ihrer Wahl geliefert, oder sie holen sich ihren eigenen Strom aus einer Strom-Cloud.

Senec Home V2.1 Waschküche
Foto: SENEC

Bringt das etwas für den Klimaschutz?

Jede Kilowattstunde, die ein Eigenversorger mit seiner Solaranlage erzeugt und entweder selbst verbraucht oder einspeist, muss anderswo kein Kohlekraftwerk mehr erzeugen. Jede mit einer PV-Anlage erzeugte Kilowattstunde vermeidet laut Umweltbundesamt den Ausstoß von mehr als 600 Gramm CO2. Da kommt schon etwas zusammen: Wer zum Beispiel etwa 9.000 Kilowattstunden im Jahr an Solarstrom erzeugt, das ist bei einer größeren Anlage realistisch, vermeidet pro Jahr den Ausstoß von etwa 5,5 Tonnen CO2. Das entspricht immerhin etwa 2/3 dessen, was jeder Mensch hier zu Lande durchschnittlich an Emissionen verursacht.

Rechnet sich das?

Seit 2010 ist der Strompreis für private Haushalte um ein Drittel gestiegen. Bei einem Stromverbrauch von 5.000 Kilowattstunden pro Jahr – das ist für ein Einfamilienhaus realistisch – bedeutet das, dass die Stromrechnung seit damals um fast 400 Euro pro Jahr gestiegen ist. Und diese Preissteigerung wird aller Voraussicht nach weitergehen. Eine PV-Anlage liefert um die 30 Jahre oder länger Strom, und auch für den Speicher ist eine Garantie von bis zu 20 Jahren möglich. Über diesen Zeitraum gerechnet, rentiert sich die Anschaffung allemal, da kommen mehrere Tausend Euro an Ersparnis zusammen.

Ist jedes Dach für Photovoltaik geeignet?

Im Prinzip ja, ein paar Dinge gilt es aber zu beachten. Das Dach sollte nicht nach Norden ausgerichtet sein, Süden muss es aber nicht unbedingt sein. Südwest oder Südost bieten auch gute Erträge, und Ost-West-Dächer haben trotz der geringeren Stromausbeute auch Vorteile. Denn die Stromerzeugung verteilt sich besser über den Tag, das ist gut, wenn der Betreiber der Anlage auf Eigenversorgung setzt.

Für ein Kilowatt Leistung sind etwa fünf bis sechs Quadratmeter Dachfläche für die PV-Module notwendig. Das gibt einen Hinweis darauf, wie groß das Dach sein sollte. Dachformen und Materialien eignen sich fast alle, nur bei einem Reetdach oder anderen Naturmaterialien sieht es schlecht aus.

Senec App
Foto: SENEC

Was braucht ein Hausbesitzer zur Eigenversorgung außer einer PV-Anlage?

Mit einer Solaranlage auf dem Dach kann der Betreiber etwa ein Viertel seines Strombedarfs selbst decken. Die Sonne scheint ja nicht immer, und oft ist niemand zuhause, wenn die Sonnenernte besonders ertragreich ist. Von einer Eigenversorgung ist er damit aber noch ein gutes Stück entfernt. Daher kommt nun der Stromspeicher ins Spiel. Das ist eine große wiederaufladbare Lithium-Ionen-Batterie, wie sie im Prinzip auch in Smartphones eingebaut ist. Durch die Speicherung überschüssigen Solarstroms und eine intelligente Steuerung des Be- und Entladens sorgt der Speicher dafür, dass viel mehr selbst erzeugter Strom auch im Haus verbraucht wird. Solche Stromspeicher stellt zum Beispiel das Leipziger Unternehmen SENEC her, das Hausbesitzern mit diesem Speicher als Herzstück eine Komplettlösung für die Eigenversorgung mit selbst erzeugtem Sonnenstrom bietet. Und diese Speicher bieten viele Vorteile. Da ist zum Beispiel die einzigartige Garantie auf 100% der Kapazität in den ersten zehn Jahren, die Sicherheit bietet, oder die Möglichkeit, seine Daten online oder über eine App jederzeit einzusehen. Besondere bauliche Voraussetzungen braucht das Haus auch nicht: Die Standgeräte von SENEC können einfach im Keller oder Hauswirtschaftsraum installiert werden.

Und an wenn können sich Hausbesitzer wenden?

Hausbesitzer brauchen einen kompetenten Partner, der sie berät, die Anlagen plant und die Systeme am Ende installiert und in Betrieb nimmt. Solche Betriebe, die Photovoltaik-Anlagen und Stromspeicher installieren, können Interessenten über viele Kanäle finden, sei es auf Hausbaumessen, über Nachbarn, die bereits eine Anlage besitzen, oder im Internet. Gute und kompetente Partner sind schon bei der ersten Kontaktaufnahme leicht zu erkennen. Ein vertrauenswürdiger Partner fragt nach Erwartungen und Wünschen, bietet an, das Haus und das Dach persönlich in Augenschein zu nehmen, bevor er ein Angebot erstellt, erklärt beim Vor-Ort-Termin, wie alles installiert wird, bespricht mit dem Hausbesitzer und Bauherrn zum Beispiel den Aufstellort des Speichers und kann Referenzen vorweisen. Am einfachsten für den Hausbesitzer ist es, sich bei SENEC zu melden. Denn das Unternehmen arbeitet bundesweit mit mehr als 770 zertifizierten Fachpartnern zusammen, auf deren Erfahrung und Kompetenz sich die Kunden verlassen können.

Mehr Informationen unter www.senec.com

  • SENEC GmbH
    Wittenbergerstr. 15
    04129 Leipzig

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