Hitzeschutz im Dachgeschoss – Immer kühl unter dem Dach

Eine gute Wärmedämmung ist für Wohnraum unterm Dach im Sommer genauso wichtig wie im Winter. Denn Sonneneinstrahlung, die auf der Dachfläche schon mal zu Oberflächentemperaturen von 80 Grad führen kann, macht ungeschützte Dachräume an heißen Tagen nahezu unbewohnbar. Hier bekommen Sie Tipps, worauf es bei der Klimatisierung unterm Dach ankommt und welchen Anteil die Dämmung daran hat.

17.09.2019 | Anzeige
Mutter mit Kindern beim Backen
Sind Dachräume gut gedämmt und mit außen liegendem Sonnenschutz ausgestattet, behalten Bewohner auch an den heißesten Tagen einen kühlen Kopf. Foto: Paul Bauder

Um Zimmer unterm Dach ganzjährig bewohnen zu können, ist eine gute Wärmedämmung im Sommer ebenso wichtig wie im Winter: Unter einem nicht ausreichend gedämmten Dach wird es bei Kälte unangenehm kühl. Sonneneinstrahlung auf Dachflächen hingegen kann an heißen Tagen zu Temperaturen von 80 Grad führen und ungeschützte Dachräume nahezu unbewohnbar machen.

Zu jeder Jahreszeit

Erste und wichtigste Maßnahme ist die Dämmung vom Dach. Die Zeitschrift Ökotest etwa hat schon im Jahr 2005 festgestellt: „In Bezug auf den sommerlichen Wärmeschutz ist es egal, welchen Dämmstoff man wählt. Die maximalen Temperaturunterschiede lagen im ungünstigsten Fall bei etwa einem Grad Celsius.“ Anders sieht es beim winterlichen Wärmeschutz aus, hier gibt es große Unterschiede zwischen den Materialien. Wer keine unnötig dicken Dämmpakete auf's Dach packen möchte, ist mit Hochleistungsdämmungen wie „BauderPIR“ gut beraten. Die Polyurethan-Dämmung besitzt laut Hersteller die besten Wärmedurchgangswerte. Für Bauherren oder Modernisierer bedeutet das: Die Dämmung kann bei gleicher Leistung deutlich schlanker ausfallen als mit anderen Dämmstoffen – ohne Leistungseinbußen im Sommer. Damit die Dachdämmung hundertprozentigen Hitzeschutz bietet, ist es wichtig, Fenster, Giebel und Gauben in die Gesamtbetrachtung einzubeziehen. Alle drei benötigen wirksamen Sonnenschutz, der idealerweise außen an den Fenstern angebracht sein sollte. Nur so lässt sich verhindern, dass die energiereichen Strahlen der Sonne via Fensterglas in die Räume gelangen und sie aufwärmen. Unter einem gut gedämmten und vor Sonneneinstrahlung geschützten Dach wird es normalerweise nur während sehr langer Hitzeperioden wirklich heiß. Dachspezialist Bauder rät zudem: Tagsüber sollten die Fenster verschattet sein – und geschlossen bleiben. Wird am Tag gelüftet, lässt man nur heiße Luft ins Haus. Die richtige Zeit zum Lüften ist nachts, wenn die Wärme des Hauses in den Himmel abstrahlt und die Lufttemperaturen draußen kühler sind als drinnen.

  • Paul Bauder GmbH & Co. KG
    Korntaler Landstraße 63
    70499 Stuttgart

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