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VELUX LichtAktiv Haus  Zwischenbilanz Wohnexperiment

Eine große Wohnzufriedenheit der Testfamilie! Mit dieser Zwischenbilanz bestätigt das auf zwei Jahre angelegte Wohnexperiment im „LichtAktiv Haus“, dass sich höchster Wohnwert und eine komfortable Nutzung erneuerbarer Energien auch bei der Modernisierung von Bestandsgebäuden verwirklichen lassen.


Das LichtAktiv Haus zeigt, wie sich zeitgemäße Wohnansprüche auch im Rahmen von Modernisierungen realisieren lassen. Um herauszufinden wie das modernisierte Siedlerhaus im täglichen Betrieb funktioniert, stellt eine vierköpfige Familie das Gebäude zwei Jahre auf die Probe. Foto: VELUX Deutschland GmbH / Adam Mørk

PROFI-TIPP

PROFI-TIPP

Nur der Stromverbrauch für die Erzeugung der im „LichtAktiv Haus“ benötigten Heizwärme liegt über den theoretischen Berechnungen, sodass das Ziel Energieautarkie noch nicht erreicht wurde. In den kommenden Monaten werden deshalb die beteiligten Wissenschaftler und technischen Experten die Regelung der Wärmepumpe und die Anlagentechnik optimieren. Zudem wird das Wohnexperiment um einige Monate verlängert. So kann der Energieverbrauch des kommenden Winters mit den beiden vergangenen Wintern verglichen und der Erfolg der Optimierungsmaßnahmen überprüft werden.

Konzepthäuser für die Zukunft

„Gemäß der Maxime ‚Ein Experiment sagt mehr als tausend Expertenmeinungen‘ entwickelt und realisiert VELUX bereits seit Jahren Konzepthäuser mit dem Ziel, Erkenntnisse für das Bauen und Wohnen der Zukunft zu gewinnen“, erklärt Dr. Sebastian Dresse, Geschäftsführer VELUX Deutschland GmbH. „Mit unserem auf zwei Jahre angelegten Wohnexperiment im „LichtAktiv Haus“ wollen wir versuchen zu zeigen, dass bereits mit den heute verfügbaren Kenntnissen und Baumaterialien CO2-neutrale Gebäude errichtet werden können und auch bei bestehender Bausubstanz Nachhaltigkeit mit den gestiegenen Ansprüchen an Wohnqualität verbunden werden kann.“

Auf Herz und Nieren

Beim „LichtAktiv Haus“ handelt es sich um ein typisches Siedlerhaus aus den 1950er-Jahren, das im Rahmen des europaweiten VELUX Projektes „Model Home 2020“ als Nullenergiehaus modernisiert wurde. Um herauszufinden wie das modernisierte Siedlerhaus im täglichen Betrieb funktioniert, stellt eine vierköpfige Testfamilie das Gebäude zwei Jahre auf die Probe. Begleitet wird dieses Wohnexperiment durch ein umfassendes wissenschaftliches Monitoring der Technischen Universitäten Braunschweig und Darmstadt sowie der Humboldt-Universität zu Berlin, dessen Konzept erstmals quantitative und qualitative Untersuchungsmethoden verbindet. Dabei werden seit Januar 2012 kontinuierlich alle Daten zu Energieerzeugung und -verbrauch sowie das Außenklima und die entsprechenden Innenraumwerte quantitativ erfasst und dokumentiert. Parallel dazu beantwortet die Testfamilie im Rahmen von qualitativen Interviews, Gruppendiskussionen und Onlinebefragungen regelmäßig Fragen zu ihrem persönlichen Wohn- und Wohlfühlgefühl, um einen Bezug zu den Messwerten herzustellen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die grundsätzliche Frage zu beantworten, was in Bezug auf zukünftige Wohnqualität wirklich wichtig ist und wie eine umweltverträgliche Wohnlösung konzipiert sein sollte, die seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima und besten Wohnwert bei gleichzeitiger Minimierung des Ökologischen Fußabdrucks bietet.

Stets mobil

Seit Februar 2013 ergänzt zudem ein Elektroauto das Wohnexperiment und erhöht die Eigennutzungsquote der solar gewonnenen elektrischen Energie. Zugleich fließen die Daten des Elektrofahrzeugs in das Monitoring der beteiligten Universitäten ein. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, inwieweit Null- oder Plusenergiegebäude in Verbindung mit Elektromobilität bereit für eine breite Nutzung sind.

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