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Fullwood Haus Wismarbucht – Blockhaus an der Ostsee


Außenansicht Haus Wismarbucht. Foto: Fullwood

PROFI-TIPP

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Am Anfang stand der Gedanke ein wohngesundes Ferienhaus für Urlauber zu bauen. „Ich kam auf Holz, da ich eine „ehrliche“ Bauweise bevorzuge, wo ich alles sehe, auch eventuelle Fehler. Außerdem wollte ich so viel wie möglich in Eigenleistung machen, und da bietet sich natürlich Fertigbauweise an.“, sagt Marcel Riehn, Eigentümer von Haus „Wismarbucht“. Ein Rundstammhaus gefiel ihm optisch nicht, außerdem scheute er die starke Setzung in den ersten Jahren. „Mein Blockhausspezialist garantierte mir Setzungsfreiheit und die Holzwände sind schlicht und geradlinig, wie ich es mag.“, fährt der junge Hausherr fort. Zudem konnte er sein Haus mit dem gewählten Hersteller ganz individuell planen und Dank der angebotenen „Richtmeistermontage“ viel selbst machen, was die Baukosten enorm senkte.

Kurze Montagezeit

Als die wenigen Wandelemente und sämtliches dazugehörige Material mit dem Tieflader angeliefert wurden, dauerte es nur drei Tage, bis „Haus Wismarbucht“ fertig montiert war, inklusive Dachstuhl. „Der Richtmeister leitete meine Familie und mich genau an. Er arbeitete uns exakt vor. Nach drei Tagen brauchten wir ihn nicht mehr“, schwärmt Marcel Riehn. Danach wurde das Dach eingedeckt, Fenster und Türen eingebaut und der Innenausbau erledigt, alles mit Unterstützung von Familie und Freunden, die teilweise professionelle Handwerker sind. „Da ich alles eigenhändig gemacht oder zumindest selbst organisiert habe, zog sich der Innenausbau hin. Schließlich arbeite ich „nebenbei“ auch. Die Außenanlage ist noch nicht ganz fertig“, erklärt der gelernte Industriemechaniker, der lange bei der Berufsfeuerwehr gearbeitet hat.
Begeistert und zufrieden war Marcel Riehn von Anfang an, sowohl mit seinem
Haus an sich als auch mit dessen Hersteller und den vielen Möglichkeiten, die dieser seinen Kunden bietet. Die Wohnblockhaus-Firma dachte schon länger über einen Verkaufsstandort an der Ostsee nach, um dortigen Blockhausinteressenten und Urlaubern ein nahegelegenes Musterhaus zu präsentieren. So kam eins zum anderen: „Als man mich fragte, ob ich mir vorstellen könnte, als Vertriebsmitarbeiter tätig zu werden und mein eigenes Blockhaus als Musterhaus zu öffnen, habe ich nicht lange gezögert“, erinnert sich der begeisterte Hauseigentümer. Statt an Feriengäste vermietet er sein Haus nun an das Blockhausunternehmen und ist als Verkaufsberater mit besonders viel eigener Bauerfahrung tätig. Seine Kunden können von dem Wissen und den Erfahrungen, die Marcel Riehn gemacht hat, nur profitieren – er kennt sein Haus in- und auswendig! Und der Blockhausspezialist hat einen regionalen Standort mehr.

Mit Holz auf Glück gebaut

„Beim Ausheben der Baugrube entdeckte ich zwei Hufeisen, das konnte ja nur Glück bringen“, lächelt Marcel Riehn. Große Pläne hat er noch: Ein Ferienhaus und ein Wohnhaus für sich mit seinem Traumhersteller zu bauen, genug Land ist schon vorhanden. Seine Brüder habe er auch schon mit dem Fullwood-Virus infiziert und viele (zukünftige) Bauherren überzeugen können. Als „Wärmequelle habe ich mich für eine moderne Luft-Wärmepumpe entschieden, die rentiert sich in meinem Fall am meisten. Auch da hatte ich die Wahl bei meinem Hersteller“, erklärt der „Glückspilz“. Zum Heizen nutzt er eine Fußbodenheizung und für die Gemütlichkeit einen Kaminofen. Da die Blockwände sehr gut dämmen, wird wenig Heizenergie benötigt und es entstehen niedrige Heizkosten. Das Holz der Wände stammt von Polarkiefern, die besonders widerstandsfähig sind, und wurde mit UV-Schutz gegen Nachdunkeln behandelt. Die Dachschrägen des Sichtdachstuhls verkleidete Marcel Riehn mit Fichtenholz, das ist noch einen Tick heller als Kiefernholz, das er aber ganz natürlich ohne Anstrich belässt. Der kompakte Grundriss von Haus „Wismarbucht“ wäre fast quadratisch und unspektakulär, wäre da nicht der abgeschrägte Giebel an der Nord/West-Ecke des Hauses. Dieser dient nicht nur der optischen Auflockerung des Baukörpers, sondern bietet eine geschützte, überdachte Terrasse, welche die Abendsonne auf der Gartenseite einfängt. Obwohl das Erdgeschoss „nur“ 68 m² Wohnfläche besitzt, wirkt das Haus innen sehr großzügig. Das liegt an dem weitläufigen, gut 33 Quadratmeter umfassenden Wohnbereich, der außerdem bis zum First hinauf offen ist. In dem großen, dunkelgrau gefliesten Raum befinden sich Küche, Esszimmer und Wohnzimmer. Große, bodentiefe Fenster an der West- und Nordseite lassen reichlich natürliches Licht herein und sorgen für viel Helligkeit. Eine unauffällig in den Raum integrierte offene Holztreppe führt hinauf auf die knapp 15 Quadratmeter messende Galerie, die der Hausherr als Arbeitsbereich
nutzt. Im Erdgeschoss befinden sich unter der Galerie - also mit „normaler“ Raumhöhe - zwei Schlafzimmer (vom Wohnbereich aus zugänglich) sowie ein Badezimmer/WC und ein Hauswirtschaftsraum (von der zum Wohnbereich hin offenen Diele zugänglich). Ein weiterer Hauswirtschaftsraum an der Süd/Ost-Ecke ist ausschließlich von außen erreichbar.

Modernes Äußeres

Obwohl ein Blockhaus, wirkt Haus „Wismarbucht“ nicht nur hell sondern auch modern. Das liegt nicht nur an den hellen, glatten Holzwänden – außen wurden sie mit einem Schutzanstrich gegen Vergrauung in der Farbe „Kiefer“ gestrichen – sondern auch an der Farbwahl von Fenstern, Türen und Dach: Der Hausherr wählte ein dunkles Grau, das einen kühlenden Kontrast um hellen, „warmen“ Kiefernholz darstellt. Auch im Innern sparte er mit Farben und entschied sich für verschiedene Töne zwischen schwarz und weiß für Bodenbeläge, Möbel und Dekorationen. Sehr erhellend wirken die weißen Türrahmen der Zimmer: Da sie nicht dem dunklen Frau entsprechen, sorgen sie für eine Trennung zwischen den gemeinschaftlichen und den privaten Bereichen. „Am liebsten würde ich hier selbst ganz einziehen“, strahlt Marcel Riehn. Wenigstens hält er sich zum Arbeiten viel in seinem Musterhaus auf, wenn er dort Bauinteressenten empfängt. „Entweder man vereinbart einen Besichtigungstermin mit mir, oder kommt spontan zu den in der lokalen Presse veröffentlichten Musterhaus-Besichtigungsterminen vorbei, die mehrmals im Monat am Wochenende stattfinden.“

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