Sonnenschutz planen – Tipps für den Neubau

Bei einem Neubau sind unzählige Entscheidungen zu treffen. Welchen Bodenbelag für die Küche? Wie viele Steckdosen im Bad? Welches Material für die Türen? Die Planung des Sonnenschutzes wird dabei oft vergessen oder auf die Zeit nach dem Einzug verschoben. Dabei ist es von Vorteil, wenn bereits in der Bauphase die Sonnenschutzlösungen clever geplant werden. So spart man später Geld und Aufwand. Welche Überlegungen bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden sollten, erklärt Sonnenschutzexperte Warema.

07.12.2021 | Anzeige
Sonnenschutz planen mit Warema
Foto: Warema

Das smarte Zuhause: Bussystem oder Funksteuerung

Wie smart darf es sein? Wenn von vornherein feststeht, dass das neue Zuhause ein Smart Home sein soll, kommt möglicherweise ein Bussystem wie zum Beispiel KNX in Frage. Als globaler Standard für die Hausautomation ist es zukunftssicher und ermöglicht die Vernetzung von Sonnenschutz, Licht, Heizung, Alarmanlage, Entertainmentsystemen, Türsprechanlage und vielem mehr. Mit KNX halten sich Hausbesitzer alle Möglichkeiten offen, um ihr smartes Zuhause genau ihren Wünschen anzupassen und höchsten Komfort zu genießen. Allerdings sind hier auch erhöhte Elektroinstallations- und Programmierungsaufwände einzuplanen.
Eine clevere Alternative für die Automation des Sonnenschutzes ist die Funksteuerung WMS von Warema. Auch sie lässt sich nach den individuellen Vorlieben programmieren, um ein perfektes Wohlfühlklima durch die selbsttätige Verschattung zu erzeugen. Eine Wetterstation kann zudem dafür sorgen, dass beispielsweise die Markise automatisch bei Wind oder Regen eingefahren wird. Die Steuerung erfolgt über Hand- und Wandsender oder per App. Diese erlaubt neben der Sprachsteuerung von überall auf der Welt den direkten Zugriff auf den smarten Sonnenschutz per Cloud-Technologie.
Wer neben dem Sonnenschutz weitere Anwendungen und Geräte vernetzen möchte, kann sich die Technologie des Smart Home Zentrale homee zunutze machen. Das modulare Konzept setzt sich aus verschiedenen Würfeln für unterschiedliche Funkstandards wie Z-Wave, ZigBee, EnOcean und WMS zusammen. So lassen sich vom Warema Sonnenschutz über die Philips Hue Leuchten bis zum Hörmann Garagentor alle verschiedenen Funktionen jederzeit würfelweise ins Smart Home integrieren und mit nur einer App steuern.

Sonnenschutz planen mit Warema
Foto: Warema

Leitungen zu Fenstern und nach draußen verlegen

Voraussetzung für einen smarten Sonnenschutz ohne Gurt und Kurbel ist, dass bereits im Vorfeld der Strom zu jedem Fenster und gegebenenfalls auch nach draußen zur Terrasse gelegt wird. Dieses Vorgehen reduziert den Planungsaufwand und lässt dem Hauseigentümer alle Möglichkeiten offen. Zudem sieht die Lösung optisch gut aus und wirkt sich positiv auf die Energiebilanz aus, da keine Wärmebrücken entstehen. Mit ausreichend 230 Volt Leitungen lassen sich auch später noch flexibel alle Funktionen per Funksystem WMS realisieren, um jederzeit ein optimales Raumklima genießen zu können und Sicherheit durch eine mögliche Anwesenheitssimulation zu schaffen. Im Sommer bleiben die Räume dank entsprechender Verschattung angenehm kühl, während im Winter der Sonnenschutz Wärme und Licht ins Innere lenken kann. Das erhöht die Energieeffizienz des Gebäudes und spart damit auch unnötige Kosten.
Wenn bereits feststeht, dass eine Markise oder ein Lamellendach für Terrasse, Balkon oder Garten gewünscht sind, ist auch hier eine Stromleitung nötig und am besten in der Planung vorzusehen. Damit wird nicht nur der Sonnenschutz ein- und ausgefahren, sondern auch der Heizstrahler und die LED-Lichtschiene gesteuert. Bei Neubauten in Holzständerbauweise sollte zudem schon im Bau eine ausreichende Tragfähigkeit der Mauer durch entsprechende Befestigungspunkte für eine Markise sichergestellt werden.

Sonnenschutz passend zur Raumnutzung wählen

Je nach Zimmer unterscheiden sich die Anforderungen an den Sonnenschutz. Im Wohn-, Ess- und Arbeitsbereich spielt blendfreies Tageslicht eine große Rolle. Wer im ganzen Haus Rollläden installiert, sitzt gegebenenfalls an einem schönen Sommertag im Dunkeln, um die Wärmeentwicklung zu verhindern. Daher empfehlen sich Außenjalousien als Alternativen. Sie bieten einen sehr guten Hitzeschutz, ermöglichen den Blick nach draußen und die Nutzung von natürlichem Licht, das für das Wohlbefinden unerlässlich ist. Licht und Wärme lassen sich nach eigenem Wunsch flexibel inszenieren, ohne dass sich die Nutzer des Raumes vor der Sonne abschotten müssen. Für alle, die ihren Sonnenschutz auch als gestalterisches Element betrachten, eignen sich zudem Fenster-Markisen. Diese sind in zahlreichen Farben erhältlich und lassen sich perfekt auf die Fassade abstimmen. Je nach Stoffart können sie mehr oder weniger Licht durchlassen beziehungsweise Durchsicht von außen gewähren.
In Schlafräumen bieten Rollläden eine optimale Verdunkelung und geben zudem das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit. Wer sein Schlafzimmer aber beispielsweise auch als Homeoffice nutzt, kann sich mit Außenjalousien nachts genauso sicher fühlen.

Sonnenschutz planen mit Warema
Foto: Warema

Vorausschauend planen und Pakete schnüren

Bevor die Fenster im Neubau eingesetzt werden, stellt sich die Frage: Was wird hier noch außer einer Glasscheibe benötigt? Denn es gibt zahlreiche Möglichkeiten, mit den Fenstern in einem Schritt auch den Sonnenschutz, den Insektenschutz oder auch die Absturzsicherung VisioNeo bei bodentiefen Scheiben zu installieren. Diese bietet insbesondere Kindern einen zuverlässigen Schutz, fällt aber optisch nicht auf, da sie als integrierte Glasscheibe praktisch unsichtbar ist. So wird die Fassadengestaltung nicht beeinträchtigt und es müssen keine schmiedeeisernen Gitter angefertigt werden. Auch Warema SecuKit, eine Kombination aus Motorantrieb und Gurt, bietet dem Nutzer neben maximalem Komfort für den Fall eines Stromausfalls eine sichere Notfallbedienung für den zweiten Rettungsweg.

Moderner Sonnenschutz erfüllt heute vielfältige Anforderungen. Er schützt vor Hitze und neugierigen Blicken, sorgt für visuelle Behaglichkeit, trägt zur Energieeffizienz bei und steigert durch intelligente Steuerungssysteme den Komfort und die Sicherheit der Bewohner. Das alles sollte bereits bei der Planung eines Neubaus bedacht werden, um den größten Nutzen aus den jeweiligen Sonnenschutzlösungen zu ziehen.

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