Natürliche Weihnachtsbäume – Ökologisch, familiär und regional

Für junge Baufamilien, die Weihnachten das erste Mal in neuer Umgebung feiern, stellt sich die Frage, ob sie sich für einen natürlichen oder künstlichen Baum entscheiden sollen. Der Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V. zeigt anhand belegbarer Fakten: echte Bäume sind nahezu klimaneutral und bieten für Umwelt und Familie viele Vorteile.

24.11.2020 | Anzeige
Natürlicher Weihnachtsbaum
Die immergrünen Bäume verströmen einen weihnachtlichen Duft und begeistern Groß und Klein. Foto: VNWB

Zeit miteinander zu verbringen und sich dabei gemütlich treiben lassen, macht Weihnachten zur schönsten Zeit des Jahres. Ein individuell geschmückter Baum steht bei vielen im Mittelpunkt der Feiertage und schafft etwas ganz Besonderes: Er verbindet uns mit der Natur und hilft, sich in diesen Krisenzeiten auf echte Werte zu besinnen. Auch für Kinder ist ein natürlicher Baum im Wohnzimmer ein tolles Erlebnis: der Duft, manchmal ein leises Knistern – ein Stück Märchenwald im Haus.

Von Familien für Familien

An der Ostsee, in der Nordheide, im Sauerland, im Schwäbischen und vielen anderen Gegenden bewahren die Weihnachtsbaumerzeuger Werte wie Zusammenhalt, Regionalität und Naturverbundenheit. Familien- und Kinderfreundlichkeit schreiben die Höfe groß, weshalb auch der jährliche Weihnachtsbaumkauf Groß und Klein Spaß macht. Schon kleine Kinder können das lebendige Grün mit all ihren Sinnen erfahren, und die älteren dürfen beim Aussuchen oder sogar Sägen helfen.

Klimagrafik naütliche Weihnachtsbäume
Prinzipiell sind natürliche Weihnachtsbäume klimaneutral. Allerdings können beim Transport CO2-Emissionen entstehen. Dafür senkt sein Holz die CO2-Belastung der Atmosphäre, wenn es nach Weihnachten zum Werken oder Basteln genutzt wird. Solange das Holz nicht verbrannt wird oder verrottet, bleibt das CO2 dem Kreislauf entzogen. Quelle: VNWB

Für Umwelt- und Klimaschutz

Natürliche, nachwachsende Bäume leisten einen kleinen, aber wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Da die Bäume über viele Jahre wachsen, finden jährlich gefährdete Insekten- und Vogelarten in den Kulturen ein Rückzugsgebiet, wie Studien der Universitäten Osnabrück und Münster belegen. Nach dem Fest kann der Baum ohne Bedenken kompostiert oder verheizt werden und gibt dabei nur so viel CO2 ab, wie er während seines Wachstums in Form von Kohlenstoff aufgenommen hat.

Bäume aus Kunststoff benötigen fossile Rohstoffe und Energie zur Herstellung und nach ihrem Gebrauch dauert es Jahrhunderte, bis das Plastik abgebaut ist. Partikel können als Mikroplastik in die Nahrungskette von Tier und Mensch gelangen. Georg Abel, Geschäftsführer der VERBRAUCHER INITIATIVE e. V., erklärt: „Die Anschaffung einer Plastiktanne vergrößert unser Plastikmüllproblem und die Herstellung, der Transport und die Verbrennung von Plastik verschärfen die Klimakrise.“ In puncto Klima sind natürliche Bäume den künstlichen Bäumen deutlich überlegen; das belegen auch Studien aus Kanada und Großbritannien.

Nach Weihnachten: ein Fest für Selbermacher

Aus dem Holz des ausgedienten Weihnachtsbaums lassen sich nach dem Fest diverse Gebrauchsgegenstände anfertigen. Mit etwas Bastelgeschick wird der Stamm zum Kleiderhaken, Schmuckständer oder Küchenquirl. So sorgt der Baum mit dem vielseitigen Werkstoff Holz auch nach dem Fest für Freude. Viele weitere Bastelideen, interessante Infos und ein Interview mit Georg Abel gibt es beim Verband Natürlicher Weihnachtsbaum (VNWB) unter: www.natuerlicher-weihnachtsbaum.com

  • Verband natürlicher Weihnachtsbaum e.V.
    Ruhmannshof 4
    21647 Moisburg

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Carolin Schlegel

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