Wohraum Garten – So wird die Terrasse besonders einladend

Wenn der Sommer für angenehme Temperaturen sorgt und die Sonne tagsüber lacht, zieht es viele aus ihren Wohnungen und Häusern hinaus in den Garten, auf die Terrasse oder den Balkon. Eine direkt am Haus gelegene Terrasse bedeutet dabei als erweiterter Wohnraum ein großes Plus an Wohn- und Lebensqualität. Wie gelingt der Wandel von einer leeren Pflasterfläche zu einem Wohnraum im Freien? Erfahren Sie, worauf Sie bei der Terrassenplanung und -gestaltung achten sollten.

14.07.2020

Größe und Lage entscheidend

Sie haben es beim Hausbau in der Hand, denn Sie entscheiden über die Lage und Größe der Terrasse. Haben Sie die Wahl, sollten Sie folgende Tipps beherzigen:

  • Eine Terrasse in Südostlage hat Sonne von morgens bis mittags. Sie ist ideal als Frühstücksterrasse geeignet. Eine leichte Beschattung mit einem Sonnenschirm oder eine locker berankte Pergola sind ideal. Entscheiden Sie sich für eine feste Bedachung, sollten Sie den Anbau eines Kaltwintergartens oder Wintergartens in Betracht ziehen. Beide Varianten verfügen über Seitenwände, so dass sie auch bei schattigen Verhältnissen lange auf der Terrasse sitzen können.

  • Liegt die Terrasse in Süd- oder Südwestausrichtung, scheint die Sonne ab Mittag bis zum späten Nachmittag oder bis zum Sonnenuntergang auf die Fläche. Hier eignen sich dauerhafte Vorrichtungen wie feste Terrassendächer mit Außenschattierung. Sie schützen zudem vor Wind und Wetter.

  • Wie viele Personen sitzen regelmäßig auf Ihrer Terrasse? Ein Maß von 3 x 3 Meter ist für einen Tisch mit 4 Stühlen ausreichend. Auf einer Fläche von 3 x 4 Meter sitzen 6 Personen bequem. Auf 3 x 8 Meter können Sie bis zu zwölf Personen unterbringen oder einen Tisch für 4 Personen und zwei Sonnenliegen. Sie sollten die Terrasse nach Möglichkeit großzügig bemessen, dann haben Sie mehr Spielraum für Dekoration und Bepflanzung. Zu groß sollte die Fläche aber nicht ausfallen, damit eine gemütliche Atmosphäre kreiert werden kann.

Der Bodenbelag: Die Farbe macht's

Egal, ob Betonstein, Naturstein, Fliesen, Holz oder Holzverbundstoffe: Die Farbe nimmt einen entscheidenden Einfluss auf das Wohngefühl auf der Terrasse. Eine wirkungsvolle Möglichkeit stellt die Fortsetzung der Farbe aus dem Wohnbereich dar. Schließt die Terrasse zum Beispiel direkt an das Wohnzimmer mit hellem Eichenparkett an, können Sie durch die Wahl eines ähnlichen Bodenbelags – zum Beispiel Stein mit Holzdekor im passenden Farbton – den Wohnbereich auch optisch nach draußen ausweiten. Das sorgt in Verbindung mit einer breiten Glas-Terrassentür für einen besonders großzügigen und wohnlichen Eindruck.

Wird die Terrasse unabhängig vom Wohnraum gestaltet, kann die Berücksichtigung unterschiedlicher Wirkungen von Farbflächen dabei helfen, eine gute Wahl zu treffen.

  • Warme und helle Farben wirken erleichternd und hebend.

  • Kalte, helle Farben wirken besonders glatt.

  • Warme dunkle Farben vermitteln hingegen den Eindruck von Trittsicherheit.

Generell ist es empfehlenswert eine dezente Farbe für den Bodenbelag zu wählen. Dann bleibt die freie Wahl bei den Textilien für Polsterbezüge, Tischwäsche, Outdoor-Teppichen und Beschattungstuch.

Symbolbild Wintergarten
Foto: pixabay.com © masson-wintergarten (CC0 Creative Commons)

Die Materialwahl bei Gartenmöbeln: Holz, Metall oder Kunststoff?

Wenn es um Gartenmöbel geht, scheiden sich die Geister. Die einen lieben rustikale Holzmöbel, andere setzen auf die coole Eleganz von Alu oder Metall. Auch Kunststoffmöbel sind für die Terrasse sehr beliebt – die Auswahl ist riesig. Dabei müssen schöne Möbel für die Terrasse nicht teuer sein. Wer preiswerte Gartenset-Angebote mit kurzer Lieferzeit kauft, kann innerhalb weniger Tage eine langweilige Terrasse in eine Oase der Ruhe und Entspannung umgestalten. Es gibt Gartenmöbel-Sets aus Alu, Edelstahl, Polyrattan, Holz oder Kunststoff und jedes Set entfaltet seine eigene Wirkung.

Textilien: Polster, Tischwäsche und Beschattung aufeinander abstimmen

Genauso wie bei der Einrichtung eines Wohnraums sollten auf der Terrasse die Farben der Textilien aufeinander abgestimmt werden. Der erweiterte Wohnraum wird umso attraktiver, je sorgfältiger Sitzpolster, Tischwäsche, Outdoor-Teppich und Beschattungselemente farblich aufeinander abgestimmt sind. Sie geben in ihrem Zusammenwirken der Terrasse einen gemütlichen, wohnlichen Rahmen.

Licht und Schatten

Die Beleuchtung auf der Terrasse bestimmt entscheiden, wie gemütlich sie ist. Deshalb ist die Wahl der Lichtquellen wichtig. Lichterketten, die in dezenten warmen Lichtfarben leuchten, sorgen für eine heimelige Atmosphäre. Auch Kerzen auf dem Tisch sind ein Garant für Gemütlichkeit. Allerdings darf die Sicherheit nicht vergessen werden. Die Möglichkeit die Terrasse hell auszuleuchten sollte gegeben sein, besonders wenn es Stufen hinab in den Garten oder hinauf ins Haus gibt. Für diejenigen, deren Terrasse direkt an eine Rasenfläche oder ein Beet angrenzt, kommen Gartenfackeln oder kleine Feuerschalen in Betracht. Sie geben dem Aufenthalt bei Nacht auf der Terrasse einen rustikalen Anstrich.

Pflanzkübel und Hängeampeln als natürliche Begleiter

Auf einer Terrasse dürfen Pflanzen nicht fehlen. Mit ihnen lässt sich die wohnliche Note noch intensiver unterstreichen. Auf einer Terrasse in Südlage eignen sich zum Beispiel Palmen oder Bananenstauden in Kübeln, um ein südliches Flair zu kreieren. Auch blühende Hängeampeln oder blühende Kübelpflanzen mit einjährigen Sommerblühern bringen die Natur ganz dicht ans Haus.

In den letzten Jahren haben sich Kulturheidelbeeren, hänge Erdbeeren und verschiedene dekorative Salate und Kräuter einen Platz im Herzen von Terrassenbesitzern erobert. Liegt die Terrasse direkt an der Küche, können hier frischer Salat oder frische Kräuter zu Zubereitung einer gesunden Mahlzeit geerntet oder die köstlichen Beeren direkt vom Strauch genascht werden.

Zudem lässt sich mit rankenden und kletternden Pflanzen ein natürlicher Sichtschutz errichten. Echter oder wilder Wein sind rasch wachsend und sorgen innerhalb kurzer Zeit für einen wirkungsvollen Sicht- und Windschutz. Außerdem bieten Sie Insekten und Vögeln Nahrung und haben eine tolle Farbwirkung im Herbst.

Ein Dach sorgt für Schutz vor Wind, Regen, Hitze und Kälte

Ein überdachter Außenbereich ist viel länger nutzbar als ein Außenbereich ohne dauerhafte Bedachung. Feste Dächer sind praktisch: Sie schützen vor der Witterung und ermöglichen es, draußen zu sitzen, auch wenn ein leichter Sommerregen oder gar ein stürmisches Gewitter aufzieht. Nicht nur Menschen bleiben unter einem Dach trocken, sondern auch die Gartenmöbel und die Dekoration. Das verlängert die Nutzungsdauer, denn die Materialien werden nicht so stark beansprucht. Wer es sich leisten kann und will, investiert deshalb in eine dauerhafte Überdachung der Terrasse. So bleiben die neu angeschafften Möbel, Polster und Deko-Gegenstände viel länger schön und der Aufenthalt auf dem geschützten Freisitz ist besonders angenehm.

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