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Heizung  Mit moderner Heiztechnik Energie und Heizkosten sparen

Heizung ist nicht gleich Heizung! Hausbesitzer, die ihre in die Jahre gekommene Heiztechnik modernisieren möchten oder auf der Suche nach einer Heizung für ihren Neubau sind, können heute aus einer breiten Palette unterschiedlicher Heizsysteme wählen. Dabei lohnt genaues Hinsehen! Neben Heizungen, die die klassischen Energieträger verfeuern, gibt es inzwischen eine Vielzahl alternativer Systeme. Erfahren Sie jetzt alles Wissenswerte zum Thema Heizung.

Mit dem Gas-Brennwert-Wandgerät „Vitodens 300-W“ von Viessmann haben Sie Ihre Heizung stets unter Kontrolle. Dank der serienmäßigen LAN-Schnittstelle haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer Heizung jederzeit via Smartphone oder Tablet zu kommunizieren und so unter anderem den aktuellen Energieverbrauch einzusehen. Foto: Viessmann

Die Suche nach einer neuen Heizung gestaltet sich mitunter schwierig, denn viele zum Teil höchst unterschiedliche Produkte sind inzwischen auf dem Markt. Neben traditioneller Heiztechnik, die Heizwärme durch den Einsatz der altbekannten Energieträger Erdgas und Heizöl gewinnt, drängen verstärkt alternative und höchst effiziente Heizsysteme auf den Markt. Egal, ob Sie ein Neubau mit einer neuen Heizung ausstatten oder Ihr Heizsystem modernisieren wollen: Die Unternehmen der Heizungsbranche halten für jedes Einsatzgebiet die richtige Heiztechnik bereit.

Ölheizung und Gasheizung

Bei Öl- und Gasheizungen ist die sogenannte Brennwerttechnik seit den 1990er-Jahren Stand der Technik. Eine Heizung mit Brennwerttechnik macht zusätzlich zur Verbrennungswärme auch noch die in den Abgasen enthaltene Kondensationswärme nutzbar und erzielt so eine deutlich höhere Energieeffizienz als eine Heizung mit überholter Heiztechnik.
Laut einer Studie des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), können mit einer Heizungsmodernisierung, dem Umstieg auf Brennwerttechnik bis zu 30 Prozent der Energiekosten gespart werden. Öl-Brennwertkessel und Gas-Brennwertkessel gehören auch heute noch zu den am häufigsten installierten Heizsystemen. Sie sind technisch ausgereift, preiswert in der Anschaffung und arbeiten zuverlässig.

Wärmepumpe

In den vergangenen Jahren wurde die Wärmepumpe immer beliebter. Heute wird etwa jeder vierte Neubau mit einer solchen Heizung ausgestattet. Allein im Jahre 2015 konnte die Branche laut Statistik des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) deutschlandweit über 57.000 ihrer Produkte installieren.
Wärmepumpen arbeiten vereinfacht ausgedrückt wie ein umgekehrter Kühlschrank. Anders als ein Kühlschrank, der seinem Innenraum Wärme entzieht und nach außen abführt, entnimmt eine Wärmepumpenheizung die in Erdreich, Grundwasser oder Luft gespeicherte Energie und macht diese für Heizzwecke nutzbar.
Eine Wärmepumpe ist der richtige Partner für ein Flächenheizsystem, lässt sich aber auch problemlos mit konventionellen Heizkörpern betreiben.

Designheizkörper

Designheizkörper Runtal Folio

Heizkörper mit schlanker Konstruktion

Der neue Heizkörper RUNTAL FOLIO von Zehnder besticht durch seine leichtgewichtige Konstruktion und sein schlankes Design, wodurch der Designheizkörper an der Wand zu schweben scheint. Alle Modelle sind in einer Vielzahl von Abmessungen erhältlich und bieten eine große Auswahl an Farben und Oberflächen.


Solarthermie

Die Solarthermie nutzt die Kraft der Sonne, um damit das Brauchwasser zu erwärmen oder Heizwärme bereitzustellen. Und das lohnt sich: Im Idealfall lassen sich mit einer thermischen Solaranlage nämlich bis zu 40 Prozent des Gesamtwärmebedarfs eines Gebäudes ohne den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase durch die Heizung und bei geringen Kosten decken.
Das Herzstück einer Solarthermieanlage sind die Solarkollektoren, die die Sonnenstrahlen „einfangen“ und diese Wärmeenergie an den Wärmekreislauf weitergeben. Über einen Wärmetauscher wird diese Wärmeenergie dann einem Pufferspeicher zugeführt, wo sie für die Erwärmung des Brauchwassers oder als Heizwärme nutzbar gemacht wird.
Abgesehen von den Stromkosten, die für die Regelungstechnik anfällt und sich pro Jahr auf rund 15 Euro belaufen, arbeitet eine Solaranlage vollkommen kostenneutral.

Fußbodenheizung selbst verlegen

Fußbodenheizung selbst verlegen

Gemütlichkeit bei weniger Kosten

Jeder zweite Bauherr von Ein- und Zweifamilienhäusern entscheidet sich heute für den Einbau einer Fußbodenheizung. Und auch bei Renovierungen wird sie immer beliebter. Kein Wunder, denn die Vorzüge liegen auf der Hand. Informieren Sie sich jetzt, wie Sie Ihre Fußbodenheizung selbst verlegen.


Scheitholzkessel und Pelletheizung

Egal, ob Pelletheizung, Scheitholzkessel, Hackschnitzelheizung oder Kaminofen: Eine Heizung, die Wärmeenergie durch das Verbrennen von Holz bereitstellt, werden immer beliebter.
Bauherren, die planen ihren Heizwärmebedarf mit einem Scheitholzkessel zu decken, sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass solch eine Heizung jede Menge Anforderungen an ihren Besitzer stellt. Regelmäßig muss der Abbrand kontrolliert und gegebenenfalls neues Holz nachgelegt werden. Mehr Komfort bietet da schon eine Pelletheizung oder eine Hackschnitzelheizung. Diese beiden Systeme arbeiten vollkommen autonom und stehen einem konventionellen Heizsystem, wie etwa einer Gasheizung, in nichts nach.
Kaminöfen gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Sowohl klassische mit Stückholz beheizte, als auch moderne mit Pellets befeuerte Öfen stehen zur Wahl. Ein Kaminofen ersetzt keine Heizung, ist aber eine attraktive Ergänzung und kann helfen, die Heizkosten zu senken.

Mikro-Blockheizkraftwerk

Ein Mikro-Blockheizkraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und deckt eine Heizlast zwischen 15.000 und 25.000 Kilowattstunden pro Jahr. Mittels eines Verbrennungsmotors, der einen Generator antreibt, wird elektrischen Strom erzeugt, die Abwärme zum Heizen der Gebäude und Brauchwassererwärmung genutzt. Erzeugt das Mikro-Blockheizkraftwerk mehr Strom, als die Hausbewohner verbrauchen, werden die Stromüberschüsse ins öffentliche Stromnetz eingespeist und im Rahmen staatlicher Förderung vergütet.

Ölheizung

Ölheizung Buderus Logano plus GB145

Mit einem Öl-Brennwertkessel Heizosten senken

Mit einem Öl-Brennwertkessel sinken der Heizölverbrauch und der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Noch mehr Heizöl können Sie sparen, wenn Sie Ihre Ölheizung erneuern und Ihren Brennwertkessel mit einer Solarthermieanlage koppeln. Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Ölheizung.


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Renovieren & Energiesparen

Ausgabe: 1 / 2017

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Titel Renovieren & Energiesparen 1/2017

Baulexikon

Flächenheizsystem

Unter dem Begriff Flächenheizsysteme sind Fußboden-, Wand- und Deckenheizungen zusammengefasst. Allen Flächenheizsystemen sind Rohrleitungen gemein, die unter dem Fußboden, der Wand oder der Decke verlegt sind und über die der Raum beheizt wird. Flächenheizsysteme arbeiten im Vergleich zu Konvektionsheizungen mit einer deutlich niedrigeren Vorlauftemperatur, was bei der Einsparung von Heizkosten hilft. Die Raumerwärmung erfolgt über von vielen Menschen als angenehm empfundene Strahlungswärme.

Kraft-Wärme-Kopplung

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine Energieumwandlungstechnologie, die zum Ziel hat, die eingesetzten Ressourcen so effizient wie möglich zu nutzen. So wird die bei der Erzeugung von Strom (der in das öffentliche Netz eingespeist wird) entstehende Abwärme nicht in die Umwelt entlassen, sondern zur Beheizung von Gebäuden und Warmwasserbereitung herangezogen. Auf diese Weise lassen sich dank KWK Wirkungsgrade von 90 Prozent und mehr erreichen.

Photovoltaikmodul

Ein Photovoltaikmodul, häufig einfach auch nur als „Solarmodul“ bezeichnet, besteht aus mehreren miteinander verbundenen Solarzellen, die hinter einer Glas- oder Kunststoffscheibe vor der Witterung geschützt und in einem Rahmen zusammengefasst sind. Meist auf dem Dach montiert, werden die einzelnen Photovoltaikmodule zu Gruppen, so genannten „Strings“, miteinander verschaltet. Die Leistung eines 100 W Photovoltaikmoduls liegt, je nach Sonnenscheindauer, im Bereich von 50 Wh bis 700 Wh pro Tag.

Wassergeführter Kaminofen

Ein wassergeführter Kaminofen arbeitet auf zwei unterschiedliche Arten: Zum einen beheizt er, wie bei einem herkömmlichen Kaminofen auch, seinen Aufstellungsraum mittels angenehmer Strahlungswärme. Zum anderen gibt er einen Teil seiner Heizwärme an eine integrierte Wassertasche ab, die mit dem primären Heizkreis und an einem Pufferspeicher gekoppelt ist. Über den Heizkreis wird die Wärme dann im gesamten Gebäude verteilt. Besonders effektiv arbeitet ein wassergeführter Kaminofen in Verbindung mit einer thermischen Solaranlage.