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Pelletheizung  Mit Holzpellets heizen und Kosten sparen

Mit einer Pelletheizung können Sie nicht nur Heizkosten sparen, sondern auch klimafreundlich heizen! Zudem steht ein Pelletkessel einer Öl- oder Gasheizung in Sachen Komfort in nichts nach: Moderne Pelletheizungen beziehen ihren Brennstoff aus einem separaten Lagerraum, aus dem die Pellets automatisch mittels einer Förderschnecke oder einem Saugsystem der Heizung zugeführt werden. Holen Sie sich jetzt alle Informationen zum Thema Pelletheizung und erfahren Sie, welche Vorteile Ihnen das Heizen mit Pellets bietet.

Pelletheizung mit Brennwerttechnik: Die Pelletheizung „Pellematic Condens“ mit Brennwerttechnik ist laut Herstellerangabe die effizienteste ihrer Art. Neben der Bundesbasisförderung von derzeit mindestens 3.000 € erhalten Heizungssanierer für den Einsatz der Pellet-Brennwerttechnik noch einen zusätzlichen, attraktiven Innovationsbonus von 1.750 €. Zusammen mit einem Wärmespeicher ist damit die derzeit attraktivste Förderung in der Sanierung in Höhe von 5.250 € möglich. Foto: ÖkoFen

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Ökofen steht für modernes, effizientes Heizen mit umweltfreundlicher und regenerativer Energie aus Holzpellets. Gegründet 1989 von Pionier Herbert Ortner, hat sich das Unternehmen einzig und allein auf die Entwicklung und Produktion von Pelletheizungen spezialisiert.

Zusammenfassung:

  • Das Heizen mit einer Pelletheizung ist preiswert und klimafreundlich.
  • Pelletheizungen versorgen sich automatisch mit Holzpellets und bieten daher genauso viel Komfort wie eine Gas- oder Ölheizung.
  • Eine Pelletheizung arbeitet mit hoher Wirtschaftlichkeit.
  • Der Preis für Pellets ist schon seit Jahren relativ stabil.
  • Die Kosten für eine Pelletheizung liegen deutlich über denen anderer Heizungssysteme.
  • Dank staatlicher Förderung lassen sich die Ausgaben für eine Pelletheizung etwas senken.

Wer eine Pelletheizung installiert, egal, ob Neubau oder Bestandsgebäude, kann sein Zuhause preiswert mit Heizwärme versorgen. Anders als bei den herkömmlichen, fossilen Brennstoffen Heizöl oder Erdgas, wird beim Verbrennen von Holzpellets nur so viel klimaschädliches CO2 frei, wie der Baum zuvor aus der Atmosphäre entnommen und in seinem Holz eingelagert hat. Das Heizen mit einer Pelletheizung ist darum nahezu klimaneutral. Als weiteres Plus im Kampf gegen den Klimawandel kommt hinzu, dass Pellets häufig regional hergestellt und vertrieben werden. Dadurch entfallen lange Transportwege zum Verbraucher. Dies reduziert die CO2-Emissionen zusätzlich.
Holzpellets werden aus getrockneten, naturbelassenen Holzabfällen wie Sägespäne und Waldrestholz ohne die Zugabe chemischer Bindemittel hergestellt. Ein Kilogramm Pellets hat einen Heizwert von zirka fünf Kilowattstunden, was ungefähr dem Energiegehalt von einem halben Liter Heizöl entspricht. Auch bei den Feinstaubemissionen schneidet eine Pelletheizung deutlich besser ab als zum Beispiel ein Scheitholzkessel oder ein Kaminofen. Aber eine Pelletheizung stößt mehr Feinstäube als eine mit fossilen Brennstoffen betriebene Heizung, etwa ein Öl-Brennwertkessel, aus.

Funktion einer Pelletheizung

Wie funktioniert eine Pelletheizung? Die Funktionsweise einer Pelletheizung ist schnell erklärt: Die meisten Pelletheizsysteme versorgen sich automatisch mit Brennstoff. Eine Steuereinheit reguliert dabei die Menge an Pellets, die dem Heizungssystem aus dem Pelletlager zugeführt werden muss, um den Wärmebedarf der Hausbewohner zu decken. Die Brennstoffzufuhr aus dem Lagerraum übernimmt entweder eine Förderschnecke oder ein pneumatisches Saugsystem. Vom Pelletlager werden die Pellets in einen Zwischenbehälter befördert und von dort schließlich bedarfsgerecht in die Brennkammer geleitet. Neben automatischen Pelletheizungen haben die Hersteller auch Produkte im Programm, die mit halbautomatischer Technik ausgetattet sind. Bei diesen Anlagen muss ein Vorratsbehälter in regelmäßigen Abständen von Hand mit Pellets befüllt werden.
In der Brennkammer der Heizung wird der Brennstoff schließlich mit einem Heißluftgebläse oder mittels Glühzünder entflammt. Für einen möglichst effizienten und schadstoffarmen Betrieb der Pelletheizung überwachen Sensoren permanent die Verbrennung und steuern über ein Saugzuggebläse die Luftzufuhr. Die heißen Gase, die beim Verbrennen der Pellets entstehen, werden anschließend über einen Wärmeübertrager geleitet. Dieser gibt die Energie an das Wasser im Heizkreis weiter, der damit die Heizkörper oder die Fußbodenheizung versorgt.
Beim Verbrennen von Pellets fallen nur geringe Mengen Asche an: Ein Pellet hat einen Aschegehalt von gerade einmal 0,5 Prozent! Das bedeutet, dass von einem Kilogramm Holzpellets gerade einmal fünf Gramm Asche zurückbleiben. Abhängig von seinem Fassungsvermögen, muss der Aschebehälter etwa zweimal im Jahr geleert werden. Die Entsorgung der Asche kann problemlos über den Hausmüll erfolgen.

Holzpellets lagern

Die Holzpellets lagern in einem speziellen Pelletsilo aus reißfestem Gewebe oder Metall. Von dort werden die Pellets schließlich mittels der Förderanlage, dem sogenannten Raumaustragungssystem, automatisch der Pelletsheizung zugeführt. Das Lager kann sowohl in einem separaten Raum im Keller als auch in einem speziellen Erdlager außerhalb des Gebäudes untergebracht werden. Wichtig ist nur, dass der Brennstoff gut vor Feuchtigkeit geschützt ist. Die Größe des Lagerraums ist abhängig von der Gebäudeheizlast. Eine Faustregel besagt, dass pro Kilowatt (kW) Heizlast ungefähr 0,9 Kubikmeter Lagerfläche bereitgehalten werden muss.
Als Raumaustragungssystem haben sich zwei unterschiedliche Modelle bewährt. Sie haben die Wahl zwischen einem Schnecken- und einem Saugsystem. Da die Reichweite zwischen Förderschnecke und Pelletheizung begrenzt ist, kann diese im Grunde nur eingesetzt werden, wenn der Lager- direkt an den Brennerraum angrenzt. Sind längere Wege zwischen Lager und Pelletheizung zu überbrücken, was häufiger bei nachträglichem Einbau einer Pelletheizung der Fall ist (Altbausanierung), kommt nur der Einsatz eines pneumatischen Saugsystems in Frage.
Pellets werden per Tankwagen zum Kunden gebracht und dort mittels eines Pumpschlauchs in das Silo eingeblasen. Bei der Planung der Pelletheizung ist darauf zu achten, dass der Lagerraum beziehungsweise der Einfüllstutzen für das Lager, nicht mehr als 25 Meter von der Hauseinfahrt entfernt ist. Die Reichweite des Pumpschlauchs ist nämlich begrenzt.

Wirtschaftlichkeit einer Pelletheizung

Eine Pelletheizung überzeugt grundsätzlich durch ihre hohe Wirtschaftlichkeit, weshalb der Staat für den Einbau dieser Heizungen auch finanzielle Zuschüsse gewährt. Noch effizienter und sparsamer arbeiten Pelletheizungen, die mit Brennwerttechnik ausgestattet sind. Der Wirkungsgrad einer Pelletheizung mit Brennwerttechnik liegt etwas mehr als zehn Prozent über dem eines „regulären“ Pelletkessels. Eine Heizung mit Brennwertsystem, egal, ob es sich nun um Produkte wie ein Gas-Brennwertkessel oder Pellet-Brennwertkessel handelt, nutzt auch die in den Verbrennungsgasen enthaltene Restwärme, die sonst völlig ungenutzt über den Kamin ins Freie abgeleitet werden würde. Dazu werden die Abgase mit Hilfe des Heizungsrücklaufs so stark abgekühlt, dass der darin gebundene Wasserdampf kondensiert. Der Kondensationsprozess setzt die Restwärme frei. Damit die Heiztechnik effizient funktioniert, ist eine möglichst geringe Rücklauftemperatur empfehlenswert. Ein hydraulischer Abgleich der Heizanlage stellt genau das sicher.
Um die Brennerstarts der Pelletheizung auf ein Minimum zu reduzieren, was die Lebensdauer der Anlage erhöht und noch mehr Energie spart, raten wir Ihnen, Ihre Heizung mit einem Pufferspeicher zu koppeln. Der Pufferspeicher bevorratet überschüssige Energie, so dass die Pelletheizung durchgängig im Volllastbetrieb arbeiten kann. Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Brennstoffverbrauch aus, sondern senkt zudem die Abgasemissionen. Vor allem bei Häusern mit einer guten Wärmedämmung und dem daraus resultierenden niedrigen Heizbedarf, ist die Installation eines Speichers sehr zu empfehlen.
Sie sparen noch mehr, wenn Sie Ihre Pelletheizung solar unterstützen und mit einer Solarthermieanlage kombinieren. Für solch eine Hybridheizung gibt es obendrein zusätzliche Mittel im Rahmen der staatlichen Förderung von Pelletheizungen.

Pelletheizung und Solarthermie

Solarthermie ist der ideale Partner für Ihre Pelletheizung. Mit einer Solarheizung sparen Sie noch mehr Heizkosten indem Sie Ihr Brauchwasser solar, also mit der Kraft der Sonne, erwärmen und, falls sich dies bei Ihrem Gebäude lohnt, Heizwärme erzeugen. Alles was sie hierfür benötigen, ist ein sogenannter Kombispeicher, der als Bindeglied zwischen Pelletheizung und Solaranlage fungiert. Scheint die Sonne, dann speisen die Solarkollektoren auf dem Dach oder an der Fassade nahezu kostenlos die gesammelte Energie in den Speicher ein. Die Zentralheizung bleibt währenddessen komplett aus. Sollte die Sonne einmal nicht scheinen oder der Wärmebedarf der Hausbewohner sehr hoch sein, dann springt die Pelletheizung ein und deckt die Spitzenlast ab.

Vorteile und Nachteile einer Pelletheizung

Wie bei jedem anderen Heizungssystem auch, hat die Wärmegewinnung mit einer Pelletheizung Vorteile und Nachteile. Wir haben diese für Sie in einer Übersicht zusammengefasst.

Pelletheizung Vorteile:

  • Günstiger Brennstoff: Fossile Brennstoffe sind teurer als Holzpellets. Zum Vergleich: Für ein durchschnittlich großes Einfamilienhaus schlagen die Kosten für fossile Energieträger mit etwa 1.500 Euro pro Jahr zu Buche. Für dasselbe Haus belaufen sich die Brennstoffkosten bei Pellets auf etwa 600 bis 1.000 Euro.
  • Stabile Brennstoffpreise: Aufgrund einer steigenden Pelletproduktion sehen Branchenkenner die Preisentwicklung bei Pellets im Vergleich zu den fossilen Brennstoffen für die kommenden Jahre eher positiv.
  • Umweltfreundlich: Durch das Heizen mit Pellets wird die Umwelt nicht mit zusätzlichen CO2-Emissionen belastet.
  • Komfortabel: Pelletheizungen versorgen sich in der Regel automatisch mit Brennstoff. Darum ist ihr Betrieb ähnlich komfortabel wie der einer Gasheizung.
  • Beliebig kombinierbar: Eine Pelletsheizung lässt sich sehr gut mit anderen Heizungen, zum Beispiel mit einer Solaranlage, verbinden, um noch mehr Energie und somit Kosten zu sparen.

Pelletheizung Nachteile:

  • Hohe Anschaffungskosten: Die Investitionskosten für eine Pelletheizung liegen mit 10.000 bis 17.000 Euro klar über denen für eine Öl- oder Gasheizung.
  • Hoher Platzbedarf: Pelletheizung, Pelletlager und Fördereinrichtung (Schnecken- oder Saugsystem) benötigen Platz.
  • Hohe Betriebskosten: Fördereinrichtung, Saugzuggebläse, Umwälzpumpe, elektrische Zündvorrichtung sowie die automatische Regelung einer Pelletheizung benötigen nicht gerade unerhebliche Mengen Strom. Mit den Jahren macht sich das bemerkbar.
  • Wartung: Eine Pelletheizung bedarf etwas mehr Pflege. Zum Service gehört das Leeren des Aschebehälters und die Reinigung der Brennkammer von Verbrennungsrückständen (Flugasche, etc.). Auch die jährliche Wartung des Systems durch einen Fachmann ist empfehlenswert.

Pelletspreise

Der Preis für Pellets hat sich laut dem Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV) seit dem Jahr 2002 um etwas mehr als 30 Prozent erhöht. Hingegen hat die Preisentwicklung für Heizöl und Erdgas im selben Zeitraum um mehr als das Doppelte zugelegt. Unser Tipp: Als Betreiber einer Pelletheizung sparen Sie zusätzlich Kosten, wenn Sie Ihren Lagerraum außerhalb der Heizperiode befüllen lassen und Kontakt zu mehreren Lieferanten aufnehmen, um die Preise zu vergleichen. Ähnlich wie bei Heizöl, ist auch der Pelletpreis saisonalen Schwankungen unterworfen. Das heißt, die Preise für Holzpellets sind im Winter meist höher als im Sommer. Derzeit (Dezember 2015) kostet der Brennstoff laut DEPV-Index im Durchschnitt rund 240 Euro je Tonne. Unter demselben Link erfahren Sie auch, mit welchen regionalen Preisunterschieden Sie beim Kauf Ihrer Pellets zu rechnen haben.

Eine Pelletheizung kaufen

Wenn Sie sich mit dem Gedanken tragen, eine Pelletheizung kaufen zu wollen, dann sollten Sie den Kontakt zum Heizungsbauer Ihres Vertrauens suchen und sich nach Ihrer Anfrage intensiv beraten lassen. Das gehört zum Service! Fachbetriebe in Ihrer Nähe können Sie online über eine Handwerkersuche, zum Beispiel beim Fachverband Deutsches Pelletinstitut (DEPI), abfragen. Damit Sie überhaupt vergleichen und den für Sie am besten geeigneten Heizungsbauer ermitteln können, raten wir Ihnen außerdem, nicht nur einen, sondern mehrere Fachbetriebe mit der Erstellung eines Angebots zu beauftragen. Besprechen und klären Sie während der Beratung durch Ihren Heizungsbauer alle Themen und Fragen, die Ihnen auf den Nägeln brennen.
Da eine Pelletheizung ein komplexes Heizsystem ist, das intensiv geplant sein will, kann es unter Umständen auch hilfreich sein, wenn Sie eine Energieberatung durch einen zertifizierten Energieberater durchführen lassen. Dieser nimmt Ihr Gebäude kritisch in Augenschein und kann Ihnen sagen, ob die Grundlagen für die Installation einer Pelletheizung erfüllt sind, oder ob möglicherweise doch ein anderes Heizsystem, zum Beispiel eine Wärmepumpe oder ein Mikro-Blockheizkraftwerk (BHKW), besser zum Heizen Ihres Eigenheims geeignet wäre. Außerdem prüft er für Sie die Angebote, die Sie für die Installation Ihrer neuen Pelletheizung eingeholt haben.

Pelletheizung Kosten

Wie viel kostet eine Pelletheizung? Die Kosten für eine Pelletheizung belaufen sich über den Daumen gepeilt auf etwa 10.000 Euro. Hinzu kommen noch die Kosten für das Pelletlager und die Montage der Heizung. Insgesamt müssen Sie mit Ausgaben in Höhe von etwa 17.000 Euro rechnen. Viel günstiger in der Anschaffung ist dagegen ein Pelletofen beziehungsweise Pelletkaminofen. Mit einer Wärmeleistung von etwa 2 kW bis 8 kW sind diese Heizsysteme aber ausschließlich auf das Beheizen einzelner Räume oder Etagen ausgelegt. Für einen modernen Pelletofen müssen Sie mit Kosten in Höhe von rund 3.000 Euro rechnen.

Pelletheizung Förderung

In Deutschland können Hausbesitzer, die mit Biomasse heizen und in eine Pelletheizung investieren möchten, für die Installation ihrer neuen Heizung eine Förderung beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) beantragen. Gefördert werden Pelletheizungen mit einer Leistung von 5 bis 100 kW. Des Weiteren gewährt das BAFA eine Förderung für Pelletheizungen, die mit einer Solaranlage, einer Hackschnitzel- oder Holzheizung kombiniert sind. Beachten Sie, dass seit April 2015 neue Förderbedingungen für Pelletheizungen gelten: Demnach muss der Wirkungsgrad einer neuen Pelletheizung mindestens 89 Prozent betragen. Die Feinstaubemissionen dürfen bei maximal 50 Milligramm pro Kubikmeter (mg/cbm) und der Kohlenmonoxid-Ausstoß bei maximal 250 mg/cbm liegen.
Im Rahmen einer Heizungsmodernisierung im Gebäudebestand beläuft sich die Förderung auf 80 Euro je kW installierter Nennwärmeleistung. Mindestens jedoch auf 3.000 Euro für einen Pelletkessel ohne und mindestens 3.500 Euro für einen Kessel inklusive neuem Pufferspeicher mit einem Pufferspeichervolumen von mindestens 30 Liter je kW Nennwärmeleistung. Für einen Pelletofen mit Wassertasche und 5 kW Leistung spendiert das BAFA mindestens 2.000 Euro Fördermittel. Eine Bonusförderung gibt es obendrauf, wenn zusätzliche Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz der Pelletheizung getroffen wurden. Unter diesem Link zur BAFA gibt es alle Details zur Basis- und Zusatzförderung und zu weiteren interessanten Themen rund um die Finanzierung.
Unser Tipp: Noch mehr sparen können Sie, wenn Sie bei Ihrer Steuererklärung die Handwerkerrechnung absetzen, die Ihnen Ihr Heizungsbauer für Ihre neuen Pelletheizung in Rechnung gestellt hat.

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Kohlenstoffdioxid

Kohlenstoffdioxid (CO2) ist ein natürlich vorkommender Bestandteil der Atmosphäre. Es entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Substanzen (zum Beispiel Heizöl, Erdgas oder Stückholz) und ist hauptverantwortlich für den sogenannten Treibhauseffekt.

Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad drückt das Verhältnis zwischen zugeführter und abgegebener Leistung aus.

Brennwert

Der Brennwert (Hs) definiert die bei vollständiger Verbrennung frei werdende Wärmemenge einschließlich der Verdampfungswärme, die im Wasserdampf der Heizgase enthalten ist.

Heizkreis

Der Heizkreis versorgt das gesamte Gebäude mit Heizungswärme. Er besteht aus einem Rohrleitungssystem für den Heizungsvor- und Heizungsrücklauf, Heizkörpern oder Flächenheizsystem, einer Heizungspumpe und gegebenfalls einem Heizungsmischer.

Klimaneutral

Klimaneutral ist ein Begriff, der vor allem in Zusammenhang mit Stückholz, Pellets- oder Hackschnitzelheizungen verwendet wird. Dabei drückt er aus, dass bei der Holzfeuerung nur so viel klimaschädliches Kohlendioxid freigesetzt wird, wie der Baum zuvor in seiner Wachstumsphase aufgenommen hat. Die Umwelt wird also nicht, wie bei fossilen Energieträgern, durch zusätzliche Kohlenstoffdioxid-Emissionen belastet.

Kohlenstoffmonoxid

Kohlenstoffmonoxid (CO) ist ein farb-, geruch- und geschmackloses Gas, das bei unvollständiger Verbrennung (zu geringe Sauerstoffzufuhr) von kohlenstoffhaltigen Stoffen entsteht. Kohlenstoffmonoxid ist ein lebensgefährliches Atemgift, das den Sauerstofftransport im Blut behindert und zum Tod durch Ersticken führen kann.

Heizen mit Hackschnitzeln

Gleicher Komfort wie bei einer Pelletheizung aber (noch) niedrigere Brennstoffkosten. Geht das überhaupt? Ja, das geht! Hackschnitzelheizungen funktionieren ähnlich wie ein Pelletkessel, doch sind Hackschnitzel gerechnet auf ihren Heizwert deutlich günstiger als Holzpellets. Einen Haken hat die Sache jedoch: Die Anschaffungskosten für eine Hackschnitzelheizung liegen über denen für ein Pelletsystem. Damit der Kostenvorteil von Hackschnitzeln zum Tragen kommt, muss die Anlage entsprechend groß sein. Ideal sind Mehrfamilienhäuser oder Einfamilienhäuser mit einem hohen Energiebedarf.