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Hybridheizung  Heizsysteme kombinieren und Heizkosten sparen

Eine Hybridheizung ist eine Kombination mindestens zweier Wärmequellen. Oft werden Öl- oder Gas-Brennwertkessel mit einer Solarthermieanlage zu einem Heizsystem zusammengeschlossen. Auch die Integration einer Wärmepumpe, einer Pelletheizung oder eines wassergeführten Kaminofens ist sehr beliebt. Informieren Sie sich jetzt über die Vorteile von Hybridheizungen.

Raus aus der Heizkostenspirale: Laut BDH sind moderne Heizungen das beste Mittel gegen steigende Brennstoffkosten. Bewohner eines typischen, freistehenden Einfamilienhauses aus dem Jahr 1970 können zum Beispiel rund 30 Prozent Energie einsparen, wenn sie im Zuge einer Modernisierung den alten Standardheizkessel durch einen modernen Gas- oder Ölbrennwertkessel ersetzen.

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Zusammenfassung:

  • Eine Hybridheizung ist eine Kombination aus Gas- oder Ölheizung und einer thermischen Solaranlage auf dem Dach.
  • Ein Pufferspeicher ist das Herzstück jeder Hybridheizung: er führt die Heizwärme aller Wärmequellen zusammen.
  • Die Kosten für eine Hybridheizung können sich schnell auf 20.000 Euro belaufen.

Mit einer Hybridheizung stellen Sie Ihre Wärmeversorgung auf zwei oder noch mehr Beine! Dank der Nutzung von sowohl fossilen als auch erneuerbaren Energiequellen sind Sie flexibel und machen sich ein Stück weit unabhängig von steigenden Brennstoffpreisen. Zusätzlich senken Sie mit einer hybrid aufgebauten Heizung den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase.

Mehrere Kombinationsmöglichkeiten für eine Hybridheizung

Die Mehrzahl der in Deutschland installierten Hybridheizungen sind eine Kombination aus Öl- oder Gasheizung im Keller und Solarthermieanlage auf dem Dach. Aber auch die Integration eines dritten Heizsystems, zum Beispiel einer Wärmepumpe, eines wassergeführten Kaminofens oder einer Pelletheizung oder eines Scheitholzkessels, ist durchaus vorstellbar.
Hinter dem Einsatz einer Hybridheizung steckt die Idee, möglichst viel Heizwärme kostengünstig aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen. Anders ausgedrückt: Fossile Brennstoffe wie Öl oder Gas sind bei diesem Heizkonzept nur noch als „stille Reserve“ vorgesehen. Sie springen nur dann ein, wenn die Sonne nicht scheint oder Sie nicht zuhause sind, um etwa Ihren Kaminofen anzufeuern. Oder dann, wenn an besonders kalten Wintertagen Wärmbedarfsspitzen, die sich nicht allein mit regenerativen Energien decken lassen, aufgefangen werden müssen.

Pufferspeicher: Herzstück der Hybridheizung

Das Herzstück und ein unverzichtbarer Baustein einer jeden Hybridheizung ist der Pufferspeicher. In ihm wird die Heizwärme aller Wärmeerzeuger zusammengeführt und bis zu ihrem Verbrauch bevorratet. Wie groß der Pufferspeicher dimensioniert sein muss, hängt unter anderem von der Wohnfläche, dem Dämmstandard der Gebäudehülle und Ihren persönlichen Heizgewohnheiten ab. Genaue Informationen zur genauen Größe Ihres Pufferspeichers erhalten Sie von Ihrem Heizungsfachmann, der Ihre Hybridheizung plant.

Modularer Aufbau dämpft die Kosten

Der Umstieg auf ein Hybridheizsystem geht mit nicht unerheblichen Kosten einher. Schnell können die Ausgaben die Marke von 20.000 Euro überschreiten. Staatliche Fördermittel, die von der KfW oder dem BAFA für die Investition in erneuerbare Energien ausbezahlt werden, versüßen Ihnen jedoch die Anschaffung. Auch der modulare Aufbau des Hybridheizsystems kann sich kostendämpfend auswirken. Das heißt, wenn Sie möchten, können Sie Ihren neuen Wärmelieferanten auch schrittweise aufbauen.

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