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Wärmedämmung – Dank einer Dämmung Energie sparen

Eine Wärmedämmung kann mehr als nur die Kosten fürs Heizen senken! Der Wärmeschutz, egal, ob Fassadendämmung, Dachdämmung oder Perimeterdämmung, wirkt sich positiv auf Ihren Wohnkomfort aus und erhöht den Wert Ihrer Immobilie. Staatliche Fördermittel versüßen Bauherren obendrein die Investition in die energetische Gebäudesanierung. Erfahren Sie jetzt mehr in unserem Artikel zum Thema Wärmedämmung.

Wärmebrückenfreie Dämmung – die diffusionsoffene, vollständig mineralische „Ytong Multipor“-Dämmung von Xella-Deutschland ermöglicht die Herstellung von hoch wärmegedämmten und EnEV-gerechten, lückenlosen und wärmebrückenfreien Fassaden. Die Dämmplatten lassen sich einfach verarbeiten und eignen sich auch für eine großflächige Wärmedämmung. Foto: Xella-Deutschland

Dass sich eine Wärmedämmung lohnt, zeigt das Ergebnis einer Studie des Statistischen Bundesamtes: Demnach entfielen im Jahr 2010 gut und gerne 70 Prozent des privaten Energieverbrauchs allein auf das Bereitstellen von Raumwärme. Wer also an der falschen Stelle spart – nämlich an einer Wärmedämmung –, der muss wissen, dass er am Ende über seine Heizkostenabrechnung zur Kasse gebeten wird. Für Sparfüchse gilt daher: Wärme, die die Heizung nicht bereitstellen muss, ist am günstigsten – denn sie verursacht keinerlei Kosten!

Wärmedämmung: Mögliche Dämmmaßnahmen

Wärmedämmung ist nicht gleich Wärmedämmung. Es gibt viele Möglichkeiten, den Verlust wertvoller Energie und damit die Kosten für das Heizen auf ein Minimum zu reduzieren. Die effektivste Dämmung ist die Fassadendämmung, denn etwa 35 Prozent der Heizenergie geht über nicht gedämmte Außenwände verloren. Eine Dachdämmung reduziert den Energieverlust um weitere 30 Prozent und die Installation einer Perimeterdämmung spart gut und gerne weitere zehn Prozent. Wer im Rahmen einer Sanierung seiner Immobilie auch noch einen Fenstertausch durchführen lässt, senkt seine Energieverluste nochmal um 25 Prozent.
Doch so mancher Hausbesitzer scheut sich aus Sorge vor Schimmel, sein Haus mit einer Wärmedämmung versehen zu lassen. Vorausgesetzt die Dämmarbeiten wurden technisch einwandfrei durchgeführt, ist die Sorge vor der Sanierung jedoch unbegründet. Schimmel gedeiht nur an Stellen, an denen feuchtwarme Raumluft auf ein kaltes Bauteil trifft. Gerade hier setzt jedoch die Wärmedämmung an, denn sie beugt dem Auskühlen von Gebäudeteilen, dem Entstehen sogenannter Wärmebrücken vor.
Hausbesitzer, die sich über notwendige Dämmmaßnahmen unschlüssig sind, können den Kontakt zu einem Energieberater suchen und sich im Rahmen einer Energieberatung einen individuell zugeschnittenen Sanierungsplan erarbeiten und nach dem Anbringen der Dämmung einen Energieausweis ausstellen lassen.

Für die Wärmedämmung gibt es unterschiedlich Dämmmaterialien

Es gibt viele Dämmstoffe, mit denen Hausbesitzer die Wärmedämmung ihres Hauses bewerkstelligen können. Neben flexiblen Dämmkeilen aus Mineral- oder Steinwolle dominieren vor allem Dämmplatten aus Polyurethan-Hartschaum oder Polystyrol, auch als Styropor bekannt, den Markt. Seit einigen Jahren bietet der Baustoffhandel auch verstärkt ökologische Dämmstoffe aus Flachs- oder Hanffasern, Schafwolle sowie Kork an. Eine weitere – eine immer beliebter werdende Methode –, um Lücken in der Dämmung der Gebäudehülle zu schließen, ist der Einsatz loser Zellulosefasern, die in Hohlräume eingeblasen werden und sich dort zu einer geschlossenen Dämmschicht verbinden.

Fördermittel für die Wärmedämmung

Keine Frage, eine Wärmedämmung am Haus installieren zu lassen, ist teuer. Um Hausbesitzern bei der Sanierung ihres Eigenheims finanziell unter die Arme zu greifen, stellt der deutsche Staat für das Dämmen Fördermittel bereit. Eigentümer die ihr Zuhause grundlegend modernisieren oder auch nur durch einen Handwerker Einzelmaßnahmen durchführen lassen möchten, sollten wissen, dass sie bei der KfW-Förderbank einen Kredit für ihr Bauvorhaben beantragen können. Bis zu 100.000 Euro Kredit zu zinsgünstigen Kondition erhalten beispielsweise Bauherren, deren Eigenheim nach dem Sanieren den Standard KfW-Effizienzhaus erfüllt. Für einzelne Dämmmaßnahmen, die den technischen Mindestanforderungen genügen, gibt es bis zu 50.000 Euro.

Fassadendämmung

Eine Fassadendämmung hilft, Heizkosten zu sparen.

Fassade dämmen & Heizkosten sparen

Durch das Dämmen der Fassade können Eigenheimbesitzer ihre Energiekosten senken und den Wohnkomfort erhöhen. Voraussetzung ist aber eine exakte Planung der Fassadendämmung durch einen Profi und eine fachgerechte Bauausführung. Mehr Infos in unserem Artikel zur Fassadendämmung.


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Renovieren & Energiesparen

Ausgabe: 2 / 2017

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Perimeterdämmung

Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Dämmung an einer Kelleraußenwand mit Erdberührung und die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte. Für die Perimeterdämmung werden nur Dämmstoffe verwendet, die wasser- und druckbeständig sowie verrottungsfest sind: extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS), expandierte Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS) und Glasschaumplatten.

Wärmebrücke

Eine Wärmebrücke (umgangssprachlich fälschlicherweise häufig auch als „Kältebrücke“ bezeichnet) ist eine energetische Schwachstelle in der Gebäudehülle, über die während der Heizperiode kontinuierlich Raumwärme von innen nach außen entweicht. Die Folgen können neben erhöhten Heizkosten auch Tauwasserausfall mit anschließender Schimmelbildung sein.

Zellulosedämmung

Lose Zelluloseflocken werden über einen Schlauch in die Hohl- und Zwischenräume von Dach und Fassade eingeblasen und verdichten sich dort zu einer passgenauen Isolationsschicht. Um die Fasern aus recyceltem Zeitungspapier vor Schimmel, Schädlingen und Verrottung zu schützen, sind sie mit speziellen mineralischen Salzen behandelt, die sich darüber hinaus auch noch positiv auf den Brandschutz auswirken. Zellulose ist auch in Plattenform erhältlich und lässt sich sogar auf senkrechte Schalungen aufspritzen.