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Wintergarten  Wintergärten bieten ein besonderes Wohlfühl-Klima

Mit einem Wintergarten findet die Suche nach einem sonnendurchfluteten und immergrünen Wohnzimmer ein Ende. Ein Wintergarten erweitert den Wohnwert Ihres Eigenheims und dient als Wärmepuffer zwischen drinnen und draußen. Gleichzeitig ermöglicht die großflächige Verglasung von Wintergärten die passive Nutzung der Sonnenenergie zu Heizzwecken. Informieren Sie sich jetzt zum Thema Wintergarten.

Wintergärten werden In Deutschland immer beliebter. Denn im Frühling gibt es kaum Schöneres, als das Erwachen der Natur aus dem Wintergarten heraus zu verfolgen. Bild: Wintergarten Fachverband e.V./epr

Zusammenfassung:

  • Wintergärten gibt es in verschiedenen Ausführungen: Ein Wintergarten ausgeführt als Wohnwintergarten lässt sich das ganze Jahr und rund um die Uhr nutzen. Ein Kaltwintergarten lädt hingegen dazu ein, von etwa April bis September genutzt zu werden.
  • Wer einen Wintergarten kaufen möchte, der sollte ausreichend Zeit in die Planung investieren und den Kontakt zu Wintergarten-Experten suchen.
  • Für den Bau ihres Wintergarten steht Bauherren eine große Materialauswahl zur Verfügung.

Der Wintergarten hat seinen Ursprung im England des viktorianischen Zeitalters: Bereits im 18. Jahrhundert entstanden dort luxuriöse Glasanbauten, die sich in Form von Orangerien – ein repräsentatives Gewächshaus für kälteempfindliche Zitruspflanzen – großer Beliebtheit erfreuten. Heute gibt es Wintergärten in den verschiedensten Ausführungen: als be- oder unbeheizten Wintergarten, als Wohnraum oder Gewächshaus, in den Baukörper des Hauses integriert oder an dessen Fassade angehängt.

Wintergarten als Wohnwintergarten

Ein Wintergarten, der als Wohnwintergarten geplant und errichtet wird, ist über das ganze Jahr hinweg nutzbar. Solch ein Wintergarten ist mit einer Heizung und hochwertigem Wärmeschutzglasmit einem niedrigen Energiedurchlasskoeffizienten (U-Wert) ausgestattet, das hilft, wertvolle Heizenergie einzusparen: „Ein Wintergarten, der Wohnraum-Qualität haben soll, zeichnet sich in erster Linie durch eine optimale Wärmedämmung aus. Diese wird durch Verwendung gut isolierter Profile und Wärmeschutzglas mit Gasfüllung erreicht“, so Dipl. Ing. Dietrich Tegtmeier, Wintergarten-Experte von Casa Vitrum.
Neben Wärmeschutzglas ist die Angebotspalette an anderen Funktionsgläsern breit: Sonnenschutz- und Schallschutzverglasung sowie selbstreinigendes Glas und Sicherheitsglas, um nur die wichtigsten zu nennen. Speziell beschichtete Gläser sorgen dafür, dass kostenlose Wärme mit dem Sonnenlicht in den Wintergarten gelangen, nicht aber wieder entweichen kann.

Wintergarten als Kaltwintergarten

Ein Wintergarten, der als Kaltwintergarten errichtet wurde, ist im Unterschied zu einem Wohnwintergarten darauf ausgerichtet, in der kalten Jahreszeit nicht-winterharten Pflanzen eine adäquate Überwinterungsmöglichkeit zu bieten. Solch ein Wintergarten lädt aber auch dazu ein, in der Übergangszeit oder im Sommer rund um die Uhr für Wohnzwecke genutzt zu werden. Wie die Bezeichnung des Wintergartens schon nahelegt, ist ein Kaltwintergarten nicht beheizt. Ist der Wintergarten jedoch auf der Südseite des Hauses angesiedelt, sorgen solare Wärmegewinne für angenehme Temperaturen. Wer seinen Kaltwintergarten vor allem abends nutzen möchte, der ist mit einem gen Westen ausgerichteten Anbau gut beraten. Für Frühaufsteher eignet sich ein Wintergarten auf der Ost-Seite des Hauses am besten, denn dort ist es schon morgens angenehm warm. Die Seitenverglasung eines Kaltwintergartens besteht aus bruchfestem Sicherheitsglas ausgeführt als Einfachverglasung, so dass sich der Innenraum dank der Sonneneinstrahlung innerhalb kürzester Zeit aufheizt. Eine Isolierung ist bei einem Kaltwintergarten eher selten.

Einen Wintergarten richtig planen

Wer einen Wintergarten bauen möchte, sollte sich zunächst die Frage stellen, wie dieser genutzt und an welcher Stelle des Hauses er errichtet werden soll. Soll es ein Wohnwintergarten sein, in dem ganzjährig angenehme Temperaturen herrschen oder ein Kaltwintergarten, der nicht beheizt und vor allem zur Unterbringung von nicht winterharten Pflanzen genutzt wird? Ist diese Frage beantwortet, dann gilt es am besten den Kontakt zu einem Fachbetrieb für Wintergärten zu suchen oder sich eingehend von einem Wintergarten-Hersteller oder Architekten beraten zu lassen. Ganz wichtig ist auch, mit dem zuständigen Bauamt zu klären, ob für den Wintergarten eine Baungenehmigung notwendig ist oder nicht. Da es sich um eine bauliche Veränderung des Hauses handelt, ist ein Wintergarten nämlich in der Regel genehmigungspflichtig. Dennoch gibt es in einigen Bundesländern Ausnahmen im Baurecht, so dass keine Baufreigabe benötigt wird.

Mögliche Baumaterialien für den Wintergarten

Für einen Wintergarten haben sich Profile aus Aluminium bewährt, da diese nämlich im Gegensatz zu Holzprofilen über viele Jahre nahezu wartungsfrei sind und mit einer hohen Dämmleistung punkten. Alu ist darüber hinaus leicht und stabil. Das strapazierfähige Leichtmetall ist besonders für die Konstruktion großflächiger Glasfassaden geeignet. Große Spannweiten lassen sich problemlos mit verhältnismäßig schlanken Profilen realisieren. Optimalen Schutz gegen Wärmeverluste bieten hochwertige Alu-Hohlkammerprofile. Diese verfügen über eine innen liegende Dämmschicht, so dass der Wärmefluss aus dem Inneren des Wintergartens nach außen deutlich verringert wird.
Holz-Aluminium Kombinationen sind die Lösung für Wintergärten mit einem edlen Rahmendesign: Holz im Inneren für ideale wohnliche Atmosphäre, Aluminium von außen für optimalen Wetterschutz. Mit seiner hohen Dämmung und Tragfestigkeit garantiert diese Verbindung höchsten Komfort bei geringer Pflege. Kunststoffprofile sind deutlich preiswerter, sind allerdings auch nicht so stabil wie jene aus Aluminium und Holz. Sie eignen sich deshalb für einen kleineren oder windgeschützten Wintergarten.

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Wintergarten Checkliste

  • Nutzen: Überlegen Sie, welchen Wohnraum Sie erweitern möchten! Wollen Sie einen Ruhe- und Erholungsraum als Erweiterung des Schlafzimmers oder einen familiären Treffpunkt, der ans Ess- oder Wohnzimmer angegliedert wird?
  • Kosten: Lassen Sie sich mehrere Angebote von verschiedenen Betrieben erstellen.
  • Baugenehmigung: Wintergärten sind Anbauten oder Bauwerke im Sinne des Baurechts, also bauanzeigepflichtig. Erste Detailinfos gibt das Bauamt der zuständigen Gemeinde. Für die Konstruktionsart und das verwendete Material gibt es bindende Vorschriften.
  • Bodenplatte und Fundament von Wintergärten müssen bestimmte Anforderungen erfüllen: Lastenaufnahme, Sperre gegen aufsteigende Feuchte, Fernhaltung Niederschlags- und Tauwasser von Gebäudeuntergrund, Vermeidung von Frostaufbrüchen, Wärmedämmung.
  • Für die Beschattung gibt es drei verschiedene Positionen: außenliegend, raumseitig innenliegend oder im Scheibenzwischenraum der Verglasung.
  • Lüftung: Ein Luftaustausch sollte zehn Mal pro Stunde stattfinden. Gelüftet wird nach dem Prinzip der Zu- und Abluft. Optimal ist eine elektronische Wintergartensteuerung.
  • Heizung: Der Heizkörper sollte an den kältesten Stellen des Wintergartens stehen – unterhalb der Glasflächen.
  • Verglasung: Am besten eignet sich Isolierglas, das aus einem Verbund von zwei oder drei Glasscheiben, die durch Abstandhalter plus Dichtstoff zu einem Verbund zusammengefügt sind, besteht. Speziell oberflächenvergütetes Glas kann anhaftenden organischen Schmutz zersetzen (Selbstreinigung).
  • Sicherheit: Die Verglasung übernimmt im Wesentlichen den Schallschutz im Haus, muss aber auch Durchbruchhemmung, Absturzsicherung oder Einbruchschutz bieten und trägt zum Sonnenschutz bei.