Garage modernisieren – Wann eine Garagensanierung sinnvoll ist

Renoviert oder neu (ein)gebaut – finden Sie für jede Situation einen geeigneten Unterstand für Auto und Co. Zuerst stellt sich jedoch die Frage: Garagensanierung oder neue Garage? Diese Entscheidung hängt von persönlichen Ausstattungswünschen, den nötigen Sanierungsarbeiten und vom Garagen-Zustand ab. Kosten und Aufwand von Garagenrenovierung und Garageneubau gegenüberzustellen, lohnt sich in jedem Fall!

13.11.2019
Ist ein Garagentor-Austausch unausweichlich, berät Sie auf Wunsch ein zertifizierter Fachhändler vor Ort, nimmt das Aufmaß, baut das neue Tor ein und entsorgt das alte Tor fachgerecht. Je nach baulicher Situation gibt es beispielsweise spezielle Befestigungs- und Blendensets, die Zargen überdecken etwa auch Spalten zwischen Zarge und Wand. Foto: Teckentrup | Zur Fotostrecke

Zusammenfassung:

  • Mit einer Garagenrenovierung machen Sie Ihren Fahrzeugunterstand fit für die kommenden Jahre.
  • Mögliche Arbeiten umfassen die Fassade, den Garagenboden und das Dach. Auch ein neuer Anstrich oder ein neues Garagentor können nötig sein.
  • Die Auswahl bei Garagentoren ist groß, die Art hängt jedoch zuerst von der Einbausituation vor Ort ab.
  • Ein Fachmann sollte vor dem Einbau die bauliche Situation abklären und die Kosten schätzen.

Selbst hochwertige Garagen kommen in die Jahre. Erfüllt der Unterstand nicht mehr seine Funktion, sollte renoviert werden. Eine umfassende Garagensanierung betrifft verschiedene Bereiche, oft genügen jedoch bereits ein oder zwei Punkte, damit die Garage in den nächsten Jahren wieder voll funktionsfähig ist und zugleich in neuem Glanz erstrahlt.
Sind Glanz und Farbe ab, kann dies das Ensemble stören, weil die Garage nicht mehr zum Haus passt. Eine Fassadensanierung ist angebracht, dringt Wasser durch den abgeplatzten Putz und durch die defekte Fassade in das Mauerwerk. Den Garagenboden sanieren sollte man unbedingt, wenn der Boden bei nassen Reifen nicht rutschfest, der Boden rissig oder nicht mehr stabil genug ist. Eine Wartung und Reparatur am Dach sind unverzichtbar, wenn es schlichtweg nicht mehr dicht ist. Durch die Feuchtigkeit kann in der Garage Schimmel entstehen, die Innenfarbe kann sich lösen oder das Auto kann Schäden davontragen. Ein Anstrich lässt die Garage, zumindest optisch, ganz anders wirken. Gelangen durch das Garagentor Wasser und Schmutz in den Innenraum, kann es sinnvoll sein, es zu reparieren und vielleicht um ein Komfortdetail ergänzen. Fast immer lässt sich zum Beispiel ein Sektional- oder Schwingtor nachträglich mit einem Antrieb ausstatten. Oder Sie ersetzen das alte durch ein neues Tor – für mehr Sicherheit und Komfort.

Ein neues Garagentor?

Garagentore sind nicht der vorrangige Grund für eine Garagenrenovierung, doch bleiben sie das Aushängeschild jeder Garage. Je nachdem in welchem Zustand das Tor ist, ist zu entscheiden, ob es ausgetauscht werden soll oder nicht. Verschiedene Bauformen besitzen jeweils ihre Vor- und Nachteile (vgl. Info-Kasten). Sie als Garagenbesitzer können die Bauform frei wählen, abhängig immer von den Gegebenheiten vor Ort: Anbieten kann sich ein Sektionaltor, ein Schwingtor, Rolltor oder auch ein Flügeltor. Wer Skiausrüstung, Surfbrett und andere sperrige Sportgeräte unter dem Garagendach lagern will, braucht eine Öffnungsmechanik, die diesen Raum freilässt: Beim Seitensektionaltor wird das Tor seitlich entlang der Wand geführt. Flexibel mit Scharnieren verbundene Paneelsektionen bilden das Torblatt. So wird kein Raum vor dem Tor benötigt. Auch das Deckensektionaltor ist ein Platzsparwunder und ideal für Garagen dicht an Gehwegen und Straßen. Es erlaubt auch, direkt vor dem Tor zu parken und schafft größtmögliche Durchfahrtmaße. Wer mehr Platz hat, greift gerne zum zeitlosen Schwing- oder Kipptor. Mit seinem einteiligen Torblatt schwingt die Unterkante des leicht bedienbaren Tores beim Öfffen nach außen. Ein Flügeltor benötigt innen ebenfalls keine wertvolle Fläche, draußen umso mehr. Als passgenaue Anfertigung hebt oder senkt sich beim Rolltor eine Lamellenwand vor dem Zugang zur Garage.

Info

Garagentor-Varianten

  • Sektionaltor
    Das beliebte Deckensektionaltor öffnet sich platzsparend senkrecht nach oben – so ist freie Bahn auch vor der Garage. Praktisch: Ein Seitensektionaltor lässt Stauraum im Deckenbereich. Und: Der Auto-Unterstand ist bereits durch einen kleinen Spalt betretbar.
  • Schwingtor
    Der Klassiker unter den Garagentoren kippt in typischer Bewegung nach außen/oben auf, bei einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Rolltor
    Ideal für spezielle Einfahrsituationen. Maßgefertigt bietet es Stauraum unter der Decke und ist mit Kurbel oder Elektroantrieb bedienbar.
  • Ein-/Zweiflügeliges Tor
    Es schließt zum vorteilhaften Preis, benötigt jedoch ausreichend Platz zum Öffnen.

Planen mit Experten

Bevor Sie ein neues Garagentor kaufen, sollten Sie genau überlegen: Welche Art von Tor soll es sein? Lässt es sich bei meinem Grundstück überhaupt realisieren? Welche Öffnungsmaße soll das Tor haben? Welche Sicherheitspakete gibt es? Soll es sich händisch öffnen lassen oder besser automatisch? Ein Fachmann sollte vor dem Einbau die bauliche Situation abklären und die voraussichtlichen Kosten genau prüfen. Auch Torfinder und Blogs diverser Hersteller unterstützen Sie dabei. Wer einen Neubau plant, entscheidet sich heutzutage oft für ein Automatiktor. Denn bequem ist es allemal, mit dem Auto vorzufahren, während sich das Tor der Garage wie von selbst öffnet. Aber auch alte handbetriebene Modelle in bereits bestehenden Garagen lassen sich relativ einfach gegen ein neues Tor mit Motor austauschen. Die Hersteller bieten für das passende Tordesign zahlreiche Materialien, Oberflächen, Strukturen und Farben, aus denen Sie wählen können – stets passend zum Stil des Wohnhauses. Das bringt mehr Komfort und wertet zugleich die Optik des gesamten Eigenheims auf.

(Smarte) Automatikfunktionen

Auch Garagentore sind mittlerweile mit smarter Technik ausgestattet. Hier stellt sich immer die Frage nach dem Mehrwert in Sachen Komfort und Sicherheit. Funköffner gibt es schon länger und sind noch lange nicht smart. Wird ein entsprechendes Garagentor mit smarten Funktionen verbaut, ergeben sich über das hausinterne Smart Home-System weit mehr Möglichkeiten als über eine App – statt den Funkhandsender – das Tor zu öffnen. Überwachungssysteme melden beispielsweise, wenn Einbruchversuche stattfinden und dank Wettersensoren schließen sich offenstehende Tore bei Regen automatisch. Mittels Geofencing öffnet sich das Tor automatisch, sobald sich das Auto beziehungsweise Smartphone des Besitzers nähert (mittels GPS-Standort-Übermittlung) und selbstverständlich ist das Öffnen und Schließen auch aus größerer Entfernungung möglich als via Funk. Nötig sind dazu ein Smart Home-System, das mit den smarten Komponenten des Garagentorherstellers kompatibel ist. Die Komponenten lassen sich oftmals auch zukaufen. Fazit: Ein bestehendes Tor ist durch solche smarten Funktionen noch komfortabler zu bedienen als zuvor.

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