Rasenkanten – Gartengestaltung leicht gemacht

Zur optimalen Gestaltung des Gartens sind Rasenkanten unentbehrlich. Sie sorgen für klare und saubere Abschlüsse zu Blumen- und Gemüsebeeten. Das Gras des Rasens hat dann keine Chance mehr, sich auf den anderen Beeten auszubreiten. Rasenkanten stehen in vielen verschiedenen Ausführung zur Wahl. Vielen Hobbygärtnern widerstrebt jedoch, Rasenkanten in ihren Gärten anzubringen, weil es eine aufwendige Arbeit ist. Das muss aber nicht so sein, denn es gibt innovative Systeme, die sich leicht verlegen lassen.

07.02.2019

Als erstes ist es wichtig, Ihren Bedarf zu ermitteln. Dazu muss nur die Länge des Rasens oder des Beets exakt ausgemessen werden. Ist das geschehen, brauchen Sie nur noch das entsprechende Material für Ihre Rasenkanten auszuwählen. Um die Entscheidung etwas zu erleichtern, stellen wir Ihnen hier die Vor- und Nachteile der jeweiligen Ausführungen vor.

Rasenkanten aus verschiedenen Materialien

In deutschen Gärten sind sehr häufig Rasenkanten aus Beton anzutreffen. Beton hat den großen Vorteil, dass er nicht schädlich für die Umwelt ist. Zudem ist Beton nahezu unverwüstlich. Auch die schlimmsten Witterungsbedingungen können Beton nichts anhaben. Daher halten Rasenkanten aus Beton auch viele Jahrzehnte. Der Nachteil von Rasenkanten aus Beton besteht darin, dass sich das Material im Laufe der Zeit verfärben kann. Mitunter bekommt es auch einen leicht grünlichen Schimmer, weil sich daran Algen und Moose ansiedeln.
Ein weiterer Nachteil ist das hohe Eigengewicht. Das erschwert nicht nur den Transport und die Montage der Rasenkanten. In Jahren mit vielen Niederschlägen kann ein derartiger Beetabschluss schon mal etwas absacken. Dieses Phänomen stört den optischen Eindruck des Gartens im erheblichen Maße. Die Rasenkanten lassen sich dann aber wieder etwas anheben und mit Kies unterfüttern.

Rasenkanten aus Kunststoff sind flexibel

Ebenfalls beliebt sind Rasenkanten aus Kunststoff. Diese sind sehr leicht und zudem äußerst flexibel. Daher eignen sie sich auch für runde oder ungewöhnlich geformte Flächen. Kunststoffrasenkanten lassen sich einfach montieren. Sie stehen sowohl in glatten als auch in gewellten Ausführungen zur Wahl. Kunststoff gehört auch zu den Materialien, die im hohen Maße witterungsbeständig sind. Nur durch eine lang anhaltende intensive Sonnenstrahlung leidet die Materialqualität. Das führt nach einigen Jahren zum Verlust der Stabilität. Durch die verringerte Stabilität verändern die Rasenkanten aus Kunststoff ihre Form. Es gibt aber noch ein weiteres Problem, das bei Kunststoffrasenkanten auftritt. Mit einem Rasenmäher kann niemals direkt bis an eine Rasenkante aus Kunststoff heran gemäht werden. Ein kleiner Streifen von wenigen Zentimetern bleibt immer stehen. Wird dieser Streifen dann mit einem Freischneider gemäht, der mit einem Faden arbeitet, entstehen kleine Risse in der Rasenkante. Da immer wieder an der gleichen Stelle gemäht wird, vertiefen sich die Risse so weit, dass die Kunststoffrasenkanten brechen. Aus diesem Grund ist ihre Haltbarkeit begrenzt.

Metallrasenkante in bunter Ausführung von HN Kernstützen Metallwaren
Foto: HN Kernstützen Metallwaren GmbH Thüringen

Pflastersteine als Rasenkante verwenden

Aus optischer Sicht sehr ansprechend sind aus Pflastersteinen gestaltete Rasenkanten. Diese halten auch viele Jahrzehnte und verfärben sich nicht so schnell wie Beton. Es gibt aber trotzdem einige Nachteile. Es sind sehr viele dieser kleinen Pflastersteine erforderlich, um eine Rasenkante von einigen Metern Länge zu erstellen. Dadurch ist diese Variante nicht nur sehr teuer, sondern auch extrem arbeitsaufwendig. Zunächst wird ein schmaler Graben ausgehoben. Dann wird eine Schicht mit frostsicherem Kies eingefüllt. Sonst sieht eine solche Rasenkante nach dem ersten Frost nicht mehr schön aus. Besonders vorteilhaft an einer Rasenkante aus Pflastersteinen ist, dass die Steine nicht so leicht durch den Freischneider beschädigt werden. Der größte Nachteil einer Rasenkante aus Pflastersteinen ist jedoch, dass zwischen den Steinen immer kleine Spalten frei bleiben. Darin wächst sehr gerne Gras. Dieses lässt sich nur mühevoll wieder beseitigen. In einigen Fällen bleibt nur die Benutzung der chemischen Keule als einzige Möglichkeit, den Wildwuchs zwischen den Pflastersteinen einzudämmen. Wer jedoch genügend Zeit hat, kann das Gras auch mit einem Messer oder einem ähnlichen Werkzeug aus den Lücken der Pflastersteine beseitigen.

Rasenkanten aus Metall

Rasenkanten, die aus Metall hergestellt sind, weisen eine hohe Stabilität bei einem gleichzeitig geringen Gewicht auf. Daher lassen sie sich auch relativ leicht verlegen. Zudem ist es möglich, die Metallrasenkanten zu biegen. Damit können dann auch unterschiedlichste Formen erzeugt werden. Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass Metall überhaupt nicht anfällig gegen Feuchtigkeit oder intensive UV-Strahlung ist. Daher weisen Rasenkanten aus Metall auch eine Haltbarkeit von vielen Jahrzehnten auf. Der Nachteil ist, dass die einzelnen Komponenten miteinander verschraubt werden müssen. Das ist mitunter sehr umständlich. Deutlich einfacher gelingt die Montage mit einem Stecksystem, bei dem die einzelnen Teile mittels Klammer befestigt werden. Solche Metallrasenkanten sind bei rasenkantedirekt.de erhältlich. Dort gibt es passend zu den jeweiligen Rasenkanten auch verschiedene Winkel und andere Komponenten, die zur Montage benötigt werden. Es gibt auch Rasenkanten mit Radlauf. Mit zwei Rädern des Rasenmähers wird dann auf diesem Radlauf gefahren. Dadurch erfolgt der Rasenschnitt direkt bis an die Rasenkanten. Eine spätere Nachbearbeitung mit einem Freischneider oder mit einer Rasenkantenschere entfällt.

Fazit

Rasenkanten weisen nicht nur einen hohen Nutzwert auf, sondern sie dienen auch der Gartengestaltung. Ein sauber eingefasster Rasen wirkt besonders ansprechend. Die Rasenkanten stehen aus verschiedenen Materialien zur Wahl. Bei der Auswahl sollten neben den optischen Aspekten auch die einfache Montage sowie die lange Haltbarkeit in Betracht gezogen werden.

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