Heizung  Mit moderner Heiztechnik Energie und Heizkosten sparen

Heizung ist nicht gleich Heizung! Hausbesitzer, die ihre in die Jahre gekommene Heiztechnik modernisieren möchten oder auf der Suche nach einer Heizung für ihren Neubau sind, können heute aus einer breiten Palette unterschiedlicher Heizsysteme wählen. Dabei lohnt genaues Hinsehen! Neben Heizungen, die die klassischen Energieträger verfeuern, gibt es inzwischen eine Vielzahl alternativer Systeme. Erfahren Sie jetzt alles Wissenswerte zum Thema Heizung.

29.06.2018
Mit dem Gas-Brennwert-Wandgerät „Vitodens 300-W“ von Viessmann haben Sie Ihre Heizung stets unter Kontrolle. Dank der serienmäßigen LAN-Schnittstelle haben Sie die Möglichkeit, mit Ihrer Heizung jederzeit via Smartphone oder Tablet zu kommunizieren und so unter anderem den aktuellen Energieverbrauch einzusehen. Foto: Viessmann | Zur Fotostrecke

Die Suche nach einer neuen Heizung gestaltet sich mitunter schwierig, denn viele zum Teil höchst unterschiedliche Produkte sind inzwischen auf dem Markt und konkurrieren um die Gunst der Verbraucher. Neben traditioneller Heiztechnik, die Heizwärme durch den Einsatz der altbekannten Energieträger Erdgas und Heizöl gewinnt, drängen verstärkt alternative und höchst effiziente Heizsysteme auf den Markt. Egal, ob Sie ein Neubau mit einer neuen Heizung ausstatten oder Ihr in die Jahre gekommenes Heizsystem modernisieren möchten: Die Unternehmen der Heizungsbranche halten für jedes Einsatzgebiet die richtige Heiztechnik bereit.

Ölheizung und Gasheizung

Bei Öl- und Gasheizungen ist die sogenannte Brennwerttechnik schon seit den 1990er-Jahren Stand der Technik. Eine Heizung mit Brennwerttechnik macht zusätzlich zur Verbrennungswärme auch noch die in den Abgasen enthaltene Kondensationswärme nutzbar und erzielt so eine deutlich höhere Energieeffizienz als eine Heizung mit veralteter Heiztechnik.
Laut einer Studie des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO), können mit einer Heizungsmodernisierung, dem Umstieg auf Brennwerttechnik bis zu 30 Prozent der Energiekosten gespart werden. Öl-Brennwertkessel und Gas-Brennwertkessel gehören auch heute noch zu den am häufigsten installierten Heizsystemen. Sie sind technisch ausgereift, preiswert in der Anschaffung und arbeiten zuverlässig.

Wärmepumpe

In den vergangenen Jahren wurde die Wärmepumpe immer beliebter. Heute wird bereits jeder vierte Neubau mit einer solchen Heizung ausgestattet. Allein im Jahre 2017 konnte die Branche laut Statistik des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) deutschlandweit über 70.000 ihrer Produkte installieren. Wärmepumpen arbeiten vereinfacht ausgedrückt wie ein umgekehrter Kühlschrank. Anders als ein Kühlschrank, der seinem Innenraum Wärme entzieht und nach außen abführt, entnimmt eine Wärmepumpenheizung die in Erdreich, Grundwasser oder Luft gespeicherte Energie und macht diese für Heizzwecke nutzbar. Eine Wärmepumpe ist der richtige Partner für ein Flächenheizsystem, lässt sich aber auch problemlos mit konventionellen Heizkörpern betreiben.

Solarthermie

Die Solarthermie nutzt die Kraft der Sonne, um damit das Brauchwasser zu erwärmen oder Heizwärme bereitzustellen. Und das lohnt sich: Im Idealfall lassen sich mit einer thermischen Solaranlage nämlich bis zu 40 Prozent des Gesamtwärmebedarfs eines Gebäudes ohne den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase durch die Heizung und bei geringen Kosten decken. Das Herzstück einer Solarthermieanlage sind die Solarkollektoren, die die Sonnenstrahlen „einfangen“ und diese Wärmeenergie an den Wärmekreislauf weitergeben. Über einen Wärmetauscher wird diese Wärmeenergie dann einem Pufferspeicher zugeführt, wo sie für die Erwärmung des Brauchwassers oder als Heizwärme nutzbar gemacht wird. Abgesehen von den Stromkosten, die für die Regelungstechnik anfällt und sich pro Jahr auf rund 15 Euro belaufen, arbeitet eine Solaranlage vollkommen kostenneutral.

Scheitholzkessel und Pelletheizung

Egal, ob Pelletheizung, Scheitholzkessel, Hackschnitzelheizung oder Kaminofen: Eine Heizung, die Wärmeenergie durch das Verbrennen von Holz bereitstellt, werden immer beliebter. Bauherren, die sich mit dem Gedanken tragen ihren Heizwärmebedarf mit einem Scheitholzkessel zu decken, sollten sich aber darüber im Klaren sein, dass solch eine Heizung jede Menge Anforderungen an ihren Besitzer stellt. Regelmäßig muss der Abbrand kontrolliert und gegebenenfalls neues Holz nachgelegt werden. Mehr Komfort bietet da schon eine Pelletheizung oder eine Hackschnitzelheizung. Diese beiden Systeme arbeiten vollkommen autonom und stehen einem konventionellen Heizsystem, wie etwa einer Gasheizung, in nichts nach.
Kaminöfen gibt es in vielen verschiedenen Varianten. Sowohl klassische mit Stückholz beheizte, als auch moderne mit Pellets befeuerte Öfen stehen zur Wahl. Ein Kaminofen ersetzt keine Heizung, ist aber eine attraktive Ergänzung und kann helfen, die Heizkosten zu senken.

Mikro-Blockheizkraftwerk

Ein Mikro-Blockheizkraftwerk arbeitet nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und deckt eine Heizlast zwischen 15.000 und 25.000 Kilowattstunden pro Jahr. Mittels eines Verbrennungsmotors, der einen Generator antreibt, wird elektrischen Strom erzeugt, die Abwärme zum Heizen der Gebäude und Brauchwassererwärmung genutzt. Erzeugt das Mikro-Blockheizkraftwerk mehr Strom, als die Hausbewohner verbrauchen, werden die Stromüberschüsse ins öffentliche Stromnetz eingespeist und im Rahmen staatlicher Förderung vergütet.

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Ölheizung

Mit einem Öl-Brennwertkessel sinken der Heizölverbrauch und der Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase. Noch mehr Heizöl können Sie sparen, wenn Sie Ihre Ölheizung erneuern und Ihren Brennwertkessel mit einer Solarthermieanlage koppeln. Erfahren Sie jetzt mehr zum Thema Ölheizung.

Fachhandwerker beim Heizungstausch

Heizungsoptimierung

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Informieren Sie sich jetzt zum Thema Heizungsmodernisierung.

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Wer ein neues Eigenheim errichten oder ein bestehendes sa­nieren möchte, sieht sich heute mit deutlich mehr Entscheidun­gen konfrontiert als die Bauherren vor einigen Jahren. Das hängt mit den gesetzlichen Vorgaben zur Energieeinsparung und vor allem mit der enorm gewachsenen Angebotsvielfalt in Sachen Wärmeerzeugung zusammen. Worauf müssen Sie achten, wenn Sie eine Heizung kaufen möchten?

Moderne Heizung mit Öl-Brennwerttechnik

Heizungssanierung

Wenn Ihre Heizung allmählich in die Jahre kommt, treibt das nicht nur Ihre Ausgaben für Heizöl oder Gas in die Höhe, sondern geht auch mit einem übermäßigen Ausstoß klimaschädlicher Schadstoffemissionen einher. Mit einer Heizungssanierung können Sie dem schnell ein Ende bereiten. Hier erhalten Sie wichtige Informationen und Tipps rund um das Thema Heizungssanierung.

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Brennwertkessel

Mit einem Brennwertkessel können Sie Ihr Zuhause besonders effizient heizen. Der Vorteil: Eine Heizung mit Brennwerttechnik schöpft den Energiegehalt, der in den Abgasen von Gas und Heizöl steckt, nahezu restlos aus. So hilft ein Brennwertkessel nicht nur die Energiekosten zu senken, sondern zusätzlich auch das Klima zu schützen. Lesen Sie jetzt alles Wissenswerte zum Thema Brennwertkessel.

SHK-Handwerker erklärt Kundin ihre neue Heizung

Hybridheizung

Eine Hybridheizung ist eine Kombination mindestens zweier Wärmequellen. Oft werden Öl- oder Gasbrennwertkessel mit einer Solarthermie-Anlage zu einem Heizsystem zusammengeschlossen. Auch die Integration eines wassergeführten Kaminofens ist sehr beliebt. Lesen Sie jetzt alles über die Hybridheizung.

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Hausbesitzer, die keine Scheu vor innovativer Technik haben, sollten sich mit dem Thema Brennstoffzellenheizung befassen: Brennstoffzellen-Heizgeräte arbeiten gemäß dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung und produzieren in einem einzigen Arbeitsschritt Heizwärme und elektrischen Strom. Informieren Sie sich jetzt zur Brennstoffzellenheizung.

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Mikro-Blockheizkraftwerke sind mehr als nur ein Heizsystem: Neben Heizwärme liefern sie nämlich auch elektrischen Strom, der selbst verbraucht oder dank gesetzlich garantierter Einspeisevergütung zum Festpreis verkauft werden kann. Hier gibt's Informationen zum Mikro-Blockheizkraftwerk.

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