Fußbodenheizung selbst verlegen – Mehr Wohngemütlichkeit, weniger Kosten

Jeder zweite Bauherr von Ein- und Zweifamilienhäusern entscheidet sich heute für den Einbau einer Fußbodenheizung. Und auch bei Renovierungen wird sie immer beliebter. Kein Wunder, denn die Vorzüge liegen auf der Hand.

18.09.2018 | Anzeige
Durch die eigene Verlegung der Fußbodenheizung können Bauherren und Modernisierer jede Menge Kosten sparen. Foto: © Selfio GmbH / jackfrog @ Fotolia | Zur Fotostrecke

Wer eine Fußbodenheizung hat, muss den Luxus warmer Füße nie mehr missen. Die behagliche Wärme, die sie ausstrahlt, ist neben der Energieeinsparung sicherlich das stärkste Argument für diese moderne Heizform. Was viele nicht wissen: Die Montage einer Fußbodenheizung kann man mit ein wenig Anleitung ganz einfach selbst übernehmen. So können Bauherren und Modernisierer durch Eigenleistung zusätzlich Kosten sparen. Die passende Unterstützung bietet der Online-Shop selfio.de. Hier erhalten Selberbauer kostenlose Beratung und Hilfestellung bei der Entscheidung für die richtige Fußbodenheizung. Zur Auswahl stehen vier Systeme. Welches passt, hängt von den Gegebenheiten vor Ort ab: Geht es um einen Neubau oder eine Sanierung? Welche Aufbauhöhe steht zur Verfügung? Trägt die Decke einen Nassestrich? Wie viel Zeit ist für die Verlegung?

Die Klassiker

Beim Tackersystem (siehe auch die Schritt-für-Schritt-Anleitung in unserer Bildergalerie) werden die Rohre mit Ankerclips auf der Systemplatte fixiert. Das dafür notwendige Tackergerät kann bei Selfio gemietet oder gekauft werden. Die Aufbauhöhe liegt in der Regel zwischen 7,1 und 9,6 Zentimetern (ohne weitere Zusatzdämmung). Das Tackersystem bietet große Flexibilität bei der Befestigung der Heizrohre, denn die Abstände sind, je nach Wärmebedarf, frei wählbar. Dafür bietet die Rasterabdeckfolie auf der Systemplatte Orientierung, da sie mögliche Verlegeabstände anzeigt. Die Montage des Noppensystems ist besonders unkompliziert: Alternative Verlegeabstände sind durch die Noppen vorgegeben, das Rohr wird mit dem Fuß einfach eingedrückt. Somit werden für die Montage keine Spezialwerkzeuge benötigt und Abstände können sauber eingehalten werden. Dämmelement, Folienabdeckung und Rohrhalter (in Form von Noppen) bilden bei einer Aufbauhöhe zwischen 5,1 und 9,6 Zentimetern eine Einheit. Bei beiden Systemen handelt es sich um sogenannte Nassestrichsysteme.

Spezielle Fußbodenheizungssysteme

Für Selberbauer ebenfalls gut geeignet sind Trockenestrichsysteme. Vor allem bei Zeitdruck sind sie ideal, da die Heizung mit Trockenestrichplatten belegt, statt in den Nassestrich eingegossen wird. Das System bringt keine Feuchtigkeit in die Räume und ist besonders für Renovierungen, Holzdecken und Bauen unter Zeitdruck geeignet. Weitere Vorteile sind die hohe Reaktionsgeschwindigkeit und das geringe Eigengewicht pro Quadratmeter bei einer Aufbauhöhe ab 4,3 Zentimetern. Noch flacher ist nur das Dünnschichtsystem Mini: Da ein spezieller Nassestrich (Nivellierestrich) direkt mit dem bestehenden Untergrund verbunden wird, kommt man mit nur 2,3 Zentimetern Aufbauhöhe aus.

Mit einer selbst verlegten Fußbodenheizung lassen sich die vielen Vorteile dieser Wärmequelle gleich noch besser genießen. Da eine Fußbodenheizung unter dem Bodenbelag versteckt liegt, bietet sie viele Möglichkeiten für die Wohnraumgestaltung. Zudem gehört dauerndes Verstellen des Thermostats aufgrund des Selbstregeleffekts der Vergangenheit an und auch das lästige Abstauben der Heizkörper entfällt.

Mehr unter www.selfio.de/de/heizung/fussbodenheizung

  • Selfio GmbH
    Drieschweg 9
    53604 Bad Honnef

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