Lichtschachtabdeckung – Keller als Wohnraum? Besonders im Sommer angenehm!

Keller müssen nicht muffig, modrig und von Ungeziefer befallen sein. Es kommt darauf an, wie der Keller gebaut und vor allem ausgebaut ist. Der Keller muss trocken, gedämmt und geheizt sein, um Schimmelbildung zu vermeiden. Licht kommt durch den Lichtschacht. Fußbodenbelag, Wandgestaltung und Lichtführung sorgen dann für eine angenehme Wohnatmosphäre.

05.08.2019

Wenn im Sommer die Temperaturen über 25° C steigen, ist der Gang in den Keller richtig angenehm. Im Schnitt ist es hier etwa 5° C kühler, und das sogar bei offenen Treppenhäusern. Warum ist das so? Die Sonneneinstrahlung heizt das Mauerwerk über der Erde auf, auch das Dach gibt Wärme an die Wohnräume ab. Im Winter ist das sehr angenehm, im Sommer eine Qual. Die Wände des Kellers sind dagegen meist etwas feucht. Sie sind außen nicht von warmer Luft umgeben, sondern von feuchtem, kühlem Erdreich. Das entzieht den Mauern die Hitze und verhindert, dass sie sich im Sonnenlicht aufheizen. Aber mit dieser kühlen Feuchtigkeit muss man eben auch umgehen können, wenn der Keller als Wohnraum ausgebaut wird.

Trockenlegen, Dämmen, Heizkörper: Schimmel vermieden, Vorteile des Kellers nutzen

Es ist durchaus normal, dass das Mauerwerk im Keller etwas feuchter ist. Je älter ein Haus ist, desto mehr Feuchtigkeit sitzt im Keller. Soll der Keller für Wohngebäude ausgebaut werden, muss erst einmal das Mauerwerk trockengelegt werden. Die einfachste Methode ist, die Mauern rund um das Gebäude bis zur Tiefe der Bodenplatte freizulegen und trocknen zu lassen.

Während das passiert, kann man sich schon Gedanken über die Lichtschächte machen: Wohnraum ist dann richtig angenehm, wenn die Lichtführung stimmt. Lichtschächte werden normalerweise schon beim Bau eines Hauses angelegt. Sie können eventuell erweitert, müssen aber auf jeden Fall abgedeckt werden. Eine gute Abdeckung verhindert, dass Schmutz, Tiere und Regenwasser in den Lichtschacht gelangen. Zur Verfügung stehen einfache Roste und Gitter, die den Lichtschacht oben begrenzen. Diese können durch feinmaschige Metallnetze ergänzt werden. Spezialisierte Anbieter wie Schulz-Dobrick beraten, wann welche Art der Abdeckung sinnvoll ist und bieten sogar Acrylglas an.

Wohnraum im Keller
Foto: Charles PH on Unsplash

Häuser, die in den 1970er Jahren oder später gebaut sind, wurden in der Regel bereits gegen Feuchtigkeit versiegelt. Hier reicht ein Trocknungsgerät, um die klamme Luft zu vertreiben. Gebäude, die nach 2000 erbaut wurden, sind dagegen schon mit Dämmplatten ausgestattet. Hier muss gar nicht viel gemacht werden. Ansonsten ist eine Innendämmung sinnvoll, auch der Boden sollte gedämmt werden. Außerdem müssen die Räume mit Heizkörpern versehen werden, sofern das beim Bau noch nicht passiert ist.

Beim Innenausbau besondere Anforderungen beachten

Oberirdische Räume sind im Sommer sehr warm, da sind kühle Wände und kühle Fußböden willkommen. Sind die Wände verputzt oder aus Naturstein, Böden und Wände vielleicht gefliest, ist das angenehm. Im Keller ist das anders, denn hier transportieren Böden und Wände auch bei einer guten Innendämmung noch Kälte in den Raum. Angenehmer ist es, wenn die Wände mit Rigipsplatten versehen und tapeziert oder mit Kork verkleidet werden. Böden können mit Kork oder Teppich ausgelegt werden, Holz und Laminat sind ebenfalls etwas wärmer. Fliesen und Naturstein sind dagegen im Keller eher ungünstig. Auch die Beleuchtung spielt eine wichtige Rolle: Künstliches Licht gibt dem Keller oft eine höhlenartige, düstere Atmosphäre. Ein nicht ganz so warmes Licht von mehr als 2.200 Kelvin sorgt für Tageslicht-Gefühl, in den Schlafräumen sind weniger als 2.200 Kelvin dagegen angenehmer.

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