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Blockbauweise – Alle Informationen zum Blockhaus

Blockhäuser bieten ihren Bewohnern viele Vorteile. Neben einem behaglichen Wohngefühl, können Häuser in Blockbauweise vor allem mit einem nahezu perfekten Raumklima überzeugen. Ein weiteres Plus ist die hohe Energieeffizienz, die jedem Blockbau praktisch von Natur aus zu Eigen ist. Holen Sie sich jetzt alle Infos zur Blockbauweise.

Für das Online-Lexikon Wikipedia ist „ein Blockhaus […] ein in Blockbauweise errichtetes Gebäude mit Wänden aus übereinanderliegenden, rohen oder bearbeiteten Baumstämmen.“ Für uns ist ein Wohnhaus in Blockbauweise eine lohnende Alternative: Bauherren, die sich für ein Blockhaus entscheiden, erhalten ein Eigenheim mit Charatker, mit Ecken und Kanten – und ganz viel Charme. Bild: Fullwood

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Léonwood Rundstammhaus Österreich Außenansicht

Bauinteressierte, die noch auf der Suche nach dem richtigen Fertighaus-Unternehmen sind, können unseren speziellen Service nutzen und sich gerne von den Angeboten in unserer Traumhaussuche inspirieren lassen oder Kontakt zu Herstellern in ganz Deutschland aufnehmen, um weiteres Informationsmaterial anzufordern.

Zusammenfassung:

  • Die Blockbauweise in ihrer traditionellen Form, nämlich als einschalige Vollholzkonstruktion, beruht auf viel Handwerksarbeit.
  • Ein traditionell gebautes Blockhaus lässt sich an den runden, ganzen Holzstämmen erkennen.
  • Das Blockhaus als einschalige Vollholzkonstruktion wird zunehmend von mehrschichtigen Wandaufbauten mit innenliegender Dämmung abgelöst.

Zur Blockbauweise, die auch als Massivholzbauweise bezeichnet wird, zählen sowohl Konstruktionen aus Vollholz (Holzbalken und -bohlen) sowie Konstruktionen mit mehrschaligem Wandaufbau, die über eine Außen-, Kern- oder Innendämmung verfügen. Nicht selten sind auch diverse Mischformen anzutreffen, die die verschiedenen Bauweisen miteinander kombinieren.

Blockbauweise in einschaliger Vollholzkonstruktion

Die traditionelle Blockbauweise ist eine der ältesten Bautechniken überhaupt. Schon vor sehr langer Zeit haben Menschen in Europa und Asien damit begonnen, Blockhäuser zu errichten und deren Bauweise immer weiter zu verbessern. In Deutschland gibt es heute einige Fertighaus-Anbieter, die diese traditionelle Art des Hausbaus anbieten. Zu nennen sind neben Fullwood zum Beispiel auch LéonWood und Nordic-Haus.
Von außen lässt sich ein traditioneller Blockbau leicht an den ganzen Holzstämmen erkennen, die in der Horizontalen aufeinandergeschichtet sind. Die Rundhölzer werden zwecks Fugenabdichtung ausgefräst und an den Hausecken sowie an den Stößen mit den Zwischenwänden verzahnt oder überlappt. Bei der traditionellen Blockbauweise sind die Blockbohlen beim Wandaufbau mit einer doppelten oder dreifachen Nut oder einer eingenuteten Feder fest miteinander verbunden. Für zusätzliche Winddichtigkeit werden beim Bau mancher Blockhäuser Filze oder Mineralwolle verwendet, die zwischen den Rundhölzern eingebracht sind. Allgemein gilt: Die traditionelle Blockbauweise ist hohe Handwerkskunst und beruht auf viel Handarbeit.

Blockbauweise mit Doppelblockwand

Neben der Blockbauweise mit einer einschaligen Vollholzkonstruktion werden heute Blockhäuser mit mehrschichtigen Wandaufbauten immer beliebter. Sowohl bei der Blockbauweise mit Doppelblockwand als auch bei der Blockbauweise mit Blockbalkenwand bestehen die Wände nicht länger aus einem massiven Block, sondern aus zwei fünf bis zehn Zentimeter dicken Bohlenwänden, zwischen denen eine Innendämmung eingebracht ist. Raumseitig ist die Dämmung mit einer Dampfsperre oder -bremse gegen eindringende Feuchtigkeit, ohne die sich schnell Schimmel bilden könnte, geschützt.
Mehrschichtige Wandaufbauten beim Blockhaus haben zwei große Vorteile. Zum einen wäre zu nennen, dass bei geringeren Wandstärken gleich gute oder sogar bessere Dämmwerte als bei einschaligen Konstruktionen erreicht werden können. Zum anderen verbessert sich aufgrund der Wärmedämmung und Dampfbremse die Luftdichtigkeit der Gebäudehülle.

Wohltuendes Raumklima

Eine Massivholzwand reagiert träge auf sich verändernde Luftfeuchte, langfristig nimmt sie große Mengen auf und bindet Schadstoffe. Die Luftfeuchte liegt bei idealen 40 bis 60 Prozent. Denn ein Blockhaus speichert je nach Größe mehrere hundert bis tausend Liter Wasser. Es entzieht der Raumluft bei hoher Luftfeuchte viel Wasser, das es bei sinkender Luftfeuchte wieder abgibt. Bewohner empfinden es zudem als sehr angenehm, wenn sich die Temperatur der Innenwandoberflächen möglichst wenig von der Raumluft und der Körpertemperatur unterscheidet – das hat die Deutsche Gesellschaft für Holzforschung mehrfach beschrieben. Holzinnenwände schaffen diese Situation, weil Holz im Vergleich zu Glas oder Stein nur gering wärmeleitfähig ist. Der Effekt: Holzhausbewohner fühlen sich bereits bei zwei bis drei Grad niedrigeren Temperaturen behaglich. Medizinische Studien beweisen zudem: Massivholz beruhigt: Bewohner eines Holzhauses leiden seltener unter Stresssymptomen wie Herzrasen oder Bluthochdruck. Besonders Allergiker schätzen das gleichsam gesunde wie wohltuende Raumklima.

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Blockhaus Vorteile

  • Raumklima: Ein Blockhaus bietet seinen Bewohnern ein gesundes Raumklima mit einer optimalen Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 55 Prozent. Außerdem überzeugt ein Blockhaus über das ganze Jahr hinweg mit komfortablen Wohlfühltemperaturen. Im Sommer bleibt es aufgrund der massiven Holzwände angenehm kühl und im Winter mollig warm.
  • Ökologie: Holz ist ein nachwachsender Rohstoff, der große Mengen CO2 dauerhaft bindet und so das Klima entlastet.
  • Schnelle Montage: Bei Blockhäusern in Fertigbauweise werden komplette Wandelemente im Werk vormontiert, auf die Baustelle geliefert und dort innerhalb weniger Tage zusammengebaut. Aber auch bei einem Blockhaus, das Balken für Balken errichtet wird, ist die Bauzeit gegenüber einem Massivhaus verkürzt, da keine Trocknungszeiten (von Putz, Beton, etc.) eingehalten werden müssen.

Blockhaus Nachteile

  • Setzungen: Unter Umständen setzt sich ein Blockhaus. Wichtig ist es daher, die Pläne für ein Blockhaus nur von ausgewiesenen Spezialisten erstellen und dieses später nur von geschulten Handwerkern montieren zu lassen.
  • Schädlingsbefall: Ein Blockhaus sieht sich gerne einmal dem Angriff von Schädlingen ausgesetzt und muss daher dauerhaft geschützt werden.
  • Kosten: Ein hochwertiges Blockhaus hat seinen Preis und ist in der Regel genauso, wenn nicht sogar etwas teurer als ein vergleichbares Massivhaus. Die Preise für ein Blockhaus variieren mit der Qualität der verarbeiteten Stämme.

Brandschutz beim Holzhaus

Das Thema Brandschutz beim Holzhaus ist vielen Bauherren besonders wichtig. Häufig stößt man auf das gängige Vorurteil, ein Holzhaus würde anders als ein Massivhaus mit einem erhöhten Brandrisiko aufwarten. Tatsache ist jedoch, dass ein Holzbau nicht häufiger brennt als ein Gebäude mit anderer Bauweise. Außerdem wird Holz im Brandfall sogar ein günstiges Verhalten attestiert: Beim Brand bildet nämlich die entstehende Holzkohle eine natürliche Schutzschicht, die das Holz darunter vor einem weiteren Abbrennen und damit vor möglichen Stabilitätsverlusten bewahrt. Dass Holzhäuser kein erhöhtes Brandrisiko aufweisen, ist übrigens auch daran abzulesen, dass Versicherungen einen Holzbau gleich einstufen wie andere Gebäude.