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Plusenergiehaus – Das Haus mit dem Plus an Energie

Ein Plusenergiehaus ist mehr als „nur“ ein Effizienzhaus! Ein Plusenergiehaus erzeugt dank einer Photovoltaikanlage auf dem Dach in der Summe mehr Energie, als die Bewohner des Hauses für Heizen, die Bereitstellung von Warmwasser, für Beleuchtung und Elektrogeräte benötigen. Damit machen Häuser mit Plusenergie ihre Bewohner nicht nur unabhängig von steigenden Energiepreisen, sondern erzeugen darüber hinaus auch noch überschüssigen Strom, der selbst verbraucht oder in das öffentliche Netz eingespeist werden kann. Holen Sie sich jetzt alle wichtigen Informationen zum Thema Plusenergiehäuser.

Attraktives Gebäude mit geringem Energiebedarf und einem Plus an Energie – Das Plusenergiehaus „Ixeo“ von Kern-Haus verbindet Design und Funktionalität. Das Architektenhaus mit Flachdach und über 250 m² Wohnfläche gliedert sich in drei Einheiten: Doppelgarage mit Geräte- und Haustechnikraum sowie einer Arbeits- und zweigeschossigen Wohnwelt. Foto: Kern-Haus

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Bauinteressierte, die noch Hilfe bei der Suche nach dem richtigen Fertighaus-Unternehmen brauchen, können unseren speziellen Service nutzen und sich gerne von den Angeboten in unserer Traumhaussuche inspirieren lassen oder Kontakt zu Herstellern in ganz Deutschland aufnehmen, um weiteres Informationsmaterial anzufordern.

Zusammenfassung:

  • Das Plusenergiehaus weist eine positive Energiebilanz auf: dank einer perfekt gedämmten Gebäudehülle, energieeffizienter Heiztechnik sowie einer Photovoltaikanlage und/oder einer thermischen Solaranlage produzieren Plusenergiehäuser mehr Energie, als sie über das Jahr gesehen verbrauchen.
  • Bauinteressierte, die ein Plusenergiehaus bauen möchten, sollten möglichst mehrere Musterhäuser in ihrer Nähe besuchen, Kontakt zum Hersteller aufnehmen und sich intensiv beraten lassen.
  • Mit der Photovoltaikanlage auf dem Dach können Plusenergiehäuser einen Überschuss an Solarstrom von 1.500 – 3.000 kWh erzielen.

Dem Plusenergiehaus gehört die Zukunft! Anders als ein KfW-Effizienzhaus, dessen Bauweise daraufhin optimiert wurde, im Jahresmittel möglichst wenig Energie zu verbrauchen, kann ein Plusenergiehaus dank seiner technischen Ausstattung sogar einen Überschuss erzeugen.

Was ist ein Plusenergiehaus?

Ein Plusenergiehaus wird von Architekten oder Fertighaus-Unternehmen so geplant und gebaut, dass es möglichst wenig Energie verbraucht beziehungsweise verliert. Eine nahezu perfekte Wärmedämmung für die Fassade gehört daher bei Plusenergiehäusern ebenso zum Standard wie Fenster mit Dreifach-Isolierverglasung und eine kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung, die für eine permanente Frischluftzufuhr ohne große Wärmeverluste sorgt.
Für das eigentliche Plus an Energie wirde eine leistungsstarke Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert, die mit einem Solarstromspeicher gekoppelt und entsprechender Steuerungstechnik ausgestattet ist. Mit dem Stromspeicher lässt sich die kostenlose Sonnenenergie so lange bevorraten, bis sie von den Hausbewohnern abgerufen wird. Zusätzliche Haustechnik, wie zum Beispiel eine Solarthermieanlage für Warmwasser und zur Heizungsunterstützung oder eine energieeffiziente Wärmepumpe, runden das auf Effizienz getrimmte Energiekonzept des Hauses elegant ab. Um ihren Energieverbrauch deutlich zu reduzieren, setzen die Bewohner von Häusern mit Plusenergie außerdem auf den Einsatz einer sparsamen Fußbodenheizung, auf eine energiesparende Beleuchtung (Stichwort: LED), auf energieeffiziente Haushaltsgeräte und auf eine intelligente Vernetzung der gesamten Gebäudetechnik durch Hausautomation.

Unser Tipp für alle Bauinteressierten, die mit dem Gedanken spielen, sich ein Einfamilienhaus mit Plusenergie zu bauen: Besuchen Sie doch das eine oder andere Musterhaus in Ihrer Nähe und informieren Sie sich dort im Zuge einer ausführlichen Beratung über das Konzept eines Plusenergiehauses. Musterhäuser in Deutschland, Österreich und der Schweiz können Sie schnell und bequem über unseren Service ausfindig machen: Unsere große Musterhausliste.

Solarstrom – Netzeinspeisung oder Eigenverbrauch?

Ein Plusenergiehaus erzeugt dank seiner Photovoltaikanlage jedes Jahr einen großen solaren Stromüberschuss, der sich in das öffentliche Stromnetz einspeisen oder aber direkt vor Ort selbst verbrauchen lässt. Das Plus an Solarstrom beläuft sich in der Regel auf etwa 1.500 bis 3.000 Kilowattstunden pro Jahr.
Die Einspeisung in das öffentliche Netz war in Deutschland vor einigen Jahren noch ein äußerst lohnendes Geschäft, mit dem die Haushaltskasse finanziell aufgebessert werden konnte. Nach diversen Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), und den damit verbundenen Kürzungen bei der Einspeisevergütung, ist jetzt der Eigenverbrauch die lukrativste Art, den eigenen Solarstrom sinnvoll zu verwerten. Mit dem Solarstrom vom eigenen Dach können die Bewohner von Plusenergiehäusern nicht nur den Betrieb ihrer Wärmepumpe, ihrer Waschmaschine oder ihrer Gefriertruhe sichern, sondern zum Beispiel auch in Sachen Elektromobilität voll durchstarten.
Voraussetzung für einen energieeffizienten Eigenverbrauch von Solarstrom ist ein Stromspeicher und ein ausgeklügeltes Energiemanagement-System. Mit einem solchen Speicher wird ein jährlicher Eigenverbrauchsanteil – wie die Verbraucherzentrale vorrechnet – von etwa 60 Prozent erreicht. Der Rest des überschüssigen Stroms, den Ihre Anlage liefert, wird in das öffentliche Netz eingespeist und selbstverständlich vergütet.

Was kostet ein Plusenergiehaus?

Es dürfte für jeden Bauherren, und die, die es noch werden wollen, einleuchtend sein, dass die Kosten für Plusenergiehäuser höher ausfallen als für „normale“ Effizienzhäuser. Doch wie hoch ist der tatsächliche finanzielle Mehraufwand? Manche Quellen beziffern ihn auf rund 15 Prozent, andere gehen sogar von 30 Prozent aus. Erklärbar wird diese Preissteigerung mit der höherwertigen Ausstattung (verbesserte Dämmung, hochwertige Fenster, Photovoltaikanlage + Stromspeicher, etc.), die ein Plusenergiehaus erst zu dem macht, was es ist: nämlich ein kleines, privates Kraftwerk!
Für diejenigen, denen der Bau eines Plusenergiehauses jetzt zu teuer ist, gibt es eine gute Nachricht: Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) gewährt für jedes Plusenergiehaus eine finanzielle Förderung, die die Mehrausgaben zumindest in Teilen aufwiegt. Interessenten sollten Kontakt mit den Beratern ihrer Hausbank aufnehmen, die den Antrag auf Fördermittel der KfW abwickeln, und sich intensiv beraten lassen. 

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