Wohn- oder Nutzkeller – Erweitern Sie Ihre Möglichkeiten

Die Frage, ob Sie Ihr Eigenheim am besten mit einem Wohn- oder Nutzkeller bauen, sollten Sie nicht auf die leichte Schulter nehmen. Mit einem Wohnkeller vergrößern Sie Ihren Wohnraum, mit der Entscheidung für einen Nutzkeller steht Ihnen immer Lagerraum und ausreichend Platz für die Unterbringung der Gebäude- und Heiztechnik zur Verfügung. Erfahren Sie jetzt alles Wissenswerte zum Thema Wohn- oder Nutzkeller.

18.05.2018
Fertigkeller von glatthaar
Wohn- oder Nutzkeller? Häuser mit einem Kellergeschoss bieten nicht nur zusätzlichen Stau- oder Wohnraum, sondern erzielen bei einem etwaigen Wiederverkauf einen höheren Wert. Foto: glatthaar-fertigkeller

Zusammenfassung:

  • Der Nutzkeller gehört zu den Kalträumen und braucht darum auch keine Dämmung. Der Wärmeschutz für die Kellerdecke ist aber unerlässlich.
  • Der Wohnkeller schafft nach seiner Fertigstellung zusätzlichen Wohnraum und ist mit einem Wärmeschutz gegen Energieverluste gewappnet.
  • Der „Hobbykeller“ von Bürkle lässt sich individuell auf das spätere Anforderungsprofil der Baufamilie abstimmen.
  • Ein Wohnkeller lässt sich so ausführen, dass er später als Einliegerwohnung vermietet werden kann, um die Baukosten zu refinanzieren.

Für Bauherren, die die Frage Keller oder Bodenplatte abschließend geklärt und sich für den Bau eines Kellers entschieden haben, steht gleich die nächste Entscheidung an: Soll es ein Wohn- oder Nutzkeller sein?

Eine der wichtigsten Entscheidungen beim Hausbau

Keller ist nicht gleich Keller. Doch worin unterscheiden sich Nutz- und Wohnkeller genau? Erst wenn Sie bei dieser Frage klar sehen, lässt sich eine Entscheidung für die eine oder andere Variante treffen.
Seine Bestimmung findet der Nutzkeller als Lager- und Stauraum. Egal, ob es sich dabei um ausrangierte Möbel, die Winterkollektion Ihrer Gattin oder das Spielzeug Ihrer Kinder handelt: Alles bekommt hier seinen angestammten Platz, was nicht in den Wohnräumen untergebracht werden kann beziehungsweise untergebracht werden soll. Des Weiteren dient der Nutzkeller als Heimat für die Heiz- und Haustechnik. Hier haben beispielsweise die kontrollierte Wohnraumlüftung, die Pelletheizung oder der Pufferspeicher für die Solarheizung ihr Zuhause. Ein Nutzkeller zählt zu den Kalträumen und kommt daher ohne eine Kellerdämmung aus. Allein für die Kellerdecke ist der Wärmeschutz unerlässlich: Die Kellerdeckendämmung sorgt dafür, dass Sie in den Wohnräumen darüber keine kalten Füße bekommen und Ihre Heizkosten möglichst gering ausfallen.

Ein Wohnkeller bietet neben Lager- und Stauraum auch noch zusätzlichen Wohnraum. Anders als ein reiner Nutzkeller, wird ein Wohnkeller mit einer lichten Rohbauhöhe von etwa 2,50 Metern geplant und schließlich gebaut. Nach dem Verlegen des Estrichs kommen Sie so in den Genuss einer Raumhöhe von circa 2,30 Metern. Ein weiterer Unterschied zwischen Nutz- und Wohnkeller hat mit dem Thema Dämmung zu tun. Den Wärmeschutz übernimmt in der Regel eine sogenannte Perimeterdämmung, die an Außenwänden angebracht ist und die Heizwärme dort hält, wo sie hingehört: nämlich in Ihrem Wohnkeller.

Neben Wohn- oder Nutzkeller bietet der Fertigkeller-Spezialist Bürkle seinen Kunden noch eine weitere Variante: den Hobbykeller. Er stellt laut Hersteller eine perfekte Kombination aus beiden dar. Neben Nutz- und Lagerfläche bietet er bei einer Raumhöhe von 2,30 Metern zusätzlichen Platz für zum Beispiel eine Hobbywerkstatt oder eine Sauna. Die Flexibilität des Hobbykellers zeigt sich bei der Wärmedämmung: sie ist nämlich abgestimmt auf das individuelle Anforderungsprofil der Baufamilie.

Baulexikon

  • Perimeterdämmung: Als Perimeterdämmung bezeichnet man die Dämmung an einer Kelleraußenwand mit Erdberührung und die Wärmedämmung unterhalb der Bodenplatte. Für die Perimeterdämmung werden nur Dämmstoffe verwendet, die wasser- und druckbeständig sowie verrottungsfest sind: extrudierte Polystyrol-Hartschaumplatten (XPS), expandierte Polystyrol-Hartschaumplatten (EPS) und Glasschaumplatten.
  • Weiße Wanne: Als „weiße Wanne” werden die aus wasserundurchlässigem Beton (WU-Beton) und ohne zusätzliche Abdichtung gefertigten Keller bezeichnet.
  • Drückendes Wasser: Unter drückendem Wasser versteht man Grund- oder Hangwasser, das auf die Abdichtung von Gebäudeteilen (zum Beispiel Keller oder Bodenplatte) Druck ausübt und ins Innere zu gelangen droht. Um Wasserschäden vorzubeugen, sind spezielle Maßnahmen zur Kellerabdichtung vorzunehmen.

Wohnkeller zur Finanzierung des Eigenheims

Ein paar Euro mehr im Portemonnaie täten sicher jedem Bauherr bei der Finanzierung der Baukosten gut. Zukünftige Eigenheimbesitzer, die sich für die Unterkellerung Ihres Hauses entscheiden, sollten daher mehr als nur einen Gedanken daran verschwenden, ihr Untergeschoss so zu planen, dass dieses als zusätzliche Einnahmequelle genutzt werden kann. Stichwort Einliegerwohnung!
Damit Ihre Einliegerwohnung auch als solche anerkannt wird, gilt es einen Blick in die jeweilige Landesbauordnung zu werfen. Dort sind Mindestanforderungen gesetzlich festgeschrieben, die Ihr zukünftiger Wohnkeller zu erfüllen hat, um überhaupt an Dritte vermietet werden zu können. Dabei treten zum Teil große Unterschiede zwischen den einzelnen Bundesländern zu Tage. Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass eine Einliegerwohnung eine geschlossene Einheit mit eigenem Eingang, einer konkreten Mindestraumhöhe und einer exakt definierten Fensterfläche sein muss.

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