Mehrgenerationenhaus – Bauen Sie für die gesamte Familie!

Bauherren, die ein Mehrgenerationenhaus bauen, wissen: Das Zusammenleben von mehreren Generationen unter einem Dach bietet einige Vorteile. Auch die Fertighaus-Unternehmen haben erkannt, dass Mehrgenerationenhäuser drauf und dran sind, in Deutschland Karriere zu machen, und haben ihr Produktportfolio entsprechend erweitert: vom Bungalow, Doppelhaus bis hin zur Stadtvilla haben sie so ziemlich alle erdenklichen Haustypen im Angebot. Hier erhalten Sie interessante Informationen, wenn auch Sie ein Mehrgenerationenhaus bauen möchten.

06.04.2018
Das Mehrgenerationenhaus „HAAS MH HESSDORF 169“ zeigt, wie moderne Fertighäuser Wohnraum flexibel nutzen. Ein offenes Foyer verbindet das Haupthaus mit einem großzügigen Anbau. Dieser kann als eigenes Büro für Selbstständige dienen oder Platz für Gäste, Kinder, Großeltern und das Hobby bieten. Natürlich lässt sich der Anbau des modernen Fertighauses mit Satteldach dank dem separaten Eingang auch als Einliegerwohnung vermieten – eine perfekte Einnahmequelle. Foto: Haas Fertighaus | Zur Fotostrecke

Zusammenfassung:

  • Ein Mehrgenerationenhaus bauen zu wollen, liegt absolut im Trend. Immer mehr Menschen wissen nämlich die Vorteile zu schätzen, die das Zusammenleben mehrerer Generationen unter einem Dach mit sich bringt.
  • Mehrgenerationenhäuser sollten über zwei separate Wohneinheiten verfügen, um den Hausbewohnern ein Leben mit ausreichend Privatsphäre garantieren zu können.
  • Egal, ob Sie ein Einfamilienhaus oder Doppelhaus als Mehrgenerationenhaus bauen möchten: Musterhäuser dienen als perfekte Inspirationsquelle für Ihr persönliches Hausbauprojekt.

Möchten auch Sie ein modernes Mehrgenerationenhaus bauen und mit Ihren Kindern und Eltern gemeinsam unter einem Dach zusammenleben? Falls ja, dann gehören Sie, wie aktuelle Zahlen zeigen, zu einer wachsenden Zahl von Bauherren, die die Vorzüge des Zusammenlebens mehrerer Generationen zu schätzen wissen. Aber Achtung! Nicht alle Immobilien sind mit Blick auf Grundriss und Ausstattung dazu geeignet, als Mehrgenerationenhaus genutzt zu werden. Nur wenn das neue Eigenheim bestimmte Voraussetzungen erfüllt, steht einem harmonischen Miteinander nichts mehr im Wege.

Was ist ein Mehrgenerationenhaus?

Wenn auch Sie für sich und Ihre Familie ein Mehrgenerationenhaus bauen möchten, dann gilt es bereits vor dem Hausbau ein paar entscheidende Dinge zu berücksichtigen. So muss – damit ein harmonisches Zusammenleben von Jung und Alt überhaupt möglich ist – ein Mehrgenerationenhaus vor allem über zwei separate Wohneinheiten beziehungsweise Wohnungen und ausreichend Zimmer verfügen. Im Idealfall sind beide Wohneinheiten über einen eigenen, getrennten Zugang zu erreichen. Nur so lässt sich garantieren, dass alle Bewohner des Hauses über ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und Privatssphäre verfügen, um ihre Selbstständigkeit bewahren zu können. Außerdem sollte das Platzangebot möglichst großzügig bemessen sein. Vor allem ein gemeinsamer Aufenthaltsbereich, der von allen Hausbewohnern gleichermaßen genutzt wird und die Gemeinschaft stärkt, sollte über genügend Wohnfläche verfügen.

Außenansicht Mehrgenerationenhaus Atlanta von Rensch-Haus
Die Stadtvilla „Atlanta“ von Rensch-Haus ist ein klassisches Generationenhaus. Das attraktive Stadthaus mit Walmdach verfügt über einen gemeinsam nutzbaren Eingangsbereich, der das Haupthaus mit einem Bungalow verbindet. Beide Wohneinheiten sind voll funktionstüchtig und gestatten der Familie eigenständiges Zusammenleben. Der an die Villa angeliederte Bungalow kann auch als Wohnraumerweiterung genutzt werden. Foto: Rensch-Haus

Barrierefreies Wohnen im Mehrgenerationenhaus

Barrierefreiheit ist ein absolutes Muss, wenn Sie für sich und die gesamte Familie ein Mehrgenerationenhaus bauen. Berücksichtigen Sie bei der Planung Ihres neuen Familiendomizils unbedingt, dass die Ansprüche an Komfort und Bequemlichkeit mit fortschreitendem Alter kontinuierlich größer werden. So können sich beispielsweise Treppen irgendwann als unüberwindbares Hindernis herausstellen, die den älteren Hausbewohnern den Zugang zu den oberen Etagen des Gebäudes komplett versperren. Aus diesem Grund ist der eingeschossige, treppenfreie Bungalow auch ein bevorzugter Haustyp, wenn es darum geht, ein Generationenhaus zu realisieren. Außerdem sollte von Ihnen berücksichtigt werden, dass Ihr barrierefreies Mehrgenerationenhaus mit Türen ausgestattet wird, die über rollstuhlgerechte Türbreiten verfügen. Tür- und Bodenschwellen haben ebenso wenig in Ihrem neuen Zuhause zu suchen, wie etwa Duschen mit hohem Einstieg.

Mehrgenerationenhaus: Vorteile und Nachteile

Das Leben und Wohnen in einem Mehrgenerationenhaus hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Wir haben diese für Sie aufgelistet:

Die Vorteile

  • In einem Mehrgenerationenhaus ist jeder für den anderen da: sind die Eltern auf Arbeit oder haben wichtige Termine, können die Großeltern ein Auge auf die Kinder werfen. Benötigen die Älteren Betreuung oder Pflege, dann können die jüngeren Generationen hilfreich zur Seite stehen.
  • Die Kosten, die für das Grundstück und den Hausbau anfallen, lassen sich zwischen den späteren Bewohnern beziehungsweise zwischen den Generationen gerecht aufteilen.
  • Bei der Finanzierung von Neben- und Haushaltskosten lässt sich ein Arrangement wählen, bei dem starke Schultern mehr tragen als schwache.
  • Viele Haushaltsgeräte wie Waschmaschine, Trockner oder Gefriertruhe müssen nur einmal für das komplette Eigenheim angeschafft werden.

Die Nachteile

  • Die Bewohner eines Mehrgenerationenhauses leben in engem Kontakt miteinander und müssen daher mit weniger Privatsphäre zurechtkommen als in einem traditionellen Einfamilienhaus. Gesprächs- und Konfliktbereitschaft sind eine wichtige Voraussetzung für dieses Wohnmodell.
  • Ruhe und Stille sind in einem Generationenhaus eher selten an der Tagesordnung. Vor allem für Senioren könnte der Alltag mit kleinen Kindern anstrengend werden. Ein Grund, warum solche Häuser immer mit Rückzugsorten ausgestattet sein müssen.

Außenansicht Architektenhaus Dettingen von Kitzlinger Haus
Große Familien brauchen ein Plus an Wohnfläche: Deutlich mehr als 200 m² hat dieses individuell geplante Architektenhaus von Kitzlinger zu bieten, dessen Architektur eine unverkennbare Nähe zum Bauhausstil aufweist. Aus drei Baukörpern – Haupthaus, Einliegerwohnung und Garage – besteht das komplette Ensemble in Hanglange. Ein Realität gewordener Traum sind die beiden insgesamt etwa 75 m² großen Terrassen. Foto: Kitzlinger

Besuchen Sie ein Musterhaus oder einen Musterhaus-Park

Jeder Bauherr, der plant, ein Mehrgenerationenhaus zu bauen beziehungsweise zu kaufen, sollte im Vorfeld möglichst mehrere Musterhäuser besuchen und vor Ort die Angebote der Fertighaus-Anbieter unter die Lupe nehmen.
Egal, ob Einfamilienhaus oder Doppelhaus: Musterhäuser sind die Aushängeschilder der Fertighaus-Unternehmen. Sie gewähren nicht nur tiefe Einblicke in Architektur und Bauweise, sondern informieren auch zum Thema Haustechnik und Ausstattung. Ein besonderer Service der Hersteller ist der Bauherrenberater, zu dem Sie innerhalb der Öffnungszeiten des Musterhauses Kontakt aufnehmen können und der für die Beantwortung möglicher Fragen oder auch nur für eine grundsätzliche Beratung bereit steht.

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Außenansicht Musterhaus Ancona von Rensch-Haus

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