In vier Schritten zum Keller – Basiswissen zur Kellerauswahl

Die übliche Gretchenfrage, Keller oder Fundamentplatte, sollte gut überlegt sein. Aus zwei Gründen: Die Investitionskosten für ein Haus sind bekanntlich hoch. Eine Fehlentscheidung kann teuer und nachträglich nicht mehr korrigiert werden! Die Weichenstellung ist endgültig. Damit keine Pannen passieren, sollte die Baufamilie vorab alle Informationskanäle nutzen, die üblicherweise zur Verfügung stehen.

14.03.2022
Fertigkeller von Bürkle Kellerbau
Foto: Bürkle Kellerbau

Natürlich gilt es im Vorfeld die Rahmenbedingungen zu prüfen: Angefangen bei der Grundstückssituation, die Baugrund-Beschaffenheit bis hin zu den Genehmigungsfragen. Eine Besichtigung des Grundstücks mit einem Fachmann (Architekt, Haus-, Kellerhersteller usw.) ist sinnvoll, das Gespräch mit den Nachbarn oder auf dem Bauamt kann für Klärung sorgen. Wichtig sind außerdem Informationen über die in Frage kommenden Hersteller: Präsenz am Markt, eigene Fertigung, Musterbauten, Bonität, Güteüberwachung usw.? Zwar gibt es keine absoluten Parameter für Qualität, Einzelhinweise ergeben jedoch ein Gesamtbild, an dem man sich orientieren kann. Das Wichtigste bei allen Überlegungen: Im Vorfeld muss man sich umfassende Informationen einholen!

Schritt 1: Keller ja oder nein?

Diese Frage ist grundsätzlicher Natur, denn spätere Korrekturen sind nicht mehr möglich. Daher sollte sich die Baufamilie einige Fragen stellen und beantworten.

  • Wie will die Familie künftig leben, welche Ansprüche stehen im Raum? Platzbedarf für Kinder, Großeltern, für Hobby, Freizeit und Haustechnik?
  • Wie sind die natürlichen Rahmenbedingungen: Grundstück am Hang, erdbeben- oder hochwassergefährdetes Gebiet, Grundwasser usw.? Die Rahmenbedingungen vor Ort können extrem sein, Lösungen sind dann schwierig und teuer.
  • Ob Standardhaus oder individueller Architekten-Entwurf, ein moderner Fertigkeller in Beton passt sich jedem Grundriss an. Der Maßkeller ist keine Utopie, sondern längst Wirklichkeit.
  • Für den Keller sprechen:
    - Erweiterung des Lebens- und Nutzraums
    - Mehrwert bei späterem Hausverkauf
    - Beitrag zum Wärmeschutz
    - Schutz vor eindringendem Wasser
    - Statische Sicherheit (Hang, gestaffelte Untergeschosse)
    - Die außergewöhnliche Stabilität und Haltbarkeit eines Fertigkellers unterstützen die Nachhaltigkeit beim Bauen
    - Schnelligkeit: Ein moderner Fertigkeller steht innerhalb einer Woche
    - Vorbereitung: Installationen für Elektro oder Sanitär werden bereits werksseitig vorbereitet
    - Seriöse Hersteller bieten verlässliche Festpreise und langfristige Garantien (zehn Jahre, Bürkle Kellerbau!)
Fertigkeller von Bürkle Kellerbau
Foto: Bürkle Kellerbau

Schritt 2: Fertigkeller = Keller der Zukunft

Dank der millimetergenauen, computergestützten Produktion im Werk ist beim Fertigkeller aus Beton ein hohes Qualitätsniveau gewährleistet. Die Fachleute sind sich einig: Dem Fertigkeller gehört die Zukunft! Die Fertigung erfolgt unabhängig vom Wetter, zu fast jeder Jahreszeit können die Bauteile vor Ort montiert werden, das Baukasten-Prinzip ermöglicht vielfache Nutzungsmöglichkeiten, je nach Anforderungsprofil.

Bauinteressenten, die sich über Beton-Fertigkeller informieren wollen, können auf folgende Quellen zurückgreifen:

  • Die Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF) steht für zuverlässig kontrollierte Qualität im Kellerbau. Ihre Mitglieder sind die führenden Hersteller von Fertigkellern: www.kellerbau.info
  • Bestens geeignet zum Einlesen in das Betonthema: www.beton.org
  • Der Güteschutz Beton- und Fertigteilwerke Baden-Württemberg e.V. und vergleichbare Landesverbände helfen bei der Vorauswahl von Qualitätsherstellern: www.betonservice.de
  • Der Bundesverband Deutscher Fertigbau e.V. hält eine Zulieferer-Liste bereit: www.fertigbau.de

Schritt 3: Haus und Keller aus einer Hand?

Grundsätzlich bieten sich für ein unterkellertes Haus zwei Möglichkeiten an:

  • Die Baufamilie gibt den Keller separat in Auftrag und führt erst auf der Baustelle Haus und Keller zusammen.
  • Der einfachere Weg: Die Baufamilie lässt durch den (Fertig)Haushersteller Haus und Keller aus einer Hand errichten. So entstehen keine Abstimmungsprobleme, die Zuständigkeiten sind geklärt, der Bauherr hat die Gewissheit, dass das Gesamtpaket stimmt. Allerdings sollte auch in diesem Fall der Bauherr die Weichen stellen, sich nicht mit einer No-Name-Kellerfirma abspeisen lassen, sondern auf einer Top-Kellerfirma bestehen!

Schritt 4: Anforderungen an eine Top-Kellerfirma

Welchen Abwicklungsmodus die Baufamilie auch wählt, es gilt unter den vielen Herstellern den passenden Anbieter auszuwählen. Eine Auswahl, die nach einigen, wichtigen Kriterien erfolgen sollte. Da lohnt es sich, nach einer Checkliste zu entscheiden:

  • Der Kellerhersteller sollte mehrere Jahrzehnte am Markt sein – denn die Herstellung eines Fertigkellers nach Maß benötigt absolutes Expertenwissen.
  • Er sollte bereits mehrere tausend Fertigkeller verbaut haben – diese Erfahrung wird für eine hochwertige Fertigung unbedingt benötigt.
  • Absolut transparente Bezugsquellen sind erforderlich – alles andere riecht nach Billig-Einkauf von ungeprüften Herstellern. Am besten natürlich: Einen Kellerbauer mit eigener Produktionsstätte wählen.
  • Bei vertrauenswürdigen Herstellern ist immer „Tag der offenen Tür“. Die besten deutschen Hersteller betreiben heute eine Produktion mit offenem Visier, d. h. Besichtigungen vor Ort sind möglich.
  • Referenz ist für einen Fertigkeller-Hersteller, Zulieferer der großen Fertighaus-Hersteller zu sein. Denn deren Experten wissen sehr wohl, welch enorme Qualitätsunterschiede am Markt vorhanden sind – etwa wenn nach zehn Jahren auf Erhalt der Wasserdichtigkeit geprüft wird.
Vorschau
  • Bürkle Kellerbau GmbH + Co.KG
    Lochmatt, Industriegebiet West
    77880 Sasbach

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Monika Läufle

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