Steildachsanierung – Dachdämmstoff aus Biomasse und recycelten Stoffen

Als das Dach neu eingedeckt werden sollte, wusste die Bauherrin sofort, was sie wollte. Als Mitarbeiterin beim Dachspezialisten Bauder kam für Heike Pausart nur eine sichere Aufsparrendämmung mit den neuen Biomasse-Wärmedämmelementen BauderECO S in Frage. Mit einem leichten, schlanken Aufbau von nur 18 Zentimetern erreichte der nachhaltige Dämmstoff bereits den staatlich geförderten U-Wert von 0,14 W/(m²·K).

15.11.2022
Steildachsanierung mit BauderECO S
Foto: Bauder

Vor zwölf Jahren hatte sich Familie Pausart ein Einfamilienhaus im Stuttgarter Norden gekauft. Das Haus war 1956 erbaut worden und benötigte dringend eine Sanierung der Hauselektrik und der Bäder, aber auch der Wärmedämmung.

Der erste Schritt – die Dämmung der obersten Geschossdecke

Auf jeden Fall sollte gedämmt werden, um Energiekosten und Emissionen einzusparen. Wer bei Bauder arbeitet, weiß genau worum es geht: eine Zwischensparrendämmung mit all ihren Wärmebrücken war keine Option. „Ich arbeite bei Europas führendem Dachspezialisten, ich weiß, wie eine optimale Dämmung aussieht“, so Heike Pausart. Da die Dacheindeckung intakt war und der Dachboden nicht bewohnt werden sollte, genügte den Bauherren in einem ersten Sanierungsschritt die Dämmung der obersten Geschossdecke mit den speziellen Bauder Wärmedämmelementen für Dachboden und Kellerbodendämmung. Auf die luftdichte Schicht wurden ganz einfach in einem Schritt die leichten PIR-Wärmedämmelemente mit einer aufkaschierten 10 mm Holzfaserplatte mit umlaufender Nut- und Feder wärmebrückenfrei verlegt. So blieb der Dachboden begehbar und sparte nicht nur Heizkosten, sondern auch Geld für notwendige Sanierungen.

Steildachsanierung mit BauderECO S
Foto: Bauder

Neues Dach und neuer Wohnraum mit KfW-Förderung

Der nächste Schritt folgte zwölf Jahre später. Das Haus war renoviert, jetzt war das Dach an der Reihe. Zusammen mit der neuen Dacheindeckung war dies der Moment für eine optimale Dämmung und für mehr Wohnraum: „Jetzt haben wir uns von allem das Beste für unser Dach ausgewählt: eine Aufsparrendämmung mit den neuen BauderECO Dämmelementen, dämmstark, ökologisch und wohngesund.“ Damit war nicht nur der Dachstuhl und das ganze Haus am besten geschützt; da der Dachboden hoch genug war, konnte auch unter dem Dach ausgebaut und neuer Wohnraum geschaffen werden.  
Mit den hocheffizienten BauderECO S Wärmedämmelementen konnte der U-Wert von 0,14 W/(m²·K) und damit eine Förderung durch die KfW-Bank erreicht werden. Damit erhielten die Bauherren einen Zuschuss von zehn Prozent auf die Gesamtsanierungssumme, zu der auch die neuen, dreifach verglasten Dachfenster und die begleitenden Arbeiten auf dem Dach einschließlich Eindeckung gehören. „Damit haben wir nicht nur eine bessere Dämmung für weniger Geld, sondern wir sparen auch jahrzehntelang Energiekosten, erreichen einen besseren Wohnkomfort und eine Wertsteigerung des Hauses.“ Da ein neues Dach eine Sache von 30 bis 50 und mehr Jahren ist, lohnt sich die eine solch hochwertige Sanierung immer.

BauderECO – dämmstark – ökologisch - wohngesund

Herr Pausart kannte als Handwerker mit Malerbetrieb von gemeinsamen Bauvorhaben den Zimmerer- und Dachdeckermeister Friedrich Büttner, Inhaber der Stuttgarter Reinhold Holzbau und Bedachungen. Schnell war auch der Kontakt mit dem Bauder Fachberater Frank Stiefel hergestellt, um gemeinsam Dachaufbau und Wärmedämmung zu planen.  
„Als Holzliebhaber arbeite ich gerne mit Holzfaser, auch wenn sie sehr schwer ist und wegen ihrer schlechten Dämmleistung (WLS 043 bzw. 039) auf und zwischen den Sparren in entsprechend großen Dicken eingebaut werden muss, damit das Dach nicht zu klobig wird“, so Büttner. „Aber wenn Kunden mehr höchste Dämmleistung und Förderung haben wollen, dann habe ich bisher auch sehr gerne mit der Bauder-Aufsparrendämmung gearbeitet. Die neuen ECO-Dämmelemente sind natürlich eine tolle ökologische und hocheffiziente Variante, mit der sich die hohen KfW-Richtlinien leicht erreichen lassen.“ 
„Wir wollten ECO, das besonders nachhaltig ist,“, entschieden Pausarts.

Steildachsanierung mit BauderECO S
Foto: Bauder

ECOs ökologische Visitenkarte

Der Dämmkern von BauderECO besteht zu rund 68% aus Biomasse (Reststoffe aus der Landwirtschaft) und recycelten Wertstoffresten, die bei der Produktion von BauderECO anfallen und zu neuen Rohstoffen für BauderECO Dämmelemente recycelt werden. Die schützende Deckschicht ist aus Muschelkalk, der aus Muschelschalen, einem Abfallprodukt der Lebensmittelindustrie, gewonnen wird. Die oberseitige Spezialbahn besteht aus sortenreinem PP (Polypropylen), welches nach der Nutzung einfach recycelt werden kann. „Unser Öko-Hartschaum ist effizienter als alle vorhandenen umweltfreundlichen Dämmungen“, erklärt Fachberater Stiefel die Bauder Neuheit. „BauderECO S bietet bei geringstem Rohstoff- und Energieeinsatz höchste Dämmleistung.“ 
Die Dämmelemente bieten den gleichen Kälteschutz und Hitzeschutz wie andere Dämmstoffe bei deutlich schlankerem Dach, das heißt die heiße Luft bleibt im Sommer draußen und im Winter die warme Luft im Raum.

Die Aufsparrendämmung mit BauderECO S

Die Aufsparrendämmung ist energetisch unschlagbar. Bei dieser bauphysikalisch besten Dämmmethode wird über die gesamte Dachfläche eine geschlossene Haube aus Dämmelementen verlegt, die sowohl den Wohnraum als auch die Dachkonstruktion schützt – eine wärmebrückenfreie effiziente Lösung. Am einfachsten lässt sie sich mit selbsttragenden, formstabilen, leichten Wärmedämmelementen umsetzen.  
BauderECO S und Zubehör lagen bereit: Als luftdichte und dampfbremsende Schicht befestigten die Handwerker die nahtselbstklebende Dampfsperre BauderVAP auf den Sparren und schlossen sie überall luftdicht an.
Darauf verlegten sie die druckfesten und begehbaren Wärmedämmplatten (180 mm) versetzt angeordnet und dicht gestoßen. „Die leichten Platten lassen sich dank der umlaufenden Nut- und Federverbindung sehr schnell und wärmebrückenfrei verlegen. Das aufgedruckte, praktische Schnittraster erleichtert den Zuschnitt an Anschlüssen und Details sowie beim Verlegen der Konterlattung, das Material lässt sich unkompliziert mit Säge oder Messer schneiden“, beschreibt Büttner die gewohnte Arbeit mit Bauder Wärmedämmelementen. Nach dem Verkleben der Stöße mit Hilfe der selbstklebenden Horizontal- und Vertikalüberlappungen war die gedämmte Fläche sofort winddicht und regensicher. Die oberseitige Bahn bildet eine äußerst robuste zweite wasserführende Ebene. BauderECO ist hagelschlaggeprüft, das heißt, selbst bei defekter Eindeckung schützen die Dämmplatten das Dach zuverlässig vor Hagel und Starkregen und halten das Haus bereits in der Bauphase trocken und sicher. Durch die geringe Aufbauhöhe sind die Elemente in den Details einfacher zu verarbeiten.

Steildachsanierung mit BauderECO S
Foto: Bauder

„Die Arbeit im System überzeugt“

Friedrich Büttner schätzt das Bauder Dachsystem. „Ich arbeite mit dem ganzen Zubehör wie Nageldichtstreifen, Schrauben, Anschluss- und Klebebänder usw. von Bauder. Das erleichtert die Arbeit und alles ist sicher im System.“ 
Zur statischen Lastabtragung drehten die Handwerker gemäß Bauder Berechnung die Bauder-Systemschrauben mit Akkuschrauber und Winkelschablone unter einem Winkel von 60° gegen Schub und 90° gegen Windsog durch die Konterlatte und den Dämmstoff hindurch direkt in den Sparren ein.
Mit Nageldichtstreifen sorgten sie dabei im Bereich der Durchschraubungen für zusätzliche Sicherheit. Alle Fugen, die beim Anpassen der Dämmelemente, bei Durchbrüchen und Anschlüssen entstanden, wurden sorgfältig ausgeschäumt und mit selbstklebenden BauderTEC PMK-Streifen abgeklebt. Auf den Dachlatten konnte dann die neue Eindeckung verlegt werden.

Wunderschön und ökologisch gerüstet in die Zukunft

Das Haus mit seiner neuen Eindeckung mit flachen, anthrazitfarbenen und im Versatz verlegten Ziegeln und den neuen, dreifachverglasten Fenstern in der Gaube sieht wunderschön aus. „Wir haben selbst die Gaube mit 18 cm BauderECO gedämmt, damit es kein schwaches Bauteil gibt.“
Das Dach an sich war nicht aufwändig. Die Dachspezialisten hatten den Aufbau besprochen und es gab keine Besonderheiten. „Allein der ewige Regen verzögerte die Arbeiten: abends alles zwei bis drei Stunden lang abplanen, morgens alles wieder runter. Erst mit den Dämmplatten mit ihrer robusten, zweiten wasserführenden Ebene waren wir in Sicherheit.“

Vorschau
  • Paul Bauder GmbH & Co. KG
    Korntaler Landstraße 63
    70499 Stuttgart

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Monika Läufle

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