Ist Smart Home sicher?

Intelligente Haustechnik passt Raumtemperatur, Beleuchtung oder Luftaustausch automatisch unseren Bedürfnissen an und erleichtert so unseren Alltag. Doch was passiert mit meinen Daten? Diese Frage sollten Sie nicht aus den Augen verlieren, warnt der Bauherren-Schutzbund.

13.05.2022 | Anzeige
Hacker | Bild: shutterstock.com
Hacker | Bild: Shutterstock

Im Zeitalter der Digitalisierung ist die Datensicherheit von enormer Bedeutung. Verbrauchsdaten lassen Rückschlüsse auf An- und Abwesenheiten oder Nutzungsverhalten zu. Wer das System sorgfältig abschottet, vermeidet fremde Zugriffe. Den Zugang sichern Sie mittels Verschlüsselung und Authentifizierung ab.   

Besser zertifiziert

Da bei diversen Systemen die Überwachung und Steuerung der Smart-Home-Anwendungen auch via App möglich ist, sollten Sie auf Anbieter mit zertifizierten Systemen zurückgreifen. Auch hier gilt der Grundsatz: Zertifizierte Systeme bieten besseren Schutz vor fremden Zugriffen auf die sicherheitsrelevanten Systeme Ihres Smart Home. Hinterfragen Sie beim jeweiligen Anbieter, in welcher Form die Daten erfasst und weiterverwendet werden. Stellen Sie auch bei der Wahl von nachgelagerten Dienstleistern – beispielsweise Sicherheitsdiensten – sicher, dass keine Daten an Dritte weitergereicht werden. Besonders die Vernetzung mit sicherheitsrelevanter Technik spielt eine wichtige Rolle im Smart Home. Schutz vor Einbruch bieten Kamerasysteme, Präsenzmelder, Tür- und Fensterkontakte und Glasbruchsensoren in Verbindung mit einer Alarmanlage. Weiterhin tragen Brandschutzschalter und Rauchwarnmelder zur Sicherheit im intelligenten Haus bei. Letztere können mit Notrufsystemen vernetzt werden und zum Beispiel Verwandte übers Mobiltelefon alarmieren.

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  • Bauherren-Schutzbund e.V.
    Brückenstraße 6
    10179 Berlin