Wohnpsychologie – In diesen Farben lebt es sich am besten

Jede Farbe hat ihre ganz eigene Wirkung auf uns und unsere Psyche. Dies ist vor allem auf eine lange Tradition unterschiedlicher Kulturen zurückzuführen, in welchen die Assoziationen der verschiedenen Farbtöne von Generation zu Generation weitergetragen wurden. Auch persönliche Erfahrungen spielen hier eine wichtige Rolle. Hinzu kommt, dass jede Farbekomponente eine spezielle Wellenlänge besitzt, die sich als Energie auf unsere Körper überträgt. Während bestimmte Töne beruhigend wirken, scheinen andere anregend. Entsprechend sollte die richtige Farbwahl auch bei der Einrichtung der eigenen vier Wände beachtet werden – und zwar von der Einrichtung bis hin zur Wandfarbe.

11.07.2018
Wohnzimmer von deinSchrank.de
Foto: deinSchrank.de

Der Maßmöbelexperte deinSchrank.de rät dazu, verschiedene Aspekte in die Entscheidung der richtigen Wand- und Möbelgestaltung einfließen zu lassen.

Wohnzimmer

Im Wohnzimmer spielt sich das gesamte Familienleben ab. Wichtig ist vor allem Gemütlichkeit, denn hier erholen und entspannen wir uns von anstrengenden Arbeitstagen. Auch ist es das kommunikative Zentrum, in welchem sich jeder wohlfühlen sollte. Entsprechend sind es vor allem warme Farben – Beige, Braun, Orange oder auch Violett – die Sie hier einsetzen sollten. Sie spenden Energie und schaffen eine wohlige Atmosphäre. Weniger geeignet hingegen sind Farben wie Blau, schreiendes Grün oder Türkis. 

Arbeitszimmer

Im Arbeitszimmer werden kreative Prozesse in Gang gesetzt. Konzentration und Leistung sind genauso wichtig wie Leidenschaft und Aktivität. Verzichten Sie hier auf knallige Farben oder kalte Töne wie zum Beispiel Blau, Türkis oder Lila. Greifen Sie vor allem zu Pastelltönen. Wie wäre es zum Beispiel mit Rosa, Beige, einem zarten Gelb, einem leichten Orange oder auch Gelb-Grün? Diese werden Farben unterstützen den Denkprozess. 

Küche und Essbereich

Ähnlich wie beim Wohnzimmer treffen sich in Küche und Esszimmer alle Familienmitglieder und Mitbewohner. Genuss, Lachen, offene Kommunikation und Freude bringen Leben in diesen Wohnbereich. Helle Farben machen wach und regen den Appetit an – Grün, Gelb, Orange oder Rot eignen sich hier hervorragend. Besonders Rottöne fördern das Essensempfinden. Ein kleiner Tipp: Sollten Sie auf Ihr Gewicht achten, dann verzichten Sie lieber auf Rot. Kalte Farben wie Blau oder Grün sind nicht besonders geeignet, denn sie wirken der Geselligkeit und Kommunikationsbereitschaft entgegen. Ebenso wenig sollte Grau verwendet werden, denn diese Farbe gilt als Appetitverderber.

Schlafzimmer

Im Schlafzimmer steht Ruhe und Entspannung im Vordergrund. Um wieder zu Kräften zu kommen und Energie für den nächsten Tag tanken zu können, ist guter Schlaf besonders wichtig. Anregende bzw. warme Farben sind hier fehl am Platz. Ein helles Grün oder Blau wirken hier wahre (Traum-)Wunder. Entscheiden Sie sich für Grün, dann verzichten Sie auf Pflanzen – was der Feuchtigkeit wegen sowieso für ein schlechtes Raumklima sorgt (das gilt übrigens auch für das Aufhängen von Wäsche).

Kinderzimmer

Die farbliche Gestaltung eines Kinderzimmers ist ein wenig komplizierter, denn es erfüllt verschiedene Aufgaben. Beim Spielen und Entdecken ist Kreativität und Spaß gefragt. Ist der Spross bereits in der Schule, werden im Zimmer auch Hausaufgaben gemacht, sodass Ruhe zum Lernen wichtig ist. Am Ende des Tages muss das Kinderzimmer aber auch Ruhe und Entspannung für die Nacht bringen. Anstelle von einer einzigen dominanten Farbe, könnten Sie den Raum in zwei Bereiche aufteilen. Dies geht zum Beispiel mit einem raumtrennenden Regal – wie es deinSchrank.de anbietet – und kann farblich noch unterstützt werden. Fröhliche, helle pastellige Töne – Gelb, Orange oder vielleicht ein leichtes Grün – bringen Inspiration und Kreativität in den Aktivitätsbereich des Kindes. Rund um das Bett sorgen Blau oder ein sattes Grün für die nötige Ruhe. Gänzlich verzichten sollten Sie unbedingt auf grelle Farben und Rot, denn diese fördern Aggressionen.

Weniger ist mehr

Bei der Farbwahl ist es wie mit Möbeln auch: zu viel kann einen Raum überfrachten. Setzen Sie sie lieber Akzente – vor allem die knalligen Farben sollten sparsam eingesetzt werden. Streichen Sie erstmal nur einzelne Wände oder Bereiche. Auch sollte die Farbe zu den Möbeln passen – vor allem, wenn die Wahl auf eine dominante Farbe gefallen ist. Eine Veränderung in der Einrichtung geht manchmal auch mit einer nötigen Veränderung der Wandfarbe einher. Wo werden Chaos und konträre Stimmungen vermieden. Neutrale Farben, wie zum Beispiel Grau, passen sich zwar jeglichen Situationen an, sollten aber immer sparsam eingesetzt werden und niemals einen ganzen Raum dominieren. Grau steht einerseits für Sachlichkeit und Funktionalität, weshalb es vor allem in der Bauhaus-Architektur Einsatz findet, doch auf der anderen Seite auch für Trostlosigkeit, Elend und Nüchternheit. Auch Rot ist eine durchaus schwierige Farbe und sollte nicht raumeinnehmend sein. Sie steht für Erotik, Leidenschaft und Tatendrang, aber auch für Zorn und Gefahr. Schwarz mag edel aussehen, doch fördert es vor allem negative Emotionen und Trauer in hohem Maße. Am Ende aber gilt: Eine Farbe kann noch so gut in einen Raum passen – wenn Sie sich nicht wohl fühlen, dann wird das auch auf das Raumklima übertragen.

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