Sicheres Weihnachten – FI-Schutz und Rauchmelder bannen Brandgefahr

Spätestens am ersten Advent sorgen in vielen Häusern wieder Kerzen, Lichterketten und beleuchtete Dekoartikel für feierlichen Glanz in den Wohnräumen. Damit die Beleuchtung nicht zur Gefahrenquelle wird, hat die Initiative ELEKTRO+ wichtige Tipps für eine sichere Advents- und Weihnachtszeit zusammengestellt.

21.11.2018
Rauchmelder von Abus
Foto: Abus

Von Lichterketten über Leuchtfiguren bis hin zu beleuchteten Fensterbildern und Dekorationen – laut einer aktuellen Umfrage* werden dieses Jahr rund 16 Milliarden Lämpchen in den Haushalten in Deutschland für feierlichen Adventsglanz sorgen. Dabei setzen immer mehr Verbraucher auf effiziente LED-Technik. „Das wirkt sich nicht nur positiv auf den Energieverbrauch aus, sondern hat noch einen weiteren Vorteil“, erklärt Johann Meints von der Initiative ELEKTRO+. „Da LED-Leuchtmittel nicht so heiß werden, können sie auch gefahrlos in der Nähe von Papier, Stoffen oder ähnlich trockenen Materialien verwendet werden.“ Dennoch gilt es hinsichtlich der Sicherheit von Mensch und Gebäude während der Advents- und Weihnachtszeit einige Aspekte zu beachten. Denn neben der elektrischen Beleuchtung können auch Adventskränze, Kerzen oder Kaminfeuer schnell zur Gefahr werden. Mit den drei Tipps der Initiative ELEKTRO+ kann man entspannt und sicher die Feiertage genießen:

Tipp 1: Beim Lichterkettenkauf aufs Kleingedruckte achte

Wer sich für neue Lichterketten entscheidet, sollte auf geprüfte Qualität setzen und lieber ein paar Euro mehr ausgeben. Denn bei Billig-Produkten unbekannter Herkunft gibt es oftmals keinerlei Sicherheitsüberprüfung, es drohen Schwelbrände durch überhitzte Kabel oder defekte Lampen. „Wir empfehlen, beim Kauf auf die anerkannten Prüfsiegel GS- beziehungsweise VDE-Zeichen zu achten“, erklärt Johann Meints. Diese garantieren, dass die Produkte die europäischen Sicherheitsanforderungen einhalten. Wird die Weihnachtsbeleuchtung im Außenbereich eingesetzt, wo sie mit Feuchtigkeit in Berührung kommt, sollte sie außerdem ausdrücklich für den Einsatz im Freien geeignet sein. Das Kennzeichen IP 44 gibt darüber Auskunft.

Tipp 2: Prüfen der vorhandenen Lichterdekorationen

Wird die Weihnachtsbeleuchtung aus dem Vorjahr vom Dachboden oder aus dem Keller geholt, sollte diese vor der Inbetriebnahme sorgfältig auf mögliche Beschädigungen geprüft werden. Sind einzelne Leuchtmittel kaputt und müssen ausgetauscht werden, unbedingt die zugelassene Wattstärke berücksichtigen. Leistungsstärkere Leuchtmittel können schnell eine hohe Hitze entwickeln und so zu Bränden führen. Wichtig ist außerdem, dass das neue Leuchtmittel auch für die Zahl der in der Kette vorhandenen Lichter geeignet ist. Ansonsten brennt das ausgetauschte Leuchtmittel entweder sehr hell und ist schnell wieder defekt, oder es brennt zu dunkel, was optisch sehr unschön ist.

Tipp 3: Schutzeinrichtungen kontrollieren und gegebenenfalls nachrüsten

Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen kann es dennoch zu einem Defekt der elektrischen Adventsbeleuchtung kommen. Dann schützt ein Fehlerstrom-Schutzschalter (FI) die Bewohner vor gefährlichen Stromunfällen. Damit der Schalter im Ernstfall auch einwandfrei funktioniert, sollte seine Funktionsbereitschaft regelmäßig überprüft werden. Dazu ist das Betätigen der Prüftaste des FI-Schalters im elektrischen Verteiler ausreichend. „Ist gar kein FI-Schalter vorhanden, kann dieser vom Elektrofachmann auch noch nachträglich in den Installationsverteiler integriert werden“, erläutert Johann Meints. Eine schnelle Alternative sind transportable FI-Schutzschalter, die wie ein Adapter zwischen die Lichterkette und die Steckdose geschaltet werden.

Auch Rauchwarnmelder sorgen in der Weihnachtszeit für Sicherheit – egal ob Brände durch defekte Lichterdekorationen oder brennende Kerzen ausgelöst wurden. Auch hier lohnt es sich, auf Qualität zu setzen. Empfehlenswert sind Rauchwarnmelder mit „Q“-Zeichen, das in Verbindung mit dem Prüfzeichen der Prüfinstitute VdS Schadenverhütung oder dem Kriwan Testzentrum verwendet wird. Für optimalen Schutz sollte die Einsatz- und Funktionsbereitschaft je nach Herstellerangabe – mindestens aber einmal im Jahr – durch das Drücken der Prüftaste am Rauchwarnmelder überprüft werden. Gibt das Gerät nach einigen Sekunden einen Signalton ab, ist es funktionstüchtig. Ertönt kein Signalton, müssen die Batterien gewechselt oder der komplette Melder ausgetauscht werden.   

*LichtBlick Weihnachtsumfrage, die das Marktforschungsinstitut YouGov durchgeführt hat.

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