Heizkosten sparen – Mit wenig Aufwand viel bewirken

Draußen wird es kälter, drinnen immer wärmer: Kaum kommt der Winter, wird in vielen Eigenheimen die Heizung wieder ordentlich aufgedreht. Aber aufgepasst: Badezimmer ist nicht gleich Schlafzimmer – für jeden Raum gibt es unterschiedliche Heizgewohnheiten und eine andere Idealtemperatur. Zudem kann durchgängiges Heizen schnell zur teuren Kostenfalle werden.

26.11.2020
Elektronischer Heizkörperthermostat von Danfoss
Elektronische Thermostate am Heizkörper sorgen für dafür, dass die programmierten Heizphasen eingehalten werden. Temporäre Änderung sind direkt am Thermostaten möglich. Foto: Danfoss

Um sich am Ende des Jahres nicht über eine überteuerte Heizkostenabrechnung zu ärgern, lassen sich schon mit wenig Aufwand eine Menge Heizkosten sparen. McMakler (www.mcmakler.de), der deutschlandweit lokale Makler, zeigt einfache Tipps, um anfallende Energiekosten effektiv zu senken.

Tipp 1: Die eigenen Heizgewohnheiten ändern

Während die einen die Heizung den ganzen Tag auf höchster Stufe laufen lassen, damit es rund um die Uhr schön warm ist, heizen die anderen so wenig wie möglich, um Heizkosten zu sparen. Dabei ist keine der beiden Varianten wirklich empfehlenswert. In zu stark beheizten Räumen sinkt die Luftfeuchtigkeit zunehmend, ein erhöhtes Risiko für gesundheitliche Probleme entsteht. Auch Sparheizer tun sich nur selten einen Gefallen. Kalte Räume neigen zu Feuchtigkeit an den Wänden, Schimmelbildung kann die Folge sein. Dazu kommt, dass kalte Räume eine viel längere Zeit zum Aufheizen brauchen. Wie also richtig heizen und dabei dennoch Kosten minimieren? Grundsätzlich gilt: Wenn niemand zuhause ist, sollten Bewohner die Innentemperatur drosseln. Idealerweise sollte die Raumtemperatur dabei nicht unter 15 Grad sinken.

Tipp 2: Die richtige Raumtemperatur

Warm, wärmer, am wärmsten: Für jeden Raum gibt es eine unterschiedliche Idealtemperatur. Die ideale Zimmertemperatur für Wohnräume beträgt in etwa 20 Grad. In Badezimmern darf es ruhig etwas wärmer sein, hier kann die Temperatur um die 23 Grad liegen. Dagegen sollten Schlafzimmer und Küchen eher kühler gehalten werden, 16 bis 18 Grad sind hier empfehlenswert. „Um möglichst effektiv zu heizen, sollten Türen zu kühl gehaltenen Räumen geschlossen bleiben. Dadurch wird verhindert, dass kühle Zimmer sich aufheizen und andersrum, warme Räume sich ungewollt abkühlen“, sagt Matthias Klauser, Chief Revenue Officer von McMakler.

Tipp 3: Richtiges Lüften

Wer Heizkosten sparen will, kommt am richtigen Lüften nicht vorbei. Hierbei gilt: Lieber kurzes Stoßlüften als stundenlanges Lüften bei gekippten Fenstern. So sind die Zimmer weniger ausgekühlt und die Heizleistung wird nicht unnötig in die Höhe getrieben. „Idealerweise wird mehrmals täglich für etwa zehn bis 15 Minuten stoßgelüftet. Dabei sollten gegenüberliegende Fenster geöffnet werden, so dass Durchzug entsteht“, sagt Immobilienexperte Klauser. Während des Lüftens sollte die Heizung ausgeschaltet bleiben.

Tipp 4: Heizkörper nicht zustellen

Große, klobige Möbel vor die Heizung zu stellen macht nur wenig Sinn. Denn sie verhindern, dass die warme Luft gleichmäßig in den ganzen Raum ausströmen kann. Dasselbe gilt auch für schwere Vorhänge und dicke Gardinen. Am besten sollte der Heizkörper komplett freistehen. Wenn es aus Platzgründen jedoch nicht anders geht, empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 30 Zentimetern zwischen dem Möbelstück und der Heizung.

Tipp 5: Heizung regelmäßig entlüften

Sobald der Heizkörper anfängt zu gluckern oder nicht mehr richtig aufheizt, ist es an der Zeit, diesen zu entlüften. Idealerweise sollten Heizkörper in regelmäßigen Abständen und am besten vor der nächsten Heizperiode entlüftet werden. Dazu wird lediglich ein Entlüftungsschlüssel aus dem Baumarkt benötigt. In vermieteten Häusern oder Wohnungen kann alternativ der Hausmeister weiterhelfen. „Durch das Entlüften wird überschüssige Luft aus dem Heizkörper entlassen. Dadurch wird weniger Energie verbraucht, die positive Folge sind sinkende Heizkosten“, weiß Matthias Klauser von McMakler.

Tipp 6: Defekte oder veraltete Thermostate austauschen

Durch den Einbau von modernen Thermostaten lassen sich häufig hohe Heizkosten sparen. „Wer elektronische, programmierbare Thermostate verwendet, kann damit die Betriebszeiten der Heizung seinem Bedarf individuell anpassen“, lässt Klauser von McMakler wissen und führt weiter aus: „Das senkt nicht nur anfallende Heizkosten, sondern ist auch langfristig besser für die Umwelt. Durch energieeffizientes Heizen lässt sich der CO2-Ausstoß eines Haushaltes deutlich vermindern.“

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