Hitzeschutz – Schon bei der Hausplanung daran denken!

So schön sonnige Sommer sind: Wenn sich Wohnräume stark aufheizen, wird die Wärme zur drückenden Last. Für Neubauten ist der sommerliche Hitzeschutz seit 2020 im Gebäudeenergiegesetz (GEG) gesetzlich festgeschrieben. Hausbauprofis wie die HELMA Eigenheimbau AG kennen die Anforderungen ganz genau und beraten angehende Bauherren von Anfang an.

05.05.2022
Hitzeschutz bei der Hausplanung von Helma
Eine überdachte Terrasse ist schön anzusehen und funktional: An besonders hei-ßen Tagen lässt sich so das schöne Wetter genießen, ohne sich einen Sonnen-brand zu holen. Foto: HELMA Eigenheimbau

Damit die Wohnbereiche nicht überhitzen, fließen schon in die Planung mit den HELMA-Spezialisten ganz individuelle Gegebenheiten mit ein: Wie lässt sich das Haus auf dem Grundstück ausrichten? Gibt es Schatten spendende Bäume? Mit einer geschickten Kombination aus Grundriss, Fensterplanung, Verschattung, Baustoff und Dämmung wird der Hitzeschutz schon bei der Gebäudeplanung mitgedacht. So schreibt es der Gesetzgeber für Neubauten vor, um angesichts immer heißer werdender Sommer aufwendige technische Nachrüstungen für die Hauskühlung zu vermeiden.

Vordächer, Dachüberstände, Balkone und Erker schirmen darunterliegende Fassaden und Fenster vor der hochstehenden Mittagssonne ab. Nicht nur nach Süden ausgerichtete Räume können sich schnell erwärmen. Auch die Ost- und Westseite lassen morgens und abends viel Sonne ins Haus. Am wärmsten wird es durch die direkte Wärmestrahlung im Dachgeschoss.

Fenster bilden die entscheidenden Einfallstore für Sonne und Hitze – nicht überall müssen sie bodentief sein. Besonders auf der Ost- und Westseite empfehlen sich kleinere Fenster. Große Glasflächen und Dachfenster sind beliebt, im Sommer werden sie ohne Sonnenschutz jedoch zu Problemzonen. Außenliegende Verschattungslösungen sind innenliegenden vorzuziehen, weil sie die Wärme gar nicht erst ins Haus lassen. Zusätzlich kann spezielles Sonnenschutzglas den Wärmeeintrag senken.

Hitzeschutz bei der Hausplanung von Helma
Inspiriert durch die mediterrane Bauweise, verhindern die umlaufenden Dachüber-stände des HELMA-Hauses Florenz, dass sich Fassaden und dahinterliegende Wohnräume bei starker Sonneneinstrahlung allzu sehr aufheizen. Foto: HELMA Eigenheimbau

Massive Wände und gute Dämmung kühlen

Einen nicht zu unterschätzenden Einfluss auf die Raumtemperatur hat die Gebäudehülle. Je dichter und schwerer der Baustoff, desto besser. Die HELMA Eigen-heimbau AG setzt bei ihren Massivhäusern ganz auf den natürlichen Tonziegel. Ziegelwände wirken wie ein Wärmepuffer. Dank ihrer hohen thermischen Speichermasse können sie viel Wärme aufnehmen und erst langsam wieder abgeben – ein Vorteil für Sommer und Winter. Der von HELMA verbaute Hochloch-Tonziegel punktet außerdem mit seiner hohen Dämmfähigkeit. Gute Dämmung schützt gleichermaßen vor Kälte und Hitze. Die geringe Wärmeleitfähigkeit hält die Wärme im Winter drinnen, im Sommer draußen.

Genügen die baulichen Maßnahmen zur Kühlung nicht aus, muss möglicherweise technisch nachgerüstet werden. Technischer Hitzeschutz benötigt jedoch immer Energie und hat eine begrenzte Lebensdauer. Die wirksamste, aber auch teuerste Variante ist die Klimaanlage. Vergleichsweise sparsam und umweltfreundlich arbeitet die passive Kühlung über die Fußbodenheizung, sie läuft dann quasi umgekehrt. Der Effekt ist zwar geringer als bei einer Klimaanlage, dafür wird lediglich Strom für die Umwälzpumpe benötigt. 

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