Richtig lüften – Richtig lüften in der kalten Jahreszeit

Dicke Luft, Schimmelbefall und hoher Energieverbrauch? Das muss nicht sein. Wer beim Lüften in der kühlen Jahreszeit einige grundlegende Regeln beachtet, kann frei durchatmen, vermeidet Bauschäden und unnötig hohe Heizkosten.

13.11.2020
Symbolbild frische Luft
Foto: Rehau

Jede zweite Wohnung in Deutschland hat nach Einschätzung von Experten ein Schimmelproblem. Ursache, so der Verband Privater Bauherren (VPB), ist oft auch Feuchtigkeit, die vor allem die Bewohner selbst ins Haus bringen: Jeder Mensch schwitzt und gibt schon bei leichter Arbeit etwa 60 Gramm Wasser pro Stunde an die Raumluft ab. Sogar im Schlaf sind es noch rund 40 Gramm. Hinzu kommt die Wasserverdunstung beim Duschen, Kochen, Wäschetrocknen. Selbst Zimmerpflanzen, die das Kleinklima an sich verbessern, erhöhen die Luftfeuchtigkeit im Wohnbereich. Alles in allem verdunsten in einem durchschnittlichen Vierpersonenhaushalt am Tag zwölf bis 14 Liter Wasser.

Dieser Wasserdampf muss nach draußen geleitet werden, sonst schlägt er sich als Tauwasser an kühlen Wänden nieder, durchfeuchtet Mauerwerk und bietet Schimmelsporen ideale Nistbedingungen. Dagegen helfen nur regelmäßiges Lüften und ausreichendes Heizen. Wer keine Lüftungsanlage im Haus hat, der muss selbst lüften – und zwar mit System. Der VPB rät: auch im Winter regelmäßig lüften, und zwar mindestens zweimal am Tag jeweils fünf bis zehn Minuten alle Räume stoß-, besser noch querlüften. Dabei die Heizungsventile abdrehen. Nach dem Lüften Räume wieder normal aufheizen. Keinesfalls sollten Bewohner Fenster oder Türen dauerhaft kippen. Das kostet Energie und begünstigt sogar den Schimmel. Mehr zum Thema finden Interessierte im VPB-Ratgeber „Lüften – aber richtig!“ – Kostenloser Download unter https://www.vpb.de/download/VPB-Ratgeber_Richtig-lueften.pdf.

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