Dachausbau – Raumgewinn durch tragenden Systemelementen

Die Sanierung eines Dachgeschosses im Altbau ist oft eine Herausforderung – besonders, da bei Dachschrägen jeder Zentimeter an gewonnenem Wohnraum zählt. GIFAfloor PRESTO Gipsfaserplatten bieten hohe Tragfähigkeit und Trittschalldämmung bei minimaler Aufbauhöhe, und sind daher oft die ideale Lösung. In einem Mehrfamilienhaus im Raum Stuttgart wurde gerade die Sanierung des Dachgeschosses abgeschlossen.

30.07.2020
Schwimmende Verlegung von GIFAfloor PRESTO-Platten von Knauf Integral
Schwimmende Verlegung von GIFAfloor PRESTO-Platten auf den nivellierten Holzbalken. Foto: Tom Philippi/Knauf Integral

Beim Umbau des Dachgeschosses zum vollwertigen Wohnraum standen vier Kriterien im Fokus, die typisch für Sanierungsprojekte dieser Art sind:

1. Die gesetzlichen Anforderungen an Tragfähigkeit und Brandschutz mussten erfüllt werden.
2. Der Anschluss an bestehende Treppen und Türen sollte ohne große bauliche Veränderungen möglich sein.
3. Für ein Begehen der Wohnung ohne störendes Knarzen und eine insgesamt gute Geräuschdämmung war – auch im Hinblick auf die anderen Mietparteien – eine Verbesserung der Trittschalldämmung zwingend notwendig.
4. Der verfügbare Raum sollte optimal ausgenutzt werden, sowohl im Hinblick auf den Wohnkomfort als auch bezüglich der berechenbaren Wohnfläche im Falle einer Vermietung.

Alle diese Anforderungen werden von den GIFAfloor PRESTO-Elementen der Knauf Integral KG erfüllt. Die Dicke der benötigten Gipsfaserplatten wird durch den Balkenabstand bestimmt – hier genügten Platten mit 32 mm Dicke. Das 15 mm starke Massivholzparkett wurde direkt darauf verklebt. Es wurden mit einer Gesamtaufbauhöhe von unter 50 mm ideale Ergebnisse im Bereich Stabilität und Schalldämmung erreicht.

Das Foto vom fertiggestellten Dachgeschoss illustriert deutlich das großzügige Raumgefühl. Durch geschickte Sanierungsmaßnahmen sowie durch die geringe Aufbauhöhe des Bodens wirkt der Raum luftig, die Dachschrägen beengen kaum. Der erhöhte Wohnkomfort schlägt sich auch in Zahlen nieder, z.B. bei der Berechnung der Wohnfläche von vermieteten Dachwohnungen: Flächen zwischen 1,0 und 2,0 m Höhe können hier nur zu 50 % als Wohnfläche berechnet werden, Flächen unter 1,0 m gar nicht. Durch eine geringe Bodenaufbauhöhe steigt daher unmittelbar die berechenbare Wohnfläche und damit auch der für die Dachwohnung erzielbare Mietpreis.

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